Adelsheim

Adelsheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Regierungsbezirk Karlsruhe, Baden-Württemberg, Deutschland

Über Adelsheim

Kleinstadt / Dorf Adelsheim hat eine Bevölkerung von 5 536

Die nahe gelegenen Städte sind: Rosenberg (10.7km), Seckach (7.8km), Roigheim (7.1km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 49.4015 Breitengrad und 9.3925 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Stuttgart (STR) (81.1 km) und Flugplatz Mannheim (MHG) (96.7 km)

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Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf
Bevölkerung:
5 536
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Fotos von Adelsheim

Über Adelsheim

Adelsheim (deutsche Aussprache: (listen)) ist eine Kleinstadt im Norden Baden-Württembergs, etwa 30 km nördlich von Heilbronn. Der staatlich anerkannte Erholungsort Adelsheim im Neckar-Odenwald-Kreis blickt auf ein 1200-jähriges Erbe zurück.

Erdkunde

Adelsheim liegt an der Mündung des aus Westen kommenden Kirnau und mündet in den aus Norden kommenden Seckach. Der kombinierte Strom wurde für den Bau der Stadtbefestigungen verwendet. Weiter stromabwärts fließt die Seckach durch Möckmühl in den Jagst, von dort in den Neckar und von dort in den Rhein.

Das Adelsheimer Gebiet ist Teil der größeren geografischen Region, das Bauland, ein Gebirgszug, der sich vom Odenwald im Nordwesten bis zum Jagsttal im Süden und bis zum Taubertal im Osten erstreckt. Ein Teil der Gemeinde liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald.

Gemeinschaften innerhalb der Stadt

Sennfeld liegt etwa 3 km südwestlich des Seckachtals und hat etwa 1.250 Einwohner. Der Ort wurde erstmals im Jahr 1110 urkundlich erwähnt. Im Jahr 1615 stiftete Margaretha von Carben, die Enkelin von Götz von Berlichingen, die evangelische Pfarrkirche. Das Sennfelder Schloss, ehemals im Besitz der Barone von Berlichingen, wurde 1713 im ländlichen Barockstil erbaut.

Leibenstadt, ein ehemaliges ritterliches Dorf mit etwa 320 Einwohnern südlich von Adelsheim, wurde 1293 erstmals urkundlich erwähnt und gehört seit 1971 zu Adelsheim. Website: http://www.leibenstadt.de

Der Weiler Wemmershof, 3 km westlich von Adelsheim gelegen, begann 1423 mit dem Beginn seiner Dorfgeschichte. Im Mittelalter gaben die Grundbesitzer den Besitz den damals dort lebenden Bauern ab. Heute ist Wemmershof wie damals eine von der Landwirtschaft geprägte Gemeinde und hat etwa 50 Einwohner.

Hergenstadt liegt im Südosten. Es ist ein Weiler mit etwa 50 Einwohnern, gegründet im Jahr 1500.

Der Adelsheim Business Park (deutsch: Business-Park Adelsheim) liegt 1 km westlich außerhalb des Stadtzentrums von Adelsheim und 8 km von der Autobahn A81 entfernt, direkt an der Bundesstraße B 292. Die B 292 verbindet die Städte Adelsheim und Schefflenz und führt nach Osterburken.

Geschichte

Im Jahr 1374 brachte Karl IV. Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Adelsheim in die Stadt. Die Grundbesitzer waren die Reichsritter von Adelsheim. Die Reichsritters von Adelsheim wurden schließlich in den Rang eines Freiherrn erhoben.

In Adelsheim lebten bereits im Mittelalter einige Juden. Im Jahr 1338 hatte Ludwig IV., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, den Brüdern Poppo und Berlinger von Adelsheim gestattet, vier jüdische Familien in ihrem Land zu "behalten". Ebenfalls 1690 lebten vier jüdische Familien in Adelsheim. Die Gründung einer tatsächlichen Gemeinschaft kann bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Die höchste Anzahl jüdischer Einwohner wurde im Jahr 1885 erreicht, als der Graf 70 war. Unter einer Verordnung von 1690 musste die jüdische Gemeinde den Baronen von Adelsheim jährlich vier Gulden für "Schule" zahlen, das heißt, sie durfte halten ihre Gottesdienste. Der damalige Gebetsraum wurde nach mündlicher Überlieferung im zweiten Stock des von Melchior Keller im Jahre 1418 errichteten Hauses in der Torgasse ("Gate Lane") eingerichtet. Dieses Haus wurde 1952 abgebaut. Später gab es in einem ebenfalls nicht mehr stehenden Gebäude im Hof des Oberschlosses einen Gebetsraum.

In der Turmgasse 27 befand sich von Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1889 eine Synagoge.

Ein Ritualbad und eine jüdische Schule waren in der alten Synagoge des 19. Jahrhunderts in der Turmgasse 27 und ab 1889 in der neuen Synagoge (Untere Austraße 1) untergebracht. Als 1977 die neue Synagoge abgerissen wurde, wurde das Ritualbad wiederentdeckt. Beerdigungen fanden in Buchen-Bödigheim und nach 1884 in Sennfeld statt.

Nach den Deportationen im Dritten Reich kamen mindestens zehn der 35 in der Stadt lebenden Juden 1933 ums Leben.

Durch die Reformation wurde das Volk lutherisch. Adelsheim war bis 2000 Sitz einer Diakonie der badischen Staatskirche, die Teil der evangelischen Kirche in Deutschland ist. Im Zuge der Diakonatsreform zog der Diakonat nach Hirschlanden in Rosenberg.

Katholiken sind eine Minderheit. Nach 1945 wurde durch die Ankunft von Flüchtlingen aus dem Osten ein grobes Gleichgewicht zwischen den beiden Religionen erreicht. Nach 1960 wurde eine weitere katholische Kirche, St. Mary's, gegründet.

Der Vorläufer des Volksfestes waren die Heimattagen im Jahr 1948. Anlass des zweiten Volksfestivals in Adelsheim im Jahr 1949 war die Feier der Einweihung der neuen Kirnau-Brücke, die die 1945 zerstörte Brücke ersetzt.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Adelsheim

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