Ahrensbök

Ahrensbök, Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein, Deutschland

Über Ahrensbök

Stadt Ahrensbök hat eine Bevölkerung von 8 643

Die nahe gelegenen Städte sind: Glasau (7.8km), Pronstorf (13.5km), Mönkhagen (12.2km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 54.00862 Breitengrad und 10.57434 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Hamburg (HAM) (75.2 km) und Flughafen Lübeck (LBC) (26.3 km)

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Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Stadtgemeinde
Bevölkerung:
8 643
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Fotos von Ahrensbök

Über Ahrensbök

Ahrensbök ist eine Gemeinde im Bezirk Ostholstein in Schleswig-Holstein. Es liegt etwa 17 km nordwestlich von Lübeck und 45 km südöstlich von Kiel.

Geschichte

Ahrensbök entstand nach der Gründung einer Wallfahrtskapelle im Jahre 1280 hier. Die erste urkundliche Erwähnung der Siedlung stammt aus dem Jahr 1328. 1348 wurde der Ort durch den Schwarzen Tod zerstört.

Im Jahr 1397 gründeten die Kartäuser hier ein Kloster, die Ahrensbök-Kartause. Im Jahre 1564 wurde das Amt Ahrensbök oder ein Ortsteil von Ahrensbök als zivile Verwaltungseinheit gegründet, und zwischen 1593 und 1601 wurde auf dem Gelände das Schloss Hoppenbrook mit den Materialien des in den 1580er Jahren säkularisierten Charters errichtet während der protestantischen Reformation und anschließend abgerissen. Im Jahr 1623 wurde Schloss Hoppenbrook für einige Jahre zur Residenz des neu gegründeten Herzogtums Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön, bis 1636 das neue Schloss der Herzöge von Plön fertiggestellt wurde. Danach wurde Schloss Hoppenbrook zu einem Zweitwohnsitz. Herzog Friedrich Karl schaffte 1746 die Leibeigenschaft seines Herzogtums ab. 1765, nach dem Tod seiner Witwe, wurde die Burg abgerissen.

In der Stadt wurde 1791 ein Vieh- und Pferdemarkt gegründet, der 1832 durch einen regelmäßigen Wochenmarkt ersetzt wurde. An der Stelle des ehemaligen Schlosses wurde 1826 das Amtshaus errichtet. Während des Zweiten Schleswig-Krieges von 1864 fiel Ahrensbök für kurze Zeit unter die Kontrolle der Österreicher und dann der Preußen. Im Jahr 1867 wurde hier ein Amtsgericht eingerichtet. Im selben Jahr, nach dem österreichisch-preußischen Krieg, wurde der Landkreis Ahrensbök an das Großherzogtum Oldenburg als Entschädigung für ihre erblichen Ansprüche auf dem neu-preußischen Holsteinischen Gebiet übergeben.

Am 3. September 1872 zerstörte ein Großbrand in Ahrensbök 22 Häuser und 10 weitere Gebäude. Im Jahr 1877 wurde das Gebiet in zwei Stadtteile und einen ländlichen Bezirk geteilt. Die Eisenbahnlinie von Ahrensbök nach Pönitz wurde 1886 feierlich eröffnet.

Zwischen 1912 und 1933 hatte Ahrensbök den Status "Stadt (2. Klasse)". 1928 wurde in der Lindenstraße eine Privatschule errichtet, die seit 1950 als Mittelschule und Realschule genutzt wird. Auch im Jahr 1928 feierte die Stadt ihr 600-jähriges Bestehen.

Im Jahr 1933 verlor Ahrensbök seinen Gemeindestatus und wurde zu einer Gemeinde mit 19 Dörfern innerhalb der Grenzen, wie sie jetzt sind. Das Amtsgericht wurde abgeschafft.

Im April 1945 wurden jüdische Häftlinge aus der Fürstengrube, einem Außenlager von Auschwitz, auf dem Todesmarsch der Fürstengrube durch Ahrensbök marschiert. Hier gibt es jetzt ein Denkmal für die Opfer . Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Tausende von Vertriebenen und Flüchtlingen hierher umgesiedelt: Die Bevölkerung stieg von 5.063 im Jahr 1939 auf 10.169 im Jahr 1950.

Während der Gemeindereform von 1970 wurde Ahrensbök zusammen mit dem ehemaligen Bezirk Eutin Teil des Landkreises Ostholstein. 1972 wurde die Grundschule und die Hauptschule als Dörfergemeinschaftsschule neu gegründet, als die separaten Dorfschulen geschlossen wurden. 1982 wurde das ZOB-Werk in der Lindenstraße errichtet.

Seit März 1985 ist die Gemeindeverwaltung der Gemeinde im neuen Rathaus in der Nähe des ehemaligen Schlosses und des Amtshauses untergebracht (1983 abgerissen).

1988 wurde die Eisenbahnlinie geschlossen.

Menschen mit Ahrensbök verbunden

Nelly Mann (1898–1944), Ehefrau von Heinrich Mann

Gerhard Steen (1923–1990), Politiker (SPD)

Siehe auch

Gnissau

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Ahrensb%C3%B6k

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