Bahnhofsviertel

Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt Frankfurt am Main, Regierungsbezirk Darmstadt, Hessen, Deutschland

Über Bahnhofsviertel

Die nahe gelegenen Städte sind: Frankfurt am Main (2.2km), Offenbach am Main (11.2km), Bad Homburg vor der Höhe (14.1km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 50.10748 Breitengrad und 8.66564 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Frankfurt am Main (FRA) (12.0 km) und Flugplatz Mannheim (MHG) (71.3 km)

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Über Bahnhofsviertel

Das Bahnhofsviertel (wörtlich: Bahnhofsviertel) ist ein Stadtteil von Frankfurt am Main. Es ist Teil des Ortsbezirk Innenstadt I.

Das Bahnhofsviertel wurde zwischen 1891 und 1915 ausgebaut. Neben dem Westend, dem Nordend und dem Ostende gehört es zu den dichten Frankfurter Innenstadtbezirken. Das Bahnhofsviertel gilt als eines der wichtigsten Unterhaltungs- und Rotlichtviertel Frankfurts (letzteres vor allem in der Taunusstraße) zusammen mit Alt-Sachsenhausen südlich des Mains.

Erdkunde

Das Bahnhofsviertel ist kaum einen halben Quadratkilometer größer als die Altstadt und ist damit der zweitkleinste Bezirk der Stadt. Die längste Grenze ist knapp einen Kilometer lang. Fast trapezförmig liegt dieser Stadtteil zwischen dem Alleenring im Westen, der Mainzer Landstraße im Norden und dem Anlagenring im Osten. Der Main bildet im Süden eine natürliche Grenze. Angrenzende Stadtteile im Westen sind das Gutleutviertel und der Gallus um den Frankfurter Hauptbahnhof, das Westend im Norden und die Innenstadt im Osten. Im Süden, auf der gegenüberliegenden Seite des Mains, liegt Sachsenhausen.

Geschichte

Das Gebiet zwischen der Frankfurter Stadtmauer und dem Galgenfeld war zu Beginn des 19. Jahrhunderts kaum gebaut worden. In dieser Gegend waren nur landwirtschaftliche Betriebe zu finden. In der Nähe des Stadtgalgens und als ungeschützter Ort außerhalb der Stadtmauern wurde es lange Zeit allein gelassen. Als die Industrialisierung einsetzte, wurden die Stadtmauern und ihr Galgen abgerissen und zunächst durch Villen mit großen Gärten ersetzt. Hier machte sich insbesondere der technische Fortschritt bemerkbar. Als 1839 die Taunusbahn nach Höchst, noch Teil des Herzogtums Nassau, gebaut wurde, wurde auf dem Anlagenring der ursprüngliche Taunusbahnhof errichtet. Die Spur des Taunus-Bahnhofs verlief mitten durch das heutige Bahnhofsviertel. Später kamen noch die Stationen der Main-Neckar- und Main-Weser-Linie hinzu. Die Westbahnhöfe waren bis 1888 in einer Gruppe zusammengefasst, wonach sie durch den neuen Frankfurter Hauptbahnhof ersetzt wurden, der sich weitere 500 m weiter westlich befand. So wurden auch die Bahngleise überflüssig, und das Jahr 1889 konnte mit einer Aufteilung des Gebiets beginnen. Da es 1891 noch keine bedeutende Wohngegend gab, wurde das Gebiet zum zentralen Ort der Internationalen elektrotechnischen Ausstellung, die von Oskar von Miller geleitet wurde. Die großflächige Bebauung im Stil der Gründerzeit wurde unter Denkmalschutz gestellt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Viertel nicht so stark wie die Innenstadt bombardiert, dennoch wurden viele Gebäude vor allem im Norden zerstört. In der Zeit der Besetzung durch die amerikanischen Streitkräfte entwickelte der Bezirk ein reges Nachtleben und erlaubte den Soldaten, endlose Bordelle freizulassen.

Infrastruktur

Das Bahnhofsviertel ist aufgrund seiner zentralen Lage gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Der an den Stadtteil angrenzende Hauptbahnhof bietet Anschluss an Regional- und Fernzüge. Zwei Straßenbahnlinien (11 und 12) kreuzen das Bahnhofsviertel in der Münchner Straße. Die U-Bahnstation Willy-Brandt-Platz und die S-Bahnstation Taunusanlage sind ebenfalls gut erreichbar. Die bekannte Bedeutung der Kaiserstraße ist im Straßenverkehr verloren gegangen, eine Fahrt vom Alleenring zum Hauptbahnhof ist durch den Kaisersack nicht mehr möglich. Stattdessen ist die Hauptverkehrsader heute die Gutleutstraße, die in den Theatertunnel mündet und eine Verbindung zur Altstadt bietet. Die Straßen sind schachbrettartig angeordnet und erleichtern die Orientierung. Die breiten Ost-West-Straßen sind wie Boulevards gebaut und vermitteln den Charme einer Großstadt. Zahlreiche Gebäude aus dem 19. Jahrhundert haben den Zweiten Weltkrieg überlebt und wurden in den 1950er und 1960er Jahren zu keuschen Wohnhäusern, während einige Wolkenkratzer ergänzt wurden. Am bekanntesten sind der Silvertower und der Gallileo am Jürgen-Ponto-Platz (benannt nach dem ermordeten Präsidenten der Dresdner Bank), der Skyper und das Gewerkschaftshaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße. Letzterer wurde 1931 gebaut (der Architekt war Max Taut) und war damals der größte Wolkenkratzer der Stadt. Das bekannteste von vielen Hotels im Bahnhofsviertel, das InterContinental, befindet sich ebenfalls in der Wilhelm-Leuschner-Straße.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Bahnhofsviertel

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