Berlin-Prenzlauer Berg

Berlin, Berlin, Stadt, Deutschland

Über Berlin-Prenzlauer Berg

Abschnitt des besiedelten Ort Berlin-Prenzlauer Berg hat eine Bevölkerung von 148 878

Die nahe gelegenen Städte sind: Ahrensfelde (17.7km), Schönefeld (19.7km), Berlin (2.2km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.53878 Breitengrad und 13.42443 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Berlin-Tegel (TXL) (14.8 km) und Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (20.6 km)

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Über Berlin-Prenzlauer Berg

Der Prenzlauer Berg (help · info) ist ein Ortsteil Berlins und bildet den südlichsten und urbansten Teil des Bezirks Pankow.

Prenzlauer Berg war von seiner Gründung 1920 bis 2001 ein eigenständiger Stadtteil von Berlin. In diesem Jahr wurde es jedoch (zusammen mit dem Bezirk Weißensee) in den Großbezirk Pankow eingegliedert.

Seit den 1960er Jahren war Prenzlauer Berg mit Vertretern der ostdeutschen Gegenkultur verbunden, darunter christliche Aktivisten, Bohemians, staatsunabhängige Künstler und die schwule Gemeinschaft. Es war ein wichtiger Ort für die friedliche Revolution, die 1989 die Berliner Mauer zum Einsturz brachte. In den 1990er Jahren beherbergte der Bezirk auch eine lebendige Besatzungsszene. Es hat seitdem eine schnelle Gentrifizierung erfahren.

Erdkunde

Prenzlauer Berg ist ein Teil des Bezirks Pankow im Nordosten Berlins. Im Westen und Südwesten grenzt es an Mitte, im Süden an Friedrichshain-Kreuzberg, im Osten an Lichtenberg und im Norden an Weißensee und Pankow.

Geologisch liegt der Bezirk am südlichsten Rand der in der letzten Eiszeit entstandenen Gletscherstätte Barnim. Der Prenzlauer Berg (wörtlich: Prenzlauer Berg) wurde von den Einwohnern des historischen Berlins, die im Süden im Gletschertal entlang der Spree liegen, immer als Hügel angesehen. Bis zum 20. Jahrhundert wurde das Gebiet meist als "Windmill Hill" bezeichnet.

Der höchste Punkt des Bezirks liegt heute im Nordwesten des Volksparks Prenzlauer Berg auf 91 Metern Höhe. Dieser Hügel besteht aus den Trümmern der unzähligen Häuser, die im Zweiten Weltkrieg bei alliierten Luftangriffen und durch sowjetische Artillerie in der Schlacht von Berlin zerstört wurden.

Stadtbild

Prenzlauer Berg zeichnet sich durch wilhelminische Bauten aus, die um die Jahrhundertwende (1889 bis 1905) errichtet wurden. Mehr als 80% aller Wohnungen in dieser Gegend wurden vor 1948 errichtet, wobei das älteste Gebäude aus der Kastanienallee 77 noch aus dem Jahr 1848 stammte. Obwohl es beträchtlich war, gab es hier weniger kriegsbedingte Zerstörungen als in anderen Teilen der Stadt, die fast vollständig waren durch die alliierten Bombenangriffe ausgelöscht.

Abgesehen von den Wohngebäuden in der Gegend um die Ostseestraße aus den 1950er Jahren, die durch den Baustil des sozialistischen Klassizismus geprägt waren, wurde der Bezirk von sozialistischen Stadtplanern weitgehend allein gelassen, bis in den 1980er Jahren repräsentative Hochhäuser im Ernst-Thälmann-Park errichtet wurden .

Zur Zeit der deutschen Wiedervereinigung waren die Wohngebiete des Bezirks von heruntergekommenen grauen Fassaden geprägt, die seit den 1930er Jahren keinen Anstrich mehr hatten. In den 1990er Jahren wurden die Gebäude von staatlichen Wohnungsbaugesellschaften an private Investoren verkauft, die sie renovieren und die Mieten erhöhen ließen. Die meisten Bewohner des Stadtteils konnten sich die gestiegenen Kosten nicht leisten und sind seitdem weggezogen. Im 21. Jahrhundert wurden die vielen leeren Grundstücke, auf denen die Straßenkultur für den böhmischen Charakter des Bezirks stand, durch erstklassige Eigentumswohnungen besetzt.

Heute bildet der Prenzlauer Berg ein nahezu homogenes historisches Baugebiet. Über 300 Gebäude stehen unter Denkmalschutz, wie das Stadtbad in der Oderberger Straße und die Brauereien in der Milastraße und der Knaackstraße. Der Bezirk ist berühmt für seine Restaurants und Bars. Obwohl es nur wenige Orte gibt, die ein wahrhaft traditionelles Berliner Haus bieten, gibt es eine große Auswahl an Restaurants mit arabischer, türkischer, vietnamesischer, texanischer und italienischer Küche, insbesondere in der Kastanienalle, am Kollwitzplatz und am Helmholtzplatz.

Das Nachtleben konzentriert sich um die U-Bahnstation Eberswalder Straße. Das Gebiet um die Kreuzungen der Schönhauser Allee, der Danziger Straße, der Eberswalder Straße, der Kastanienallee und der Pappelallee ist seit den 1950er Jahren mit der Jugendkultur verbunden und im DEFA-Film "Ecke Schönhauser" verewigt.

Bezüglich der Stadtplanung vermittelt der Bezirk ein relativ einheitliches Bild. Es ist überwiegend durch fünfstöckige Mehrfamilienhäuser in geschlossenen Blöcken gekennzeichnet. Aufgrund der langen Grundstücksgrundstücke sind die Blöcke meistens sehr groß und haben üppige Hinterhöfe, von denen einige einen Umkreis von mehr als einem Kilometer haben.

Bemerkenswerte Gebäude sind die großen Kirchen des Viertels, von denen die Gethsemane-Kirche (von August Orth entworfen und 1891-1893 erbaut) in der Stargarder Straße für ihre Rolle in der friedlichen Revolution bekannt ist, die 1989 die Mauer zum Einsturz brachte. Der meterhohe Kirchturm wird von der Segenskirche an der Schönhauser Allee (79 Meter) und der Immanuelkirche an der Prenzlauer Allee (68 Meter) übertroffen. Hervorzuheben sind auch die repräsentativen Schulgebäude, die Ludwig Ernst Emil Hoffmann (1852–1932) plante.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Prenzlauer_Berg