Berlin-Friedenau

Berlin, Berlin, Stadt, Deutschland

Über Berlin-Friedenau

Abschnitt des besiedelten Ort Berlin-Friedenau hat eine Bevölkerung von 26 972

Die nahe gelegenen Städte sind: Berlin (10.8km), Großbeeren (12.4km), Kleinmachnow (13.3km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.47133 Breitengrad und 13.32813 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Berlin-Tegel (TXL) (9.8 km) und Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (22.5 km)

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26 972
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Fotos von Berlin-Friedenau

Über Berlin-Friedenau

Friedenau (deutsche Aussprache (Hilfe · Info)) ist ein Ortsteil im Bezirk Tempelhof-Schöneberg in Berlin. Nach Fläche relativ klein, ist die Bevölkerungsdichte in der Stadt am höchsten.

Erdkunde

Friedenau ist Teil der südwestlichen Vororte, direkt an der Grenze zur Innenstadt von Schöneberg, getrennt durch die Berliner Ringbahn und die BAB 100 (Stadtring). Es grenzt im Westen an die Ortschaft Wilmersdorf und im Süden an Steglitz.

Die Straßen und Plätze sind nach einer geometrischen städtebaulichen Gestaltung mit fast vollständig zusammengebauten Gründerzeitgebäuden angelegt, die die Bombenangriffe auf Berlin im Zweiten Weltkrieg überlebten.

Stadtplanung

Charakteristisch für Friedenau ist die Carstenn-Figur, benannt nach dem Stadtentwickler Johann Anton Wilhelm von Carsten. Diese symmetrische Figur besteht aus einer Allee, die eine kreisförmige Straße teilt, die von vier Stadtplätzen begrenzt wird.

Einige Straßen in Friedenau wurden nach Flüssen in Elsass-Lothringen umbenannt, um an die Annexion dieser Region an das Deutsche Reich zu erinnern.

Die meisten Gebäude in Friedenau stammen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Daher sind die Baustile nahezu einheitlich. 185 Gebäude stehen unter Denkmalschutz.

Jüngere Gebäude passen nicht unbedingt zum umgebenden Stadtbild, da der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg die Erhaltung der architektonischen Einheitlichkeit kaum berücksichtigt hat.

Geschichte

Sie wurde 1871 als wohlhabende Pendlerstadt auf dem Gut des ehemaligen Deutsch-Wilmersdorf-Gutshofes gegründet. Der deutsche Name Friedenau, der sich auf Frieden bezieht, und das Suffix "Auengebiet des Friedens" ("Flutgebiet des Friedens") wurde von Hedwig Hähnel, der Ehefrau des Architekten Hermann Hähnel, zum Andenken an den Frieden von 1871 vorgeschlagen beendete den Deutsch-Französischen Krieg. Es wurde von Herrn Hähnel, dem damaligen Direktor des Landerwerb- und Bauvereins auf Actien (inc.), Angenommen, der die Immobilie in der Umgebung entwickelte. Als sich das Gebiet 1874 als selbständige Gemeinde in der Provinz Brandenburg bildete, war die Bezeichnung bereits festgelegt und wurde der offizielle Name der Gemeinde.

Mit dem heutigen Städtischen Friedhof III eröffnete Friedenau einen eigenen konfessionslosen Stadtfriedhof, der bald zu klein wurde. 1909 kaufte Friedenau ein Grundstück in Güterfelde (heute ein Bestandteil von Stahnsdorf) als zusätzlichen Friedhof. Die erste Beisetzung fand 1913 statt. Der städtische Baurat von Friedenau, Hans Altmann, entwarf für den Friedhof eine Trauerkapelle, ein Büro, einen Gärtner ein Haus, ein Blumenladen, Bänke und ein Brunnen sowie ein Netz von Wegen, die das Straßennetz in Friedenau nachahmen. Seit Juni 1913 war der Friedhof über die sogenannte Friedhofsbahnlinie am Bahnhof Stahnsdorf erreichbar.

Friedenau schloss sich 1920 mit der Stadt Schöneberg unter seinem Namen als ehemaliger 11. Verwaltungsbezirk des Großraums Berlin zusammen. In der kurzen Zeit vom 29. April bis 30. Juni 1945, als die Rote Armee ganz Berlin besetzte, war es ein eigenständiger Bezirk, bis sie mit Schöneberg als einem Bezirk im amerikanischen Sektor Westberlins wiedervereinigt wurde.

Der Güterfelder Friedhof, seit 1920 als Waldfriedhof Schöneberg bezeichnet, wurde seit 1935 von dem Berliner Bezirk Wilmersdorf betrieben, dem Wilmersdorfer Waldfriedhof Güterfelde. Nach 1945 befand sich der Friedhof in der sowjetischen Besatzungszone und später in der Deutschen Demokratischen Republik (Ostdeutschland). Mit dem zunehmenden Ostverbot West-Berlins wurde der Friedhof für die Friedenauer unzugänglich.

Am 5. April 1986 explodierte eine Bombe in der La Belle-Diskothek in einem ehemaligen Kino in der Hauptstraße 78, wobei eine Türkin und zwei US-Soldaten getötet und zahlreiche Menschen verletzt wurden. Eine Plakette markiert den Ort.

Bemerkenswerte Leute

In Friedenau waren schon immer kreative Künstler, vor allem Autoren, zu Hause. Prominente Einwohner sind:

Max Bruch, Komponist, Albestraße 3,

Hans Magnus Enzensberger, Dichter und Schriftsteller, Fregestraße 19,

Max Frisch, Architekt und Schriftsteller, Sarrazinstraße 8,

Günter Grass, Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger, Niedstraße 13,

Georg Hermann, Schriftsteller, Bundesallee 68 und 108 (damals Kaiserallee) und Stubenrauchstraße 5,

Theodor Heuss, der spätere Bundespräsident, Fregestraße 80,

Kurt Hiller, Schriftsteller, Hähnelstraße 9,

Hannah Höch, Künstlerin, Büsingstraße 16,

Uwe Johnson, Schriftsteller, Niedstraße 14 und Stierstraße 3,

Erich Kästner, Schriftsteller Niedstraße 5 (mit seiner Sekretärin Elfriede Mechnig),

Karl Kautsky, Politiker, Saarstraße 14,

Heinrich Klemme, Gründer und Regisseur des Filmstudios (The Pamir, 1959)

Adam Kuckhoff, Schriftsteller, Widerstandskämpfer, Wilhelmshöher Straße 18,

Friedrich Luft, Theaterkritiker, Bundesallee 74,

Herta Müller, Schriftstellerin, Literaturnobelpreisträgerin, Menzelstraße 2,

Rainer Maria Rilke, Lyriker, Rheingaustraße 8,

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Friedenau