Achstetten

Achstetten, Landkreis Biberach, Tübingen Region, Baden-Württemberg, Deutschland

Über Achstetten

Stadt Achstetten hat eine Bevölkerung von 3 978

Die nahe gelegenen Städte sind: Burgrieden (4.9km), Hüttisheim (5.5km), Mietingen (8.3km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 48.25886 Breitengrad und 9.89748 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Memmingen (FMM) (48.0 km) und Flughafen Friedrichshafen (FDH) (76.5 km)

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Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Stadtgemeinde
Bevölkerung:
3 978
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Fotos von Achstetten

Über Achstetten

Achstetten (stax [tetnˈ) ist die nördlichste Gemeinde des Landkreises Biberach in der Region Oberschwaben in Baden-Württemberg.

Die Dörfer Oberholzheim, Bronnen und Stetten wurden zwischen 1972 und 1975 in die Gemeinde Achstetten eingegliedert.

Erdkunde

Das langgestreckte Dorf liegt westlich der Bundesstraße 30. Der Fluss Rot durchfließt es. Achstetten liegt etwa 4 km nördlich der Stadt Laupheim und etwa 18 km südlich der Stadt Ulm.

Der Name Achstetten leitet sich von den althochdeutschen Wörtern aha ab, was Wasser bedeutet und stet, was Ort bedeutet; der Name bedeutet also nahe am Wasser.

Geschichte

In der Nähe der Straße nach Ersingen wurden Tumuli aus der Hallstattzeit entdeckt. Dies deutet darauf hin, dass das Gebiet seit mindestens 2500 Jahren besiedelt ist. Keltische Stämme sind mit der Hallstätter Kultur verbunden.

In der römischen Zeit war Achstetten auch ein Siedlungsort, der durch die Überreste einer römischen Villa gekennzeichnet ist. Die Umrisse dieser Struktur sind auf Luftbildern sichtbar.

Die Hil (de) gartstraße in Achstetten erinnert an eine frühe mittelalterliche Handelsstraße. Es ist ein Relikt einer Route, die von Konstanz über Meersburg in Richtung Ulm und dann weiter über Heidenheim nach Aalen und Würzburg führt und in Fulda endet. Es gibt Hinweise darauf, dass auf dem Gebiet von Achstetten eine Straße in Richtung der Iller-Kreuzung abgezweigt ist. Diese Straße würde dann weiter in Richtung Regensburg führen.

Achstetten wird erstmals in einer Urkunde von 1194 erwähnt. Diese Urkunde wurde von Papst Celestin III. Unterzeichnet, um die Rechte des Klosters Wiblingen in Asteten zu bestätigen. Die Besitztümer des Klosters Wiblingen in Achstetten waren jedoch sicherlich älter als 1194.

Von 1356 bis 1447 waren die Freiherrn von Freyberg die einzigen Herrscher von Achstetten. 1442 wurde die Herrschaft über Achstetten unter den drei Brüdern Eberhard von Freyberg, Hans von Freyberg und Wilhelm von Freyberg aufgeteilt. Im Jahr 1447 verkaufte Wilhelm von Freyberg seinen Teil jedoch an die Abtei Gutenzell. Infolgedessen mussten die Freiherrn von Freyberg bis 1625 die Herrschaft des Dorfes mit dem Kloster Gutenzell teilen.

Die Abtei Ochsenhausen erwarb 1594 die zweite Hälfte der Einnahmen aus dem Zehnten, nachdem sie die erste Hälfte schon länger besessen hatte.

Durch die Heirat gelangten die beiden verbliebenen Teile von Achstetten 1689 in den Besitz der Grafen von Öttingen-Spielberg. Sie tauschten es 1765 aus, so dass es ab 1765 Teil des Lands des Freiherrn von Welden war. Der Freiherrn von Welden verkaufte es am 12. Mai 1795 an den letzten Komtur der Deutschen Ritter, den Freiherrn Beat Conrad Reuttner von Weyl. Er übergab seinen Besitz seinem Neffen Julius Cäsar Reuttner von Weyl, der 1802 die Einnahmen aus dem gesamten Zehnten des Klosters Ochsenhausen erwarb. Er wurde 1819 zum Grafen erhoben. Bis heute sind seine Nachfolger Inhaber der Herrschaft Achstetten.

Nach der Säkularisierung im Jahre 1803 wurden die Grafen von Toerring-Gutenzell zum Erbe der Abtei von Gutenzell, die seit 1449 auch der Weiler Mönchhöfe war.

Im Zuge der Mediatisierung wurde Achstetten 1805 vorübergehend zu Bayern, nur 1806 an das neu gebildete Königreich Württemberg übergeben.

Nachdem es zunächst Teil des Bezirks Wiblingen war, wurde es 1845 Teil des Bezirks Laupheim. Am 1. Oktober 1938 wurde Achstetten Teil des Bezirks Wiblingen

Biberach

Am 1. März 1972 wurde die ehemals selbständige Gemeinde Oberholzheim in Achstetten eingegliedert, am 1. November 1972 von Bronnen und am 1. Januar 1975 von Stetten.

Wappen

Die drei silbernen Kugeln auf Blau stammen aus dem Wappen der Freiherrn von Freyberg, die das Dorf von 1356 bis 1625 regierten. Die rot-silberne Banderole erinnert an die Zisterzienserabtei in Gutenzell, mit der sich die Freiherrn von Freyberg zusammengetan hatten das Dorf ab 1447.

Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Oswald und Agatha

Achstetten gehörte ursprünglich zur Gemeinde Laupheim. Sie wurde 1442 eine unabhängige Gemeinde, als der Freiherrn von Freyberg eine neue Gemeinde gründete, die dem Kloster Ochsenhausen unterstellt war.

Das Kloster Ochsenhausen ließ die Kirche St. Oswald und Agatha 1625 im Renaissancestil errichten und ersetzte an derselben Stelle ein spätmittelalterliches Bauwerk.

Im Jahr 1823 wurde die Turmspitze erhöht und eine neue Spitze hinzugefügt. Der Innenraum wurde zuletzt im Jahr 1932 renoviert und im Jahr 2000 wurde eine neue Orgel installiert.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Achstetten

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