Berlin-Alt-Hohenschönhausen

Berlin, Berlin, Stadt, Deutschland

Über Berlin-Alt-Hohenschönhausen

Abschnitt des besiedelten Ort Berlin-Alt-Hohenschönhausen hat eine Bevölkerung von 42 609

Die nahe gelegenen Städte sind: Berlin (10.3km), Ahrensfelde (9.3km), Schönefeld (17.7km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.54608 Breitengrad und 13.5013 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (19.4 km) und Flughafen Berlin-Schönefeld (SXF) (19.2 km)

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42 609
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Über Berlin-Alt-Hohenschönhausen

Alt-Hohenschönhausen (Alt-Hohenschönhausen) ist ein Ortsteil im Bezirk Lichtenberg in Berlin. Bekannt auch als Hohenschönhausen, war es bis 2001 der Hauptort und der gleichnamige Ort des ehemaligen Hohenschönhausen-Bezirks. Im Jahr 2008 betrug die Einwohnerzahl über 41.000.

Geschichte

Frühe Geschichte

Die ersten Siedlungsnachweise in Alt-Hohenschönhausen stammen aus der Bronzezeit. Wenn man die Siedlungsgeschichte des weiteren Berliner Bezirks berücksichtigt, könnte es seit 10.000 v.Chr. Siedlungen dort gegeben haben. Alt-Hohenschönhausen wurde 1230 zum ersten Mal erwähnt. In den ersten Jahrhunderten der gewöhnlichen Zeit war das Gebiet hauptsächlich von den Sprevane und Hevelli-Stämmen bewohnt. Im 13. Jahrhundert war das Gebiet von Deutschen besiedelt worden, insbesondere von der Siedlung Schönhausen, während der Ostwanderung und der Besiedlung der Deutschen im Mittelalter. Im 14. Jahrhundert wurde der Name des Dorfes um den Zusatz Hoh (hoch) ergänzt, um sich vom südlichen Dorf Niederschönhausen zu unterscheiden. Die erste endgültige schriftliche Erwähnung von Hohenschönhausen stammt aus einer offiziellen Urkunde von Conradus de Schönehusen vom 19. August 1284.

Auswirkungen des Krieges

Ab 1626 war Hohenschönhausen vom Dreißigjährigen Krieg betroffen. Abgesehen von den schwedischen Truppen, die das Gebiet durchquerten, plünderten auch die Truppen von Albrecht von Wallenstein das Gebiet und seine Umgebung, wobei nur die Dorfkirche unbeschädigt blieb. Das Ergebnis war eine großflächige Desertion der Region durch die Bewohner und eine weit verbreitete Hungersnot. In den folgenden Jahren wurde über die Pest und andere Epidemien berichtet, darunter auch eine Heuschreckenplage im Jahre 1651. Als Folge dieser Faktoren hatte das Dorf Mitte des 17. Jahrhunderts 58% seiner Einwohner verloren.

Hohenschönhausen war vom Siebenjährigen Krieg betroffen und wurde nach der Niederlage Friedrichs des Großen in der Schlacht bei Kunersdorf von österreichischen und russischen Truppen geplündert. Ab 1817 standen das Dorf und die umliegenden Stände unter der Kontrolle des örtlichen Staatsrates Christian Friedrich Scharnweber. Unter seiner Amtszeit und der seiner Nachfolger dehnte sich Hohenschönhausen entlang der Straße nach Berlin aus. Neben den Siedlungen wurde zu diesem Zeitpunkt auch Getreide weit verbreitet und nach der Lockerung der Beschränkungen im Jahre 1810 vor Ort gemahlen. Mit dem Fortschreiten des 19. Jahrhunderts und dem Beginn der Industrialisierung Deutschlands profitierte Hohenschönhausen von Investitionen in die Infrastruktur, wie beispielsweise die Eröffnung einer elektrischen Straßenbahnlinie im Jahr 1899 und eine Brauerei, die Anfang der 1890er Jahre eröffnet wurde.

Weimarer Republik und Nazi-Deutschland

Mit dem Greater Berlin Act vom Oktober 1920 wurde Alt-Hohenschönhausen offiziell als Teil des Greater Berlin im Stadtteil Weißensee eingetragen. Zusammen mit dem Rest der Stadt sah Hohenschönhausen während der Finanzkrise der Mitte der 1920er Jahre Nahrungsmittel- und Wohnungsmangel.

In den frühen 1930er Jahren war der Bezirk weitgehend links; Als die NSDAP 1933 die Macht übernahm, waren die meisten Einwohner Mitglieder der sozialdemokratischen Parteien, der USPD und der SPD. Trotzdem wurden am 7. April 1933 mehr als 100 örtliche Beamte durch für die Partei günstigere Beamte ersetzt. Nach den Pogromen der Kristallnacht am 9. November 1938 durften nur noch einige einzelne Juden ihr Geschäft verrichten, darunter der Arzt von Hohenschönhausen Victor Aronstein, dessen Wartezimmer bis 1939 ein geheimer Treffpunkt für Kommunisten und Sozialdemokraten war. 1938 wurde die Synagoge des Bezirks von den Nazis vollständig zerstört. Heute befindet sich dort ein Denkmal für die verfolgten Juden von Hohenschönhausen.

Nachkriegsgeschichte

Zusammen mit Wartenberg, Falkenberg und Marzahn war Hohenschönhausen einer der ersten Teile des Großraums Berlin, der am Abend des 21. April 1945 von der Roten Armee kapituliert wurde. Wie in den meisten Berlins bestand das unmittelbare Problem in der Region aus Typhus und Shigellose , ein Mangel an Gas und Strom sowie weit verbreitete Obdachlosigkeit und Orphanz. Bis zum Ende des Sommers 1945 waren die Schulen wiedereröffnet worden, und das Schloss Hohenschönhausen wurde als Krankenhaus genutzt, das bis 1989 dauerte. Etwa zur gleichen Zeit übernahm die sowjetische Geheimpolizei ein Gebäude in einem Industriegebiet, das früher von der Kanzlei besetzt war NSI, die NSV und in ein Haft- und Durchgangslager für Kriegsgefangene umgewandelt, das bis zum Beginn des Sturzes der Deutschen Demokratischen Republik im Jahr 1989 genutzt wurde.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Alt-Hohensch%C3%B6nhausen