Bad Homburg vor der Höhe

Bad Homburg v.d. Höhe, Hochtaunuskreis, Regierungsbezirk Darmstadt, Hessen, Deutschland

Über Bad Homburg vor der Höhe

Stadt Bad Homburg vor der Höhe hat eine Bevölkerung von 51 859

Die nahe gelegenen Städte sind: Neu-Anspach (16.4km), Frankfurt am Main (14.3km), Wehrheim (9.9km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 50.22683 Breitengrad und 8.61816 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Frankfurt am Main (FRA) (20.2 km) und Flugplatz Mannheim (MHG) (83.3 km)

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Staat:
Standort-status:
Zentrum des Bezirks
Bevölkerung:
51 859

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Fotos von Bad Homburg vor der Höhe

Über Bad Homburg vor der Höhe

Bad Homburg vor der Höhe ist die Kreisstadt des Hochtaunuskreises in Hessen am Südhang des Taunus. Bad Homburg ist Teil des Stadtgebiets von Frankfurt am Main. Der offizielle Name der Stadt lautet Bad Homburg vor der Höhe, um sie von anderen Orten mit dem Namen Homburg zu unterscheiden. Der Name wird als Bad Homburg v. D abgekürzt. Höhe Es ist am besten bekannt für sein medizinisch genutztes Mineralwasser und sein Spa (daher der Name Bad, was "Bad" bedeutet) und für sein Casino.

Gegenwärtig ist Bad Homburg erneut eine der reichsten Städte Deutschlands (der Hochtaunuskreis und der Landkreis Starnberg kämpfen regelmäßig um den Titel des reichsten Landkreises Deutschlands). Seit 2004 ist der Marketing-Slogan der Stadt Champagnerluft und Tradition.

Geschichte

Ursprünge des Mittelalters

Die örtliche Tradition besagt, dass Bad Homburgs dokumentierte Geschichte mit der Erwähnung der Villa Tidenheim im Lorscher Kodex, die mit dem Jahr 782 zusammenhängt, begann. Diese Villa Tidenheim wurde mit der Altstadt "Dietigheim" gleichgesetzt. Der Lokalhistoriker Rüdiger Kurth bezweifelte diese traditionelle Geschichte aufgrund seiner Untersuchung von schriftlichen Quellen und lokalen Faktoren. Im Jahr 2002 initiierte Kurth archäologische Ausgrabungen der Universität Frankfurt unter Leitung von Professor Joachim Henning. Die Ausgrabungen zeigten, dass es zwischen dem Beginn des christlichen Zeitalters und dem 13. Jahrhundert keine Siedlungsbeweise gab. Es scheint, dass die historische Aufzeichnung, die Wortwin (oder Ortwin) von Hohenberch als Homburgs Gründer, als dokumentarischer Zeuge in Eberbach um 1180 erwähnt, der erste gute Beweis für die Existenz der Stadt ist.

Bereits 1962 wurden bei einer Ausgrabung unter dem Hirschgangflügel von Bad Homburgs Schloss zwei verbrannte Schichten entdeckt, die der Grabungsbetrieb Günther Binding als Beleg für zwei akzeptierte Auf dem Gelände wurden nacheinander ehemalige Burgen errichtet, die jedoch später niederbrannten.

Weitere Ausgrabungen der Universität Frankfurt auf Bad Homburgs Schloss im April 2006, die erneut von Kurth initiiert und von Prof. Henning geleitet wurden, führten zu der Entdeckung, dass es sich tatsächlich nur um eine verbrannte Schicht aus einem Fachwerkhaus - möglicherweise einem Schloss - handelte mit Türmen, die aus Keramikfunden auf das 12. oder 13. Jahrhundert datiert werden konnten. Wahrscheinlich hatte dieses Gebäude eine Verbindung mit Wortwins "Burg". Möglicherweise liegt jedoch eine weitere Kulturschicht aus einer noch früheren Zeit unter diesen Überresten. Untersuchungen mit Methoden aus der Naturwissenschaft (Kohlenstoff-14-Datierung und mikromorphologische Analyse) werden zeigen, ob die Datierung präzisiert werden kann.

Homberg erwarb etwa 1330 Marktrechte, aber das Dokument, das diese Rechte gewährt, soll verloren gegangen sein.

Der Name der Stadt, "Homburg", stammt von der Burg Hohenberg. Das Postfix "vor der Höhe" wurde wahrscheinlich erstmals in einem Dokument von 1399 festgehalten. Die Bezeichnung "Bad" wurde erst 1912 verliehen.

Die Hessen-Homburger Adelsfamilie wurde von Friedrich I. von Hessen-Homburg gegründet. Friedrich II. (1680–1708) wurde als Prinz von Homburg berühmt. Im Jahr 1866 wurde Homburg infolge des österreichisch-preußischen Krieges preußisches Gebiet.

Kurstadt und kaiserliche Residenz

Mit dem Beginn der Kurindustrie in der Stadt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, die stark vom Casino profitierte, wurde die Stadt zu einer international bekannten Kurstadt. Bad Homburg wurde vor allem vom russischen Adel für seine Bäder bevorzugt.

Die Kurindustrie begann mit der Entdeckung des Elisabethenbrunnen (1834). Das erste Kurgebäude und das erste Kasino in Homburg wurden zwischen 1841 und 1842 von den Brüdern François (1806–1877) und Louis Blanc errichtet (1806–1852), dem das Casino von Monte Carlo gehörte. 1860 war die Stadt durch eine Eisenbahnlinie, die Homburger Bahn, mit Frankfurt verbunden.

Im Jahr 1888 wurde Homburg im ganzen Deutschen Reich bekannt, weil Kaiser Wilhelm II. Das Schloss zu einer kaiserlichen Sommerresidenz erklärte und später das Gebäude der Erlöserkirche in der Nähe finanzierte. Auch seine Mutter lebte dort mehrere Jahre. Auch Edward VII. Aus Großbritannien war oft zu Gast. Er stellte den Homburghut und die permanente Umschlaghose vor. In Homburg erlebte er 32 Mal Fastenkuren.

Der "Bad Homburger Golf Club 1899 e. V." in den Röderweisen in Dornholzhausen - heute Teil von Bad Homburg - ist Deutschlands ältester Golfclub. Es hatte seinen Anfang im Bad Homburg Spa Park (Kurpark), wo das alte Clubhaus und sogar spielbare Teile des alten Golfplatzes noch zu finden sind.

Nicht weit entfernt steht die Russische Kapelle - besser als All Hallows 'Church bezeichnet - eine östliche orthodoxe Kirche, deren erster Stein am 16. Oktober 1896 in Anwesenheit des russischen Kaiserpaares gelegt wurde, obwohl sie nicht anwesend war, als sie fast geweiht wurde Drei Jahre später.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Bad_Homburg_vor_der_H%C3%B6he

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