Achkarren

Vogtsburg im Kaiserstuhl, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Regierungsbezirk Freiburg, Baden-Württemberg, Deutschland

Über Achkarren

Die nahe gelegenen Städte sind: Bötzingen (10.8km), Merdingen (8.4km), Ihringen (3.6km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 48.06843 Breitengrad und 7.62767 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) (93.7 km) und Flughafen Saarbrücken (SCN) (139.3 km)

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Land:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf
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Fotos von Achkarren

Über Achkarren

Achkarren ist Teil der Stadt Vogtsburg im Kaiserstuhl, einer Kleinstadt im deutschen Kaiserstuhl, und liegt im südlichsten Teil der Stadt. Es grenzt auch an die Stadt Ihringen. Das Achkarren-Tal ist nach Westen ausgerichtet und liegt 5 km vom Rhein und 7 km von Breisach entfernt. Der deutsche Temperatur-Hotspot (höchste Durchschnittstemperatur) befindet sich zwischen dem Zentrum von Achkarren und der Stadt Ihringen.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Achkarren fand 1064 n. Chr. Statt, als das Dorf von König Heinrich IV. An das Kloster Ottmarsheim (eine Kleinstadt im Elsass) übergeben wurde. Basierend auf archäologischen Artefakten konnte das Dorf bereits vor 2000 Jahren besiedelt werden. Die allgegenwärtigen Weinterrassen könnten von Alemannen ab 260 n. Chr. Während der Siedlung angelegt worden sein. Der Name "Achkarren" leitet sich von dem alten hochdeutschen "Has karle" (Hate Charles) ab, vermutlich der Name eines frühen Siedlers aus dem Nachbardorf Oberrotweil.

Die Dorfbewohner erzählen eine Geschichte über den Ursprung des Namens des Dorfes:

Beim Bau des Schlosses Hoehingen auf dem Schlossberg hoch über dem Ort ereignete sich ein Unfall. Ein Wagen voller Baumaterial wurde mehrmals den Berg hinauf geschoben. Jedes Mal, wenn sich der Wagen in der Nähe des Gipfels befand, entkam er und rollte zurück ins Tal. Bei diesem unglücklichen Schauspiel rief der zukünftige Schlossherr "Ach Karren!" (Oh Cart).

Eine erste Zerstörung der Burg erfolgte 1525 während des deutschen Bauernkrieges. Nach dem Wiederaufbau erfolgte die endgültige Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg. Die katholischen Truppen des Kaisers zerstörten es, sobald sie den Angriff der Schweden nicht aufhalten konnten. Bis heute sind Ruinenartefakte zu finden. Drei Jahre nach dem 30-jährigen Krieg hatte das Dorf nur noch 58 Einwohner. Dies bedeutet, dass ungefähr 70% der Bevölkerung während dieses Krieges getötet wurden. Im Jahr 1703 wurde das Dorf während der Belagerung von Breisach durch französische Truppen vollständig zerstört. Diese Belagerung war Teil des Spanischen Erbfolgekriegs. Achkarren und seine Nachbarstädte Ihringen und Breisach waren im Chaos der Kriege zwischen dem späten Mittelalter und der Neuzeit mehrere Jahre lang ein Teil Frankreichs.

Ein Steinbruch befindet sich zwischen dem Schlossberg und dem Büchsenberg. Für den Bau des St. Stephansmünster in Breisach wurde Material aus diesem Steinbruch verwendet. Vor kurzem wurde der Steinbruch wiederbelebt, um die Kathedrale zu reparieren.

Verschiedenes

Die Weinberge von Achkarren gehören zu den besten in Deutschland. Berühmt ist insbesondere der örtliche Ruländer bzw. Grauburgunder (Pinot grigio). Die Winzergenossenschaft Achkarren und die Weingüter des Dorfes haben für die Qualität dieser Weine zahlreiche Preise erhalten. Neben dem Lößboden hat Achkarren über 50% Vulkanerde.

Auf dem Schlossberg sowie auf dem Schneckenberg gibt es mehrere Wege, die in den Boden gegraben sind. Auf diesen Wegen kann man die vulkanischen Gesteinsschichten beobachten, die oben mit einer dünnen Lößschicht bedeckt sind.

Achkarren enthält das Naturschutzgebiet Buechsenberg, das eine Sammlung seltener Pflanzen und Wildtiere enthält. In Achkarren befindet sich auch ein Museum zur Weinherstellung. Darüber hinaus verfügt das Dorf über einen 2,4 km langen Weg, der die Geologie der Weinbereitung, Boden, Klima, Rebsorte und die Geschichte des Kaisersuhls beschreibt.

Neben der Weinherstellung sind der Tourismus sowie ein kleiner Industriepark in der Rheinebene die Hauptbetriebe des Dorfes.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Achkarren

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