Adlershof

Berlin, Berlin, Stadt, Deutschland

Über Adlershof

Abschnitt des besiedelten Ort Adlershof hat eine Bevölkerung von 15 294

Die nahe gelegenen Städte sind: Schönefeld (6.6km), Eichwalde (10.6km), Schulzendorf (8.4km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.43548 Breitengrad und 13.54825 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (9.0 km) und Flughafen Berlin-Schönefeld (SXF) (7.7 km)

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15 294
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Fotos von Adlershof

Über Adlershof

Adlershof ("Adlershof") ist eine Ortschaft (Ortsteil) im Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin, Deutschland.

Auf der südwestlichen Seite von Adlershof wird jetzt die neue Stadt der Wissenschaft, Technologie und Medien (WISTA) errichtet. Das örtliche Management versucht, das Wort "Adlershof" als Synonym für WISTA zu etablieren, wobei das traditionelle Zentrum von Adlershof ignoriert wird.

Geschichte

Ein Teil des Gebiets, das heute als "Stadt der Wissenschaft, Technologie und Medien" bekannt ist, wurde früher als Johannisthal Air Field bezeichnet. Anfang des 20. Jahrhunderts startete hier das erste Motorflugzeug Deutschlands. Albatros, Fokker, Rumpler und Wright machten Adlershof-Johannisthal berühmt. 1912 wurde Adlershof von der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) zu seinem Hauptsitz gemacht. Laboratorien, Motorprüfstände, Windkanäle und Hangars wurden in den 20er und 30er Jahren errichtet und sind heute ein historisches Wahrzeichen.

Erster Weltkrieg

Adlershof ist besonders bekannt für eine Reihe von Wettbewerben zwischen Kampfflugzeugen verschiedener Luftfahrtunternehmen, die ab 1918 dort stattfanden. Zum ersten Mal wurden die Piloten selbst nach ihrem Beitrag zum Auswahlverfahren gefragt. Sie fragten lautstark nach höherer Geschwindigkeit im Vergleich zu der Manövrierfähigkeit, die der Idflieg immer für am wichtigsten gehalten hatte.

Der erste dieser Wettkämpfe im Januar 1918 führte dazu, dass der Fokker D.VII den Wettbewerb gewann und zu einem der erfolgreichsten deutschen Kampfflugzeuge wurde. Bei einem zweiten Wettbewerb im Mai und Juni wurden mehrere der Hauptwettbewerbseinreichungen angenommen: Pfalz D.XII, Fokker EV, Junkers DI und Siemens-Schuckert D.IV, von denen später viele als beste in Deutschland gelten Design des Krieges. Alle drei wurden größtenteils in Produktion genommen, um die langsame Produktion der Fokkers auszugleichen, obwohl nur das Pfalz-Design in beliebiger Anzahl zu finden war. Ein abschließender Kriegswettbewerb im Oktober war zu spät, um die Kriegsanstrengung zu beeinflussen. Auch nach dem Krieg wurde der Prozess fortgesetzt, wobei zwischen Februar und Mai 1919 ein vierter Wettbewerb stattfand. Mit der Unterzeichnung des Versailler Vertrages wurden jedoch alle Militärflugzeuge in Deutschland eingestellt und im Mai 1920 die Luftstreitkräfte aufgelöst.

Die ostdeutsche Ära

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Flughafen geschlossen und von da an bestimmten drei Institutionen Adlershofs Schicksal:

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) stationierte dort sein 12.000 Mann starkes Garderegiment.

1952 begann das nationale Fernsehen des DDR von Adlershof aus zu senden.

Und die Ostdeutsche Akademie der Wissenschaften wurde mit neun wissenschaftlichen Instituten in den Bereichen Physik und Chemie gegründet. "Scientific Equipment Engineering" mit rd. 1700 Arbeiter entwickelten und produzierten einen Großteil der ostdeutschen Forschungsgeräte.

Ein bedeutender Teil der an den Akademie-Instituten durchgeführten Forschungsarbeiten zeichnete sich durch eine enge Verbindung zur Industrie aus, die es den Wissenschaftlern ermöglichte, sich weltweit zu vernetzen. Adlershof stellte viele bekannte Produkte und Erfindungen her, wie Ultrakurzpulslaser, zeitaufgelöste optische Spektroskopie und Weltraumdiagnosegeräte. Hier wurden auch andere Dinge wie Trifokal- und Verhütungspillen erfunden. 1989 arbeiteten in Adlershof über 5.600 Personen, mehr als die Hälfte der Forschungs- und Entwicklungskapazität der gesamten Wissenschaftsakademie.

Wiedervereinigung

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde das Wachregiment aufgelöst und das Schicksal der Akademie durch den Einigungsvertrag besiegelt: Die Forschungseinrichtungen der Akademie wurden vom Wissenschaftsrat einem Bewertungsmarathon unterzogen, der dies feststellte Es gab ungefähr 1.500 Akademiemitarbeiter, die in neuen Forschungsstrukturen untergebracht werden sollten. Für den Rest der ehemaligen Mitarbeiter wurde empfohlen, entweder einen neuen Arbeitsplatz zu finden oder ein eigenes Unternehmen zu gründen. So wurden von den 250 neu gegründeten Unternehmen ca. 100 von ehemaligen Akademikern gegründet. Heute arbeiten fast 90 Prozent der Unternehmen mit mindestens einem Partner und 60 Prozent mit drei oder mehr Partnern am Standort zusammen.

Acht der zwölf Forschungsinstitute, die sich jetzt in Adlershof befinden und von Berlin und der Bundesrepublik Deutschland finanziert werden, stammen Anfang 1992 direkt von der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR ab und sind in die Forschungslandschaft des Bundes integriert. Sie setzten ihre Tätigkeit unter der Verantwortung anderer Gremien fort, beispielsweise im Rahmen der Max-Planck-Gesellschaft oder in Verbindung mit großen Forschungseinrichtungen wie der „Gemeinsamen Initiative außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof“ - IGAFA.

Entwicklung

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Adlershof

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