Oberbayern

Bayern, Deutschland

Land:
Staat:
Region:
Oberbayern
Bevölkerung:
4 415 649

Über Oberbayern

Oberbayern (deutsch: Oberbayern, österreichisch-bayerisch: Obabayern) ist einer der sieben Verwaltungsbezirke Bayerns.

Erdkunde

Oberbayern liegt im Süden Bayerns und ist in der Stadt München beheimatet, die sowohl Landeshauptstadt als auch Sitz der Bezirksregierung ist. Damit ist es die mit Abstand bevölkerungsreichste Verwaltungsabteilung in Bayern. Es ist in vier Planungsregionen (Planungsverband) unterteilt: Ingolstadt, München, Bayerisches Oberland (Bayerisches Hochland) und Südostoberbayern (Südostoberbayern). Es wird "Oberbayern" genannt, weil das Land höher liegt als der Rest Bayerns, nicht weil es weiter nördlich liegt.

Landkreise (Bezirke):

Population

Historische Bevölkerung von Oberbayern:

Geschichte

Das Herzogtum Oberbayern wurde mit der ersten bayerischen Teilung 1255 unter Herzog Ludwig II. Zum ersten Mal gegründet, aber es bestand keine genaue Korrelation zwischen diesem Herzogtum und dem gegenwärtigen Gebiet. Nach der Wiedervereinigung im Jahre 1340 wurde Bayern 1349 erneut geteilt, und 1392 wurden die Herzogtümer Bayern-München und Bayern-Ingolstadt in Oberbayern gegründet. Im Jahre 1505 wurde Bayern dauerhaft wiedervereinigt. Aus administrativen Gründen wurde Bayern in Rentämter aufgeteilt. Oberbayern bestand aus dem Rentamt München und dem Rentamt Burghausen.

Nach der Gründung des Königreichs Bayern wurde das Land völlig neu organisiert und 1808 in 15 Regierungsbezirke (singuläre Regierungsbezirk), in Bayern (Kreise (singularer Kreis)) genannt, aufgeteilt. Sie wurden in Anlehnung an die französischen Departements geschaffen, durchaus in Größe und Einwohnerzahl, und nach ihren Hauptflüssen benannt. In den folgenden Jahren wurde die Anzahl der Bezirke aufgrund territorialer Veränderungen (z. B. Verlust von Tirol, Hinzufügung der Pfalz) auf 8 reduziert. Einer davon war der Isarkreis (Isar-Kreis). 1837 benannte König Ludwig I. von Bayern die Kreise nach historischen Namen und Stämmen. Dies betraf auch Grenzänderungen oder territoriale Swaps. Der Isarkreis wechselte somit nach Oberbayern.

Anstelle einer bloßen Verwaltungseinheit im Stil eines Rentamts wurden die neu geschaffenen Bezirke zu Vorgängern der modernen regionalen Selbstverwaltung und bildeten eine politische und administrative Verbindung zwischen dem bayerischen Staat insgesamt und den lokalen Behörden.

Hauptsehenswürdigkeiten

Zu den ehemaligen Residenzstädten zählen die Hauptstadt München, Ingolstadt und Neuburg an der Donau sowie die Bistumsstädte Freising und Eichstätt. Interessante Stadtlandschaften finden sich in Landsberg am Lech, Wasserburg am Inn und Burghausen und weiter südlich in Bad Reichenhall und Berchtesgaden.

Der höchste Berg Oberbayerns, die Zugspitze, bietet einen unvergleichlichen Panoramablick auf die Alpen. Eingebettet in bewaldete Gebirgszüge sind die Tegernsee, Schliersee und Spitzingsee idyllisch gelegen. Die größeren Seen, wie der Starnberger See, der Ammersee (südwestlich von München) und der weiter östlich gelegene Chiemsee, die alle im Hochland der Voralpen liegen, bieten regelmäßige Passagierdienste für Dampfer an.

Kirchenschätze finden Sie in den Klöstern Andechs, Schäftlarn, Fürstenfeld, Benediktbeuern, Polling und Ettal sowie in der Wieskirche. Zu beliebten Ausflügen in Oberbayern zählen der Königssee mit der Wallfahrtskirche St. Bartholomäus und der Berg Watzmann, die Königsschlösser Ludwig II., Linderhof und Herrenchiemsee im Chiemsee, das Schloss Burghausen und die Burg Hohenaschau. Die wichtigsten Wallfahrtsorte sind Altoetting und Tuntenhausen.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Upper_Bavaria

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