Abentheuer

Abentheuer, Landkreis Birkenfeld, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Über Abentheuer

Stadt Abentheuer hat eine Bevölkerung von 465

Die nahe gelegenen Städte sind: Buhlenberg (1.8km), Brücken (2.6km), Meckenbach (3.7km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 49.65 Breitengrad und 7.1 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Saarbrücken (SCN) (47.5 km) und Flughafen Frankfurt-Hahn (HHN) (37.6 km)

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Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Stadtgemeinde
Bevölkerung:
465
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Fotos von Abentheuer

Über Abentheuer

Abentheuer ist eine Ortsgemeinde - eine Gemeinde, die zu einer Verbandsgemeinde gehört - einer Art Kollektivgemeinde - im rheinland-pfälzischen Birkenfeld. Es gehört zur Verbandsgemeinde Birkenfeld, deren Sitz sich in der gleichnamigen Stadt befindet.

Erdkunde

Ort

Die Gemeinde liegt am Traunbach im Schwarzwälder Hochwald im Hunsrück. Am Dorfrand beginnt die Trauntalschleife, der preisgekrönte Wanderweg des Saar-Hunsrück-Steig, ein 180 Kilometer langes Streckennetz. Das Stadtgebiet ist zu 71,5 Prozent bewaldet.

Nachbargemeinden

Abentheuer grenzt im Norden an Börfink, im Osten an Buhlenberg und im Süden an Brücken.

Konstituierende Gemeinschaften

Zu Abentheuer gehören auch zwei abgelegene Gehöfte: Arthenberg und Hujetsägemühle.

Geschichte

Abentheuer wuchs Anfang des 20. Jahrhunderts aus den beiden ehemals getrennten Zentren Leyen und Abentheuer, die auch als Abentheuerhütte bekannt sind, zusammen. Leyen, das im Südosten der heutigen Gemeinde am Traunbach lag, wurde 1367 erstmals urkundlich erwähnt, während Abentheuer im Norden 1580 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Bis zum 18. Jahrhundert trug jedes Zentrum noch seinen eigenen Namen . Das heutige Gemeindegebiet wurde von der Grafschaft Sponheim gehalten. Der Traunbach diente dann als Grenze zwischen dem Amt Hunolstein (und ab 1598 Pfalz-Zweibrücken) Achtelsbach im Westen und dem Sponheimer Amt Birkenfeld im Osten. Abentheuer gehörte im Laufe seiner Geschichte entweder der Pfarrei Achtelsbach oder der Pfarrei Birkenfeld an; heute gehört es zur Pfarrgemeinde Brücken.

Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts begann die Eisenbearbeitung zunächst an den Gruben in Buhlenberg und Elchweiler, dann später in Thalfang und Schwarzenbach. Im Jahr 1763 ging die Abentheuerer Hütte aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten in den Besitz der Unternehmerfamilie Stumm über, die bereits über andere Eisenhütten und Hammerwerke in der Region verfügte. Nach diesem Eigentümerwechsel stieg die Produktion in Abentheuer merklich an. Ab 1770 waren die Produkte der Fabrik vor allem Gusseisenerzeugnisse aus importiertem Roheisen. 1835 wurde die Eisenhütte an die Brüder Böcking vermacht, die 1875 die Werke stilllegten und zu den Kohlevorkommen und besseren Schiffsverbindungen an der Saar verlegten.

Im späten 17. Jahrhundert errichtete die Hujetssägemühle im waldreichen Tal der Traun östlich des Dorfes ein Geschäft. Bis zum späten 19. Jahrhundert entwickelte sich daraus eine Möbelfabrik mit mehreren Produktionsgebäuden. Diese wurden in den 1960er Jahren aufgegeben. Verlassen war auch das Gasthaus, das aus dem Sägewerk entstanden war.

Politik

Gemeinderat

Der Rat besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der am 7. Juni 2009 abgehaltenen Kommunalwahl mit Stimmenmehrheit gewählt wurden, und dem Ehrenbürgermeister als Vorsitzenden.

Bürgermeister

Hier sind die Bürgermeister der Gemeinde seit 1857 aufgeführt:

Wappen

Die Arme der Stadtverwaltung könnten so beschrieben werden: Über einer Basisgegenkolonne und einem argent vert ist ein Schmelztiegel der zweiten von zwei Ähren flankierten Ähren, die je Chevron ausgerutscht sind.

Die städtischen Waffen wurden 1965 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Gebäude

Die folgenden Gebäude oder Stätten sind im rheinland-pfälzischen Kulturdenkmalsverzeichnis aufgeführt:

Böckingstraße 11 - Landhaus mit unregelmäßigem Grundriss, teils holzverkleideter Ziegel-Fachwerkbau, um 1900

Mühlenberg 1, 3, 3a, 5, Abentheuerer Hütte (Monumentalzone) - Mit einer Bruchsteinmauer umgebenes Grundstück und Gebäude der ehemaligen Eisenerzhütte: Nein. 1 ehemaliges Kleinlager (1771); Nein. 3 Herrenhaus; Gebäude mit Mansardendach, seitlichem Risalto (letztes Drittel des 18. Jahrhunderts); Nein. 3a Verwaltungsgebäude und Gasthaus; Stall und Schuppen (ab 1772); Nein. 5 Wohn- und Produktionsgebäude; Überreste des eisernen überfahrenen Wasserrades (zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts), gusseiserne Brücke (um 1800), Reste des Hochofens (Anfang des 19. Jahrhunderts), Verlauf des Traunbachs, Teich, Landschaftsgarten

Mühlenbergstraße 4 - Gebäude mit halbem Walmdach, teilweise Fachwerk, frühes 19. Jahrhundert

Mühlenbergstraße 20 - einstöckiges Gebäude mit Mansardendach, um 1800, Fachwerkscheune; prägt das Erscheinungsbild des Dorfes

Wirtschaft und Infrastruktur

Transport

Im Osten verläuft die Bundesstraße 41 und im Süden die Autobahn A 62. In der Nähe der Neubrücke befindet sich ein Bahnhof der Nahe-Talbahn.

Berühmte Menschen

Söhne und Töchter der Stadt

Otto Braß (1887–1945), Reichstagsabgeordneter

Klaus Rüter (1940–), ehemaliger Staatssekretär der rheinland-pfälzischen Landesregierung.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Abentheuer

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