Berlin-Marienfelde

Berlin, Berlin, Stadt, Deutschland

Über Berlin-Marienfelde

Abschnitt des besiedelten Ort Berlin-Marienfelde hat eine Bevölkerung von 30 338

Die nahe gelegenen Städte sind: Rangsdorf (15.0km), Großbeeren (9.1km), Berlin (12.4km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.41868 Breitengrad und 13.36723 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (16.1 km) und Flughafen Berlin-Tegel (TXL) (16.9 km)

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30 338

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Über Berlin-Marienfelde

Marienfelde (help · info) ist eine Ortschaft im Südwesten von Berlin, Teil des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Das ehemalige Dorf, das nach dem Greater Berlin Act von 1920 eingemeindet wurde, ist heute ein gemischtes Industrie- und Wohngebiet.

Erdkunde

Das Stadtviertel Marienfelde grenzt im Nordosten an die Orte Tempelhof-Schöneberg im Nordosten und in Lichtenrade im Südosten. Im Westen grenzt es an Lankwitz, einen Teil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Im Süden grenzt es an die Berliner Stadtgrenze und an die Grenze zum Land Brandenburg.

Geschichte

Das mittelalterliche Angerdorf entstand zusammen mit dem benachbarten Mariendorf während der deutschen Ostkolonisationswanderung um 1220 n. Chr. Und gehörte den Teltower Gütern an, die von den Tempelritterkommandanten in Tempelhof gehalten wurden. Um 1240 wurde eine Feldsteinkirche errichtet, die bis heute eine der ältesten in Berlin ist.

Die Siedlung Merghenvelde selbst wurde erstmals 1344 urkundlich erwähnt, nachdem die brandenburgischen Länder der Tempelritter an den Johanniterorden übergeben worden waren. Ab 1435 wurden die Stände von der Stadt Berlin gehalten. In den südwestlichen Vororten der preußischen Hauptstadt gelegen, nahm die Bevölkerung ab Mitte des 19. Jahrhunderts zu. Das historische Dorfzentrum wurde während des Bombenangriffs auf Berlin im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört.

Transport und Industrie

Transport und Industrie haben bei der Entwicklung von Marienfelde eine wichtige Rolle gespielt: Seit 1875 führt die Dresdner Eisenbahn, eine Haupt-Süd-Süd-Linie von Berlin, durch Marienfelde. Sie wird derzeit von den Berliner S-Bahn-Nahverkehrsmitteln an den Bahnhöfen Marienfelde, Buckower Chaussee und Schichauweg bedient. Die Neuentwicklung als Fernstrecke ist geplant.

Die parallel verlaufende Königlich Preußische Militäreisenbahn führte auf ihrem Weg von Berlin in die Stadt Zossen durch die Umgebung von Marienfelde. Zwischen 1901 und 1904 wurde die Strecke elektrifiziert und als Teststrecke für die Prüfung von Hochgeschwindigkeitslokomotiven verwendet. Ein dreiphasiger Wechselstrom von zehn Kilovolt mit einer Frequenz von 50 Hertz wurde über drei übereinander aufgespannte Oberleitungen übertragen. Experimentelle Elektrolokomotiven erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 210,8 km / h auf der Strecke.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurden im Rahmen des Elbe-Projekts die weltweit ersten Hochspannungs-Gleichstromübertragungsleitungen von einem Kraftwerk in Dessau an der Elbe nach Marienfelde gebaut. In Marienfelde befand sich ein Umspannwerk, das den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelte. Die Entwicklungen im Krieg verhinderten jedoch, dass das Projekt jemals in Betrieb genommen werden konnte.

Heute umfasst Marienfelde mehrere Industrieparks, wie beispielsweise das 1902 eröffnete ehemalige Montagewerk der Daimler Motoren Gesellschaft, das heute von der Daimler AG betrieben wird. Andere Hauptarbeitgeber sind IBM und Stollwerck; sowie brnaches des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und des Friedrich-Loeffler-Instituts.

Flüchtlingsbearbeitungszentrum

Marienfelde ist auch für ein großes Zentrum für die Verarbeitung von Flüchtlingen bekannt, das während des Kalten Krieges betrieben wurde. Das Zentrum, das 1953 eröffnet wurde, war die erste Anlaufstelle für mehr als 1,5 Millionen Flüchtlinge, die vor dem Ostberliner Kommunismus in Ostdeutschland flohen. Flüchtlinge, die in Westberlin ankamen, wurden in das Zentrum geschickt, wo sie ärztliche Behandlung, Lebensmittel, Ausweispapiere und Wohnungen erhielten, bis sie dauerhaft im Westen angesiedelt werden konnten.

Auch nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 hat das Zentrum bis zur Vereinigung noch ein Jahr später ostdeutsche Flüchtlinge verarbeitet. Heute ist das Zentrum noch in Betrieb und verarbeitet ethnische Deutsche, die aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland einwandern.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Marienfelde

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