Berlin-Moabit

Berlin, Berlin, Stadt, Deutschland

Über Berlin-Moabit

Abschnitt des besiedelten Ort Berlin-Moabit hat eine Bevölkerung von 70 911

Die nahe gelegenen Städte sind: Berlin (7.9km), Birkenwerder (18.1km), Kleinmachnow (18.0km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.52635 Breitengrad und 13.33903 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Berlin-Tegel (TXL) (6.0 km) und Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (25.1 km)

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70 911
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Über Berlin-Moabit

Moabit (deutsche Aussprache: ) ist eine innerstädtische Ortschaft im Bezirk Mitte in Berlin. Im Jahr 2016 lebten in Moabit rund 77.000 Menschen. Das ehemalige Industrie- und Arbeiterviertel, das erstmals 1685 bewohnt und 1861 in Berlin eingegliedert wurde, ist vollständig von drei Wasserläufen umgeben, die seine heutige Grenze definieren. Moabit gehörte zwischen 1945 und 1990 zum britischen Westberliner direkt an Ostberlin.

Umgangssprachlich bezieht sich der Name Moabit auch auf das zentrale Strafgericht und die Strafanstalt, die sich mit allen Strafverfahren in Berlin befasst und in Moabit ansässig ist.

Name

Die Herkunft des Namens Moabit ist umstritten. Nach einem Bericht geht es auf die Hugenotten aus der Zeit von König Friedrich Wilhelm I. von Preußen zurück. Diese französischen Flüchtlinge sollen ihren neuen Wohnsitz in Bezug auf die biblische Beschreibung der Israeliten im Land Moab benannt haben, wo sie sich aufhielten, bevor sie nach Kanaan einreisen durften. Andere mögliche Ursprünge sind der deutsche (Berliner Dialekt) "Moorjebiet" (Sumpfgebiet).

Geschichte

Erste Siedlungen

Im 13. Jahrhundert war das als Große Stadtheide bekannte Abfallgebiet entlang der Spandauer Straße ein Jagdrevier der brandenburgischen Kurfürsten. Die erste Siedlung begann 1685 mit der Errichtung des Staakensetzerhauses am westlichen Rand des heutigen Moabit. 1716 wurde die Kolonie von Old Moabit von den Hugenotten gebildet, die weiße Maulbeerbäume für Seidenraupen anbauen sollten, scheiterten jedoch an der schlechten Bodenqualität.

Industrialisierung

1818 wurde New Moabit gegründet und wuchs zusammen mit Old Moabit zu einem industriellen Vorortbezirk auf, der 1861 in die Stadt Berlin eingegliedert wurde. Die Industrialisierung begann 1820, als mit der finanziellen Unterstützung des Rechtsberaters Baillif eine einfache Brücke gebaut wurde die Insel mit dem Berliner Festland zu verbinden. Der Brücke folgten Fabriken, ein Kraftwerk, der Kanal Berlin-Spandau, der Westhafen und der Hamburger Bahnhof, der Berlin mit Hamburg verband. Im Hobrecht-Plan wurde ein Straßennetz in einem Gebiet angelegt, das architektonisch als der Wilhelmine Ring bekannt wurde. All diese Aktivitäten führten zu einem exponentiellen Bevölkerungswachstum und dem anschließenden Bau von Mietshäusern in Moabit und im benachbarten Wedding, was die Verbreitung einer Pockenepidemie begünstigte.

Deshalb baute der Berliner Stadtrat, der von Rudolf Virchow ermahnt wurde, 1872 ein zweites Krankenhaus (nach der Charité), das Krankenhaus Moabit. In den 1880er Jahren arbeitete Robert Koch hier an der Sterilisation chirurgischer Instrumente und der Isolierung des Tuberkulose-Bakteriums. Das Krankenhaus Moabit war seit 1920 ein Lehrkrankenhaus und beschäftigte namhafte Ärzte wie den Nobelpreisträger Werner Forssmann, Lydia Rabinowitsch-Kempner und den Widerstandskämpfer Georg Groscurth.

Ein erstes Gefängnis, das Zellengefängnis in der Lehrter Straße, wurde zwischen 1842 und 1849 auf Befehl von König Friedrich Wilhelm IV. Von Preußen nach dem "separaten System" des Pentonville-Gefängnisses errichtet. 1878 wurde Max Hödel, der auf Kaiser Wilhelm I. von Deutschland geschossen hatte, hier geköpft. Politische Aktivisten wie Karl Radek, Erich Mühsam und Musa Cälil wurden in Moabit inhaftiert. Wilhelm Voigt, der "Hauptmann von Köpenick" und der Schriftsteller Wolfgang Borchert verbüßten ihre Gefängnisstrafen im Gefängnis.

Das weitläufige Gebäude des Strafgerichts in der Turmstraße wurde 1906 errichtet. 1909 baute der Architekt Peter Behrens die AEG-Turbinenfabrik in der nordwestlichen Huttenstraße, eines der ersten Werke der modernen Architektur.

Arbeiterbewegung und Kriegszeit

Große Teile von Moabit sind traditionelle Wohnviertel der Arbeiterklasse. Einige Gebiete waren bekannt für ihre politischen Aktivitäten in der NS-Zeit, wie der Rote Beusselkiez oder der benachbarte Rostock Kiez. Nach der Nazi-Machtergreifung im Jahr 1933 galten sie als kommunistische Widerstandszellen.

Am 11. April 1928 gelang es der 20-jährigen kommunistischen Aktivistin Olga Benário und mehreren ihrer Kameraden, während der Weimarer Republik in Moabits Gefängnis einzubrechen und den damals inhaftierten Otto "Li De" Braun zu befreien Benarios Liebhaber. Trotz heißer Jagd gelang es den beiden Liebenden, nach Moskau zu fliehen, und stiegen später (getrennt) in der internationalen kommunistischen Bewegung (in Brasilien bzw. China) hervor.

Zwischen 1941 und 1945 wurden die Juden um 1900 überwiegend nach Auschwitz, Theresienstadt oder Minsk deportiert. Genauso viele überlebten, als sie ins Ausland flohen.

Nachkriegs- und moderne Tage

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Moabit