Alzenau in Unterfranken

Alzenau i.UFr., Landkreis Aschaffenburg, Unterfranken, Bayern, Deutschland

Über Alzenau in Unterfranken

Kleinstadt / Dorf Alzenau in Unterfranken hat eine Bevölkerung von 18 932

Die nahe gelegenen Städte sind: Johannesberg (9.8km), Großkrotzenburg (9.0km), Rodenbach (7.6km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 50.0888 Breitengrad und 9.06455 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Frankfurt am Main (FRA) (54.5 km) und Flugplatz Mannheim (MHG) (90.3 km)

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Land:
Staat:
Region:
Gemeinde:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf
Bevölkerung:
18 932
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Fotos von Alzenau in Unterfranken

Über Alzenau in Unterfranken

Alzenau ((Hilfe · Info)) (bis 31. Dezember 2006 offiziell Alzenau i.Fr.) Ist eine Stadt im Norden des Landkreises Aschaffenburg im Regierungsbezirk Unterfranken in Bayern. Bis zum 1. Juli 1972 war Alzenau Bezirkshauptstadt des gleichnamigen, jetzt gleichnamigen Bezirks und hat rund 19.000 Einwohner.

Erdkunde

Ort

Alzenau ist einer der östlichen Ausreißer der Frankfurter Rhein-Main-Region und wird vom Fluss Kahl durchquert. Die meisten ihrer konstituierenden Gemeinden schmiegen sich an oder zwischen den Hängen der westlichen Ausreißer des Spessarts mit seinem Hahnenkamm (436 m über dem Normalhöhennull). Die der Stadt am nächsten gelegenen Hügel sind Heilberg und Schanzenkopf.

Mit rund 2.600 Hektar Wald und 85 Hektar Rebfläche wurde es als Stadt im Grünen bezeichnet. Alzenau ist nur eine kurze Fahrt auf der A 45 oder Zugfahrt der Kahlgrundbahn von Aschaffenburg, Hanau oder Frankfurt am Main entfernt.

Nachbargemeinden

Alzenau grenzt im Norden an die Gemeinden Rodenbach und Freigericht, im Osten und Südosten an die Gemeinden Mömbris und Johannesberg, im Südwesten an die Gemeinde Karlstein und im Westen an die Gemeinde Kahl am Main.

Konstituierende Gemeinschaften

Alzenaus Stadtteile sind Albstadt, Hörstein, Kälberau, Michelbach und Wasserlos.

Am 1. Januar 1972 wurde Kälberau in Alzenau zusammengelegt. Albstadt und Wasserlos folgten am 1. Juli desselben Jahres, Hörstein und Michelbach drei Jahre später, am 1. Juli 1975.

Name

Der frühere Beiname „in Unterfranken“ unterschied ihn von einem anderen Alzenau (heute Olszanka, Woiwodschaft Oppeln, Schlesien), das seit dem Potsdamer Abkommen in Polen ist.

Geschichte

Die Gegend war schon früh besiedelt. Es gibt Spuren von Besiedlung und Gräbern aus der Hallstattzeit (Eisenzeit), Gräber aus der Beaker-Kultur (2600 v. Chr.) Und Krematoriengräber aus der alten Urnenfeldzeit (ca. 1000 v. Chr.).

Im Jahr 950 wurde die Gemeinde Wilmundsheim am linken Ufer der Kahl erstmals urkundlich erwähnt.

Im 12. Jahrhundert gründete Kaiser Friedrich Barbarossa das Freigericht, bestehend aus den Siedlungen Wildmundsheim, Hörstein, Mömbris und Somborn, und entlastete Steuern und Dienstpflicht. Die Zweige im Wappen der Stadt symbolisieren dieses Erbe. Die Märker, wie sich die Bürger manchmal selbst nannten, mussten ihre Autonomie gegen die Ambitionen der Adelsfamilien verteidigen. Dazu gehörten die Rannenberge und die Rienecks, die von den Mainzer Erzbischöfen unter Druck gesetzt wurden.

Diese letzte erbaute Burg Alzenau (Burg Alzenau) am rechten Ufer der Kahl, gegenüber Wilmundsheim, zwischen 1395 und 1399, um ihre örtlichen Bestände zu schützen. Im Jahr 1401 wurde die Siedlung unterhalb dieser Burg vom pfälzischen König Ruprecht Stadt- und Marktrechte eingeräumt, die jedoch nicht realisiert werden konnten. Ein paar Jahre später wurde das alte Zentrum von Wilmundsheim zerstört und es wurde mit der Siedlung über den Kahl verschmolzen, woraufhin es auch den Namen der Burg erhielt.

Im Zuge des Bestrebens nach einer Reichsreform feierte Kaiser Maximilian I. im Jahre 1500 sowohl das Mainzer Erzbistum als auch die Grafen von Hanau mit der gemeinsamen Herrschaft über das freie Gericht, für das die beiden Lehensherrn gemeinsam den Amtmann ernannten "Gouverneur"). Konflikte entstanden durch das Beharren der Einwohner auf die Freiheit ihrer Vorfahren und den konfessionellen Gegensatz zwischen den calvinistischen Grafen von Hanau einerseits und der katholischen Bevölkerung und dem Erzbischof andererseits.

Die Eigentumswohnung dauerte bis zum Aussterben der Grafen von Hanau im Jahre 1736. Der Mainzer Erzbischof übernahm dann den freien Hof als einzigen überlebenden Herrn, mußte jedoch das Amt Somborn 1740 an die Landgrafen von Hessen-Kassel abtreten, die die Landgrafen von Hessen waren Erben der Grafschaft Hanau nach einem heftigen Rechtsstreit. Was danach vom freien Gericht übrig blieb, wurde als Amt von Alzenau in das Mainzer Erzbistum eingegliedert. Das Mainzer Rad in den Armen der Stadt erinnert noch heute an diese Zeit.

Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 wurde das Amt von Alzenau dem Landgrafen von Hessen-Darmstadt verliehen. Im Jahre 1816 übertrug das Großherzogtum Hessen das Amt an das Königreich Bayern, und Alzenau blieb seitdem bayerisch.

Im Jahr 1862 wurde Alzenau zum Bezirkssitz erhoben. Mit dem Bau der Kahlgrundbahn wurde die Gemeinde - und damit der gesamte Kahlgrund - ab 1898 an das Schienennetz angebunden. 1951 erhielt Alzenau vom Freistaat Bayern die Stadtrechte.

Im Zuge der Stadtreform wurden 1972 die alten Bezirke Alzenau und Aschaffenburg zusammengelegt. Die Gemeinden Albstadt, Kälberau und Wasserlos wurden zusammengelegt. Am Ende nahm Alzenau seine heutige Gestalt an, als 1975 die Marktgemeinde Hörstein und die Gemeinde Michelbach zusammengelegt wurden.

Politik

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Alzenau