Almoshof

Nürnberg, Kreisfreie Stadt Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Deutschland

Über Almoshof

Die nahe gelegenen Städte sind: Uttenreuth (11.6km), Kalchreuth (11.4km), Buckenhof (11.2km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 49.49155 Breitengrad und 11.06152 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen München (MUC) (148.1 km) und Flughafen Nürnberg (NUE) (1.7 km)

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Fotos von Almoshof

Über Almoshof

Der Almoshof ist seit dem 1. November 1923 ein Stadtteil von Nürnberg und befindet sich nördlich des Stadtgebietes, baulich von diesem getrennt. Wie auch andere benachbarte Ortschaften im Knoblauchsland hat Almoshof noch dörfliche Strukturen.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Almoshof 1352 als „Malmshof“ (zum Almanshof). Die Holzschuher hatten schon kurz nach der ersten Erwähnung Grundbesitz in Almoshof, übten die Dorf- und Gemeindeherrschaft aus und errichteten schon im frühen 15. Jahrhundert den ersten Herrensitz. Weitere Nürnberger Patrizier wie die Stromer, Praun und Imhoff mit ihren Schlösschen. Im Zweiten Markgrafenkrieg wurden die Ort und die vier Herrensitze zerstört und in den Folgejahren wieder aufgebaut.

Das Schloss, einst Herrensitz der Patrizierfamilie Holzschuher, wurde 1974 für einige Jahre zum Hauptquartier der Wehrsportgruppe Hoffmann und seit 1976 als kulturelle Begegnungsstätte genutzt.

In Resten, teilweise versetzt, ist auch der ehemalige Praun'sche Herrensitz noch vorhanden (Irrhainstraße).

Kultur

In Almoshof befindet sich einer von 11 Nürnberger Kulturläden. Der Kulturladen Schloss Almoshof, ansässig im Holzschuherschlösschen, ist Kulturzentrum und Begegnungsstätte für den großen Nürnberger Norden und das Knoblauchsland. Das Angebot reicht von Ausstellungen zeitgenössischer Kunst (Malerei, Foto etc.), über Konzerte (Klavierkonzerte, Biergartenkonzerte etc.) und Workshops, literarische Angebote (Märchen für Erwachsene, Tatort Knoblauchsland), Kinderangebote (Theater, Kurse, Spielaktionen etc.), Kreativangebote bis hin zu Samstagswanderungen sowie Gruppen und Kursen (Yoga, Gymnastik, Nähen, Filzen etc.). Ein kunstvoller Weihnachtsmarkt im Winter und ein kunterbunter Kunstmarkt im Sommer unser Programm ab.Das Hauptgebäude des Schlosses ist Ort der Ausstellungen und eines kleinen Cafés. In den Nebengebäuden befindet sich ein Seminarraum und das „Schwalbennest“, ein Raum für Kreativität, Entspannung und Gedankenaustausch.

Die Einrichtung der Einrichtung können auch für Tagungen, Schulungen, Seminare und private Feiern angemietet werden. Ein weiteres Nebengebäude wird von einem Kinderladen genutzt. Außerdem ist das Haus Vereinstreff der Forschungsgruppe Höhle und Karst Franken.

Holzschuherschlösschen

1517: Erste urkundliche Erwähnung, erbaut von der Patrizierfamilie Holzschuher.

Eine Replik des Familienwappens ist über der Eingangstür zu sehen.

1552/53: Im Markgrafenkrieg abgebrannt.

1692/93: Wiederaufbau des Schlosses in der noch heute erhaltenen Form: ein zweigeschossiger Bau mit einem hufeisenförmigen Grundriss aus Sandsteinquadern und Nebengebäuden.

Prunkstück des Barockschlösschens ist die in einem Baumstamm gefertigte Wendeltreppe.

1941: Das Schloß wird von der Familie Holzschuher für 70.000 Reichsmark und die Stadt Nürnberg verkauft. Nach dem 2. Weltkrieg dient es als Notunterkunft für ausgebombte Familien, die teilweise bis 1960 im Haus lebten. Nach 10-jährigem Leerstand schließt Neonazi Karl-Heinz Hoffmann (sog. Wehrsportgruppe Hoffmann) einen 25-jährigen Pachtvertrag für das Anwesen.

1975: Die Stadt Nürnberg kündigt den Rechtsextremisten und Wehrsportgruppen-Gründer Karl-Heinz Hoffmann den Vertrag.

1976: Gründung des Vereins „Begegnungsstätte Schloss Almoshof e.V.“. Vereinszweck: Die Gebäude des Schlosses zu renovieren und ein abwechslungsreiches Freizeit- und Kulturprogramm, besonders für die Knoblauchsländer, liefert.

1978/79: Das erste Nebengebäude wird seine Bestimmung übergeben, es dient als Büro und Veranstaltungsort.

Zwei weitere Gebäude werden umfangreich renoviert, darunter auch das Hauptgebäude.

Außerdem dienen noch zwei Nebenflügel als Scheune. Im rechten Seitengebäude befindet sich seit 1983 ein Kinderladen mit Spielplatz und ökologischem Garten.

1986: Die Einrichtung wird in die städtische Kulturladenkette einbezogen. Die Bevölkerung der Stadtteile Knoblauchsland und Thon zu Kultur- und Freizeitaktivitäten ein. Er ist Anlaufstelle für Kultur, Kunst und Soziales für die gesamte Stadt ein breites Programmspektrum.

Siehe auch

Eingemeindungen in die Stadt Nürnberg

Burgen, Schlösser und Herrensitze im Stadtgebiet Nürnberg

Persönlichkeiten

Wilhelm Freiherr von Holzschuher (1893–1965), Gutsbesitzer und nationalsozialistischer Regierungspräsident von Niederbayern und der Oberpfalz sowie SS-Gruppenführer

Literatur

Dehio: Bayern I: Franken, 2. Aufl., München 1999, S. 12.

Günther P. Fehring und Anton Ress (†): Die Stadt Nürnberg. Kurzinventar, 2. Aufl. Bär von Wilhelm Schwemmer, München: Dt. Kunstverl. 1977 [unver. Nachdruck 1982] (= Bayerische Kunstdenkmale; 10), S. 267–270.

Web-Links

Einzelnachweise

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Almoshof

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