Amöneburg

Amöneburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Regierungsbezirk Gießen, Hessen, Deutschland

Über Amöneburg

Kleinstadt / Dorf Amöneburg hat eine Bevölkerung von 5 390

Die nahe gelegenen Städte sind: Rabenau (14.6km), Cölbe (14.9km), Ebsdorfergrund (10.6km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 50.79595 Breitengrad und 8.9233 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Frankfurt am Main (FRA) (90.8 km) und Flughafen Paderborn/Lippstadt (PAD) (95.7 km)

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Land:
Staat:
Gemeinde:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf
Bevölkerung:
5 390
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Fotos von Amöneburg

Über Amöneburg

Amöneburg (deutsche Aussprache: (hören)) ist eine Stadt im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen. Es liegt auf einem Berg und ist rund um die gleichnamige Burg Burg Amöneburg erbaut.

Erdkunde

Ort

Amöneburg liegt auf einem weithin sichtbaren Basaltkegel, unter dem der Fluss Ohm fließt, ein Nebenfluss der Lahn. Vom Vogelsberg-Massiv im Südosten wird Amöneburg durch das Amöneburger Becken, eine Mulde, die als Meteoritenkrater vermutet wird, gespalten. Im Südwesten erheben sich die Lahnberge.

Nachbargemeinden

Im Norden grenzt Amöneburg an die Stadt Kirchhain, im Osten an die Stadt Stadtallendorf (beide in Marburg-Biedenkopf), im Südosten an den Ort Homberg (Vogelsbergkreis) und im Westen an die Gemeinde Ebsdorfergrund ( Marburg-Biedenkopf).

Gemeinden in der Stadt

Erfurtshausen

Mardorf

Roßdorf

Rüdigheim

Wappen

Wie viele andere in ganz Westdeutschland zeigt Amöneburgs Wappen das Mainzer Rad und den Schutzpatron der Mainzer Diözese St. Martin von Tours, der einem armen Mann ein Stück seines Mantels abschneidet.

Geschichte

Funde aus Grabungen deuten darauf hin, dass das Gebiet bereits in der New Stone Age besiedelt war. Es wird vermutet, dass es in keltischer Zeit hier eine Stadt (oder ein Oppidum) gab. Im Jahr 721 errichtete Saint Boniface ein kleines Kloster und eine Kirche unterhalb der Burg.

Zu Beginn des 12. Jahrhunderts gehörte ein Großteil Hessen zu Thüringen. Die thüringischen Länder waren jedoch so weit verstreut, dass sie häufig mit Ständen des Mainzer Erzbistums und seiner Vasallen durchsetzt waren. Die Pfarrgemeinde Amöneburg gehörte bis 1803 zum Erzbistum.

Der rechteckige Marktplatz von Amöneburg wurde im 18. Jahrhundert in dieser Form angelegt. Sehenswert ist auch der Mainzer Hof mit Scheune und Herrenhaus am Lindauer Tor.

Die angrenzende Kirche ist eine neugotische Basilika. An seiner Nordseite steht der Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert mit seiner barocken Kuppel.

Um den Hügel, der den Ort bildet, verläuft die noch weitgehend erhaltene Stadtmauer. Eine Rundstraße bietet einen schönen Blick auf die umliegende Landschaft.

Am südöstlichen Fuß der Klippen, auf denen die Stadt gebaut ist, befinden sich die Brückermühle und die alte Mühle mit einer alten Steinbrücke (Ohmbrücke) über die Ohm, die eine historisch wichtige Kreuzung war. Es ist aus dem Kampf der Hessier und Braunschweiger gegen die Franzosen im Jahre 1762 bekannt, an den sich heute ein barocker Obelisk im Hof vor dem Brückerwirtshaus erinnert.

Im Juni 1646 eroberten die imperialistischen Truppen die Stadt vertraglich.

Abbrüche

In der Umgebung von Amöneburg finden sich die verlassenen Gemeinden von Brück, Brunsfort, Gerende, Heuchelheim, Lindau, Radenhausen und Wanehusen.

Politik

Bürgermeister

1996-2002: Oliver Haupt

2002-2005: Anders Arendt

2005 bis heute: Michael Richter-Plettenberg

Stadtrat

Seit den Kommunalwahlen vom 6. März 2016 werden die Sitze der Stadträte wie folgt aufgeteilt:

Transport

Etwas nördlich von Amöneburg verläuft die Bundesstraße B 62 (Biedenkopf - Alsfeld) mit Verbindungen zur B 454 nach Schwalmstadt und der B 3 nach Marburg. Die nächsten Bahnverbindungen befinden sich 5 km nördlich in Kirchhain.

Regelmäßige Veranstaltungen

Kirchweihfest (Kirchweihfestival, jährlich, letztes Wochenende im August, organisiert von örtlichen Vereinen)

Museen

Museum Amöneburg: Vorgeschichte und Frühgeschichte des Amöneburger Beckens, Agrargeschichte, mittelalterliche Festungen und Funde aus Ausgrabungen, Modellen und Dioramen mit erläuternden Hinweisen sowie in den Dachgeschossräumen ein Informationszentrum zum Naturschutz.

Persönlichkeiten

Saint Boniface (um 673-754 oder 755) gründete 721 eine Klosterkammer unterhalb der Burg Amöneburg und begann die Christianisierung von Oberhessen von Amöneburg aus

Johannes Eisermann, (1486-1558) (geboren in Amönenburg), genannt Ferrarius Montanus, Religionswissenschaftler, Jurist und erster Rektor der Universität Marburg.

Ludwig Schick (* 1949), Hilfsbischof in Fulda von 1998 bis 2002, seit 2002 Erzbischof von Bamberg, besuchte in Amöneburg das Priesterseminar St. Johann.

Städtepartnerschaften

Château Garnier, Frankreich, seit 1974

Tragwein, Österreich

Tuoro sul Trasimeno, Italien, seit 1987

Seit 1997 besteht zwischen diesen Städten eine gemeinsame "Ring" -Partnerschaft.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Am%C3%B6neburg