Abtweiler

Abtweiler, Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Über Abtweiler

Stadt Abtweiler hat eine Bevölkerung von 256

Die nahe gelegenen Städte sind: Raumbach (3.7km), Desloch (4.1km), Rehborn (4.1km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 49.75 Breitengrad und 7.65 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Saarbrücken (SCN) (83.4 km) und Flughafen Frankfurt-Hahn (HHN) (48.0 km)

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Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Stadtgemeinde
Bevölkerung:
256
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Fotos von Abtweiler

Über Abtweiler

Abtweiler ist eine Ortsgemeinde - eine Gemeinde, die zu einer Verbandsgemeinde gehört - einer Art Kollektivgemeinde - im rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Kreuznach. Es gehört zur Verbandsgemeinde von Meisenheim, deren Sitz sich in der gleichnamigen Stadt befindet.

Erdkunde

Ort

Abtweiler liegt im Naheland, einem kleinen Teil des nordpfälzischen Uplands zwischen den Flüssen Nahe und Glan, in einem Seitental des Glan. Es ist ein lineares Dorf (nach einigen Definitionen „Thorpe“) im Süden des Distrikts und liegt auf der linken Seite des unteren Glan-Tals. Es liegt zwischen Meisenheim und Bad Sobernheim. Die Landschaft ist hauptsächlich durch Cropfields und Wälder sowie einige Wiesenplantagen geprägt.

Bodennutzung

Zum 31. Dezember 2012 brachen die verschiedenen Nutzungen des 5,76 km² großen Landes von Abtweiler so zusammen:

Nachbargemeinden

Abtweiler grenzt im Norden an die Stadt Bad Sobernheim an der Nahe, im Osten an die Gemeinde Rehborn, im Süden an die Gemeinde Raumbach und im Westen an die Gemeinde Lauschied.

Konstituierende Gemeinschaften

Zu Abtweiler gehören auch die abgelegenen Gehöfte von Hühnerhof (auch "Hienerhof" oder "Hingelshof") und Sankt Antoniushof (auch "Danteshof" genannt).

Geologie

Als eines der größten intermontanen spätvariskanischen Becken bildete sich das Saar-Nahe-Becken in der Übergangszeit zwischen Namurisch und Westfälisch im Pennsylvania-Teilzeitraum vor etwa 317.000.000 Jahren. Was heute an der Oberfläche liegt, umfasst nur etwa 100 mal 40 Kilometer. Tatsächlich ist das Becken selbst nur ein Teil einer viel größeren Formation, in weiten Gebieten, die mit neueren Lagerstätten überlagert sind, die als Lothringen-Saar-Nahe-Hessen-Trog bezeichnet werden. In Rheinland-Pfalz sind in der Nordpfalz und im nahen Upland (wo Abtweiler liegt) Aufschlüsse aus permisch-karbonhaltigem Gestein zu finden, die sich bis in das Bingen-Alzey-Gebiet erstrecken. In seinem zentralen Bereich hat das Becken bis zu 8 km dicke Sediment- und Vulkangesteinablagerungen aus dem Perm-Karbon-Karbon, von denen etwa 4,5 km aus dem Pennsylvania und mehr als 3 km aus dem Rotliegend stammen.

In der frühen Zeit seiner aktiven Entwicklung, vom Pennsylvanien bis in die Untere Rotliegend (Glan-Untergruppe, Meisenheim-Formation), herrschten im Saar-Nahe-Becken fluviolakrustrielle Sedimentationsbedingungen. Das Becken lag nach paläomagnetischen Untersuchungen zu dieser Zeit nördlich des Äquators in den Tropen, so dass unter warmen und feuchten klimatischen Bedingungen vor allem die Lagerstätten mit ihren großen Mengen an organischen Rückständen viele Kohlenflöze bildeten. vor allem im Pennsylvania. Gegen Ende der Rotliegend-Formation (Disibodenberg-Formation) wurden die ausgedehnten, zeitweise beckenweiten Seen durch vorrückende Deltas aufgefüllt, und am Ende der Glan-Untergruppe (beginnend mit der Oberkirchener Formation) waren die vorherrschenden Lagerbedingungen fließend jetzt trocken-warme klimatische Bedingungen. Zusammen mit dem begleitenden, manchmal schweren, aufdringlichen und ergreifenden Magmatismus, bei dem Lavas und Tuffe nach oben gedrückt wurden und deren Platz sowohl von sauren als auch von basischen Eingriffen eingenommen wurde, dauerte es bis zur Mitte der Nahe-Untergruppe, als es zu einem Ende kam die Ablagerung des Quarzitkonglomerats in der Wadern-Formation. Heute sind aus der letzten Phase der permisch-karbonhaltigen Sedimentation im Saar-Nahe-Becken die Schwemmfächer und die Trockenseen (Playa) der Standenbühl-Formation erhalten, die durch die Flussvial-Äolischen Sandsteine der Kreuznach-Formation repräsentiert werden, die regional am Nordwestrand des Becken gefunden werden in der Nähe von Bad Kreuznach.

Die Glan-Untergruppe umfasst eine Periode in der Entwicklungsgeschichte des Saar-Nahe-Beckens, die durch eine vielfältige Hin- und Herbewegung zwischen den Ablagerungsbedingungen von Fluvial und Lacustrine gekennzeichnet ist. Die lithostratigraphische Unterteilung der geologischen Ablagerungen dieser Zeit, die mehrere tausend Meter tief in diesem kontinentalen Becken liegen, ist oft problematisch. Besondere Schwierigkeiten ergeben sich bei der Anordnung der Mineralien in den sogenannten "Randfazies" am Nordwestrand des Beckens. Die Ablagerungen um Abtweiler sind hauptsächlich in dieser Zeit gruppiert. Sie umfassen hauptsächlich die Jeckenbach-Subformation, die Odernheim-Subformation, die Disibodenberg-Formation, die Oberkirchen-Formation und die Thallichtenberg-Formation sowie Ablagerungen in den Tälern quaternären Ursprungs.

Die Ablagerungen der Jeckenbach-Subformation (hauptsächlich schluffige Mineralien), Teil der Meisenheim-Formation, die wiederum zur Glan-Subgruppe gehört, befinden sich hauptsächlich südlich von Abtweiler (um Castle Raumberg). Die lithostratigraphische Unterteilung dieser großen Subformation basiert auf mehreren fast einzugsgebietsweiten Sandstein- und Seesedimenthorizonten. Hier sind das Meisenheim Bett, das Breitenheim Bett und das Jeckenbach Bett sowie die Hufnähte zu nennen. Atzbach (1980) legt die Dicke in diesem Typgebiet nahe Jeckenbach westlich von Meisenheim auf 600 m fest.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Abtweiler

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