Alf

Alf, Landkreis Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Über Alf

Stadt Alf hat eine Bevölkerung von 923

Die nahe gelegenen Städte sind: Bullay (2.6km), Reil (3.7km), Pünderich (1.8km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 50.05 Breitengrad und 7.11667 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Köln/Bonn (CGN) (91.5 km) und Flughafen Frankfurt-Hahn (HHN) (19.8 km)

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Land:
Gemeinde:
Alf
Standort-status:
Stadtgemeinde
Bevölkerung:
923
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Fotos von Alf

Über Alf

Alf ist eine Ortsgemeinde - eine Gemeinde, die zu einer Verbandsgemeinde gehört, einer Art Sammelgemeinde - im rheinland-pfälzischen Landkreis Cochem-Zell. Es gehört zur Verbandsgemeinde Zell, deren Sitz sich in der Gemeinde Zell an der Mosel befindet.

Erdkunde

Ort

Bei Alf mündet der Alf oder Alfbach in die Mosel. Die Gemeinde liegt am linken Ufer der Mosel. Die Gemeindefläche umfasst 6,33 km², davon 0,67 km² Weinberge und 3,79 km² bewaldet.

Nachbargemeinden

Zwei Nachbarn sind Bullay und Pünderich, beide am rechten Ufer.

Konstituierende Gemeinschaften

Alfs Ortsteile sind das Hauptzentrum, auch Alf genannt, und die Randzentren von Höllenthal und Alf-Fabrik. Letzteres ist historisch ein Industriezentrum, wie der Name schon sagt (Fabrik bedeutet auf Deutsch: Fabrik). Beide Zentren liegen am Fluss Alf, im Landesinneren von der Mosel.

Geschichte

In vorrömischer Zeit wurde der Ort von Kelten bewohnt. Im Jahr 50 v. Chr. Wurde Alf erstmals unter dem lateinischen Namen Albis erwähnt. Daraus leitet sich der moderne Name ab. Zu dieser Zeit war es eine römische Siedlung.

Im Mittelalter gehörte Alf zu der Herrschaft, die ihren Sitz im nahegelegenen Schloss Arras hatte und das wiederum ein Kurfürstentum Trier war. Der Legende nach wurde ein Kohleproduzent namens Arras vom Erzbischof von Trier als Dank für seine und seine zwölf tapferen Söhne verpfändet, weil er im Alfbachtal eine große Horde Ungarn geschlagen hatte. Der Geschichte ist jedoch bekannt, dass der Pfalzgraf Herrmann an einer Stelle, die möglicherweise schon in keltischer Zeit befestigt war, die Burg 938 als Verteidigungsanlage gegen ungarische Übergriffe errichten ließ. In den folgenden Jahrhunderten verfiel die Burg, sie wurde jedoch zwischen 1907 und 1910 wieder aufgebaut. Seitdem ist die Burg bewohnt, sie ist jedoch für Besucher geöffnet und bietet einen Blick auf das Alfbachtal, die Mosel, die Mosel und die Mosel Kondelwald und der Hunsrück.

Alf stand 1794 unter französischer Herrschaft. 1815 wurde es auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.

Seit 1946 gehört es zum damals neu gegründeten Bundesland Rheinland-Pfalz. Gemäß dem Verwaltungsvereinfachungsgesetz vom 18. Juli 1970 wurde die Gemeinde mit Wirkung vom 7. November 1970 in die Verbandsgemeinde Zell eingegliedert.

Politik

Gemeinderat

Der Rat setzt sich aus zwölf Ratsmitgliedern zusammen, die bei der am 7. Juni 2009 abgehaltenen Kommunalwahl proportional gewählt wurden, und dem Ehrenbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 brachte folgende Ergebnisse:

Bürgermeister

Alf Bürgermeister ist Peter Mittler (SPD).

Wappen

Die Arme der Stadtverwaltung könnten so beschrieben werden: Gules in der Basis, ein Inescutcheon, der biegsam unheimlich in einem Dexterchef mit einem vom Feld verstärkten Kreuz angezogen wurde, darauf stehend ein Bischof, in seiner Dexterhand eine Weintraube und in seinem unheimlichen Stab eines Bischofs, alle Or.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Alfs kleines Heimatmuseum zeigt Ausstellungen über die Industriegeschichte des Dorfes.

Gebäude

Sehenswert ist die Burg Arras über dem Dorf, die im frühen 12. Jahrhundert erbaut wurde. Ebenfalls in der Nähe steht eine andere Burg, die Marienburg in der Nachbargemeinde Zell. Das Wahrzeichen des Dorfes ist der Glockenturm der Pfarrkirche, die 1734 erbaut und später im neugotischen Stil umgebaut wurde. Es gibt auch eine bekannte Statue, Christus in der Rast, aus dem 15. Jahrhundert.

Ein paar hundert Meter vom Ortskern entfernt befindet sich das aus dem 16. Jahrhundert stammende Electoral-Trier-Amtshaus, ein dreistöckiges Steingebäude. Das Dach wurde um 1620 renoviert.

Die folgenden Gebäude oder Stätten sind im rheinland-pfälzischen Kulturdenkmalsverzeichnis aufgeführt:

Katholische Pfarrkirche St. Remigius, Koblenzerstraße 11 - Neugotikbasilika, Bruchstein, 1892-1894; Kriegerdenkmal vor der Kirche; Gotische Revival-Kreuzigungsgruppe, Statue Christus in der Rast, um 1500; Missionskreuz, monumentale Zone mit Friedhof und Pfarrhaus.

Auf der Hill 2 - Spätklassizistische Villa, letzte Hälfte 19. Jahrhundert.

Auf der Hill 3 - klassizistische Villa von 1853.

Auf der Hill 4/5 - zweieinhalbstöckiges, spätklassizistisches Bruchhaus mit Keller, letzte Hälfte 19. Jahrhundert.

Auf Kockert - alter Pfarrkirchturm, dreistöckiger Turm mit Zeltdach aus dem Jahr 1734, aber im Wesentlichen mittelalterlich.

Auf Kockert 6 - Kurfürstliches Trier-Amtshaus, dreistöckiges Frühbarockhaus mit Satteldach, spätes 16. Jahrhundert, umgebaut möglicherweise 1620-1621 (Dendrochronologie des Dachstuhls), Portal von 1700.

Auf Kockert 10 - ehemalige Schule, Fachwerkhaus, teils massiv, im Wesentlichen Anfang 17. Jahrhundert; Ofen.

Auf Kockert 14 - Jugendstilvilla, um 1900.

Auf Tannerd - Villa, Klassizistisches Revivalgebäude mit Mansardendach, 1920er Jahre.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Alf%2C_Rhineland-Palatinate

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