Berlin-Steglitz

Berlin, Berlin, Stadt, Deutschland

Über Berlin-Steglitz

Abschnitt des besiedelten Ort Berlin-Steglitz hat eine Bevölkerung von 72 464

Die nahe gelegenen Städte sind: Berlin (11.4km), Kleinmachnow (12.9km), Großbeeren (10.8km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.45606 Breitengrad und 13.332 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Berlin-Tegel (TXL) (11.5 km) und Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (21.3 km)

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72 464

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Über Berlin-Steglitz

Steglitz (help · info) ist eine Ortschaft des Stadtteils Steglitz-Zehlendorf im Südwesten der deutschen Hauptstadt Berlin. Zum Ort gehört auch die Nachbarschaft von Südende. Steglitz ist ein slawischer Name für den europäischen Goldfinch, ähnlich dem deutschen Stieglitz.

Geschichte

Während ein Ritter Henricus von Steglitz bereits in einer Urkunde von 1197 erwähnt wurde, wurde das Dorf Steglitz 1375 erstmals im Landbuch von Kaiser Karl IV. Erwähnt, damals auch Herrscher der Kurfürsten von Brandenburg.

In Steglitz wurde 1792 die erste gepflasterte preußische Landstraße errichtet. Das ehemalige Dorf profitierte weitgehend von seiner Lage an der Reichsstraße 1, der heutigen Bundesstraße 1, die einer Handelsstraße folgt, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Die alte Reichsstraße erstreckte sich vom äußersten Westen Deutschlands über Aachen und Köln bis nach Berlin, dann weiter nach Osten und endete etwa 200 Kilometer nordöstlich von Königsberg in Ostpreußen. Das Dorf Steglitz wurde auch durch den Bau der Stammbahn der preußischen Staatsbahn im Jahr 1838 erheblich gefördert. Es war die erste Eisenbahnstrecke in Preußen, die zwischen Berlin und Potsdam verkehrte. Das Gebiet von Steglitz wurde um 1850 in die südliche Linie der Berliner Bahn- und Verkehrssysteme aufgenommen.

In der südwestlichen Umgebung Berlins gab es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhebliche Veränderungen, als in den Nachbardörfern Lichterfelde und später Dahlem luxuriöse Wohngebiete erschlossen wurden. Lichterfelde West und Ost, gegründet von dem Unternehmer Johann von Carstenn, wurden als sogenannte Villenkolonien entwickelt, Siedlungen, die ausschließlich aus Villen oder Villen bestehen. Im Osten wurde 1873 die Siedlung Südende gegründet. In Steglitz entwickelte sich um die Schloßstraße ein großes Einkaufsviertel, das auch die wohlhabenden Dörfer Lichterfelde und Dahlem betreute. 1901 wurde im Untergeschoss des Steglitzer Rathauses die erste Wandervogel-Jugendgruppe gegründet.

Steglitz wurde 1920 zusammen mit benachbarten Dörfern in den Großraum Berlin eingegliedert. Von 1920 bis 2000 hieß der Landkreis IX Bezirk Steglitz. Zur Zeit der Berliner Mauer gehörte Steglitz zum amerikanischen Sektor. Bei der Berliner Verwaltungsreform von 2001 wurde der Südwesten Berlins im neu entstandenen Stadtteil Steglitz-Zehlendorf vereint, dessen teure Wohnsiedlungen heute die wohlhabendste der zwölf Berliner Bezirke sind.

Sehenswürdigkeiten

Gutshaus Steglitz (Herrenhaus Steglitz), ein neoklassizistisches Gebäude, das 1801 von David Gilly entworfen wurde und in dem seit 1921 das kleine Schlossparktheater untergebracht war, eines der ehemaligen Berliner Staatstheater, das 2006 jedoch endgültig geschlossen wurde

Die Schloßstraße, nach Kurfürstendamm und Tauentzienstraße die zweitgrößte Einkaufszone in Westberlin, darunter das Forum Steglitz, eines der ersten Einkaufszentren Deutschlands, das 1970 eröffnet wurde

Neugotisches Rathaus Steglitz, errichtet 1898

Lutherische Matthäuskirche, erbaut 1880

Katholische Rosenkranzkirche aus dem Jahr 1900, die 1950 den Titel einer Basilika erhielt

Der berüchtigte Steglitzer Kreisel, ein zwischen 1968 und 1980 errichtetes 119 m hohes Hochhaus, entworfen von der Architektin Sigrid Kressmann-Zschach. Vor dem Bau wurde die Entwicklungsfirma 1974 zahlungsunfähig und hinterließ eine Ruine im Zentrum von Steglitz, bis 1977 die Arbeiten wieder aufgenommen wurden. Um weitere Leerstände zu vermeiden, zog die Verwaltung des Bezirks ein, musste das Gebäude jedoch 2007 aufgrund einer Verschmutzung verlassen mit Asbest. Das Gebäude umfasst den Berliner U-Bahnhof Rathaus Steglitz, eine Bushaltestelle und ein Parkhaus

Die Bierpinsel, eine Taverne in einem Turm in der Schlossstraße mit interessantem Baustil, erbaut 1976

Villenkolonie Lichterfelde West, historisches Viertel mit Herrenhäusern aus dem 19. Jahrhundert und gepflasterten Straßen im benachbarten Stadtteil Lichterfelde

Titania-Palast, ein großes Kino, das 1928 im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtet wurde. Am 26. Mai 1945 fand hier das erste Konzert der Berliner Philharmoniker nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Am 6. Juni 1951 fand die Eröffnungsfeier der ersten Internationalen Filmfestspiele Berlin statt

Der Fichtenberg, höchster Punkt in Steglitz, 68 m.

Die Grundschule am Insulaner ist eine Grund- und Mittelschule in der Nähe von Südende.

Die Spiegelwand - Die Spiegelwand - ist ein Holocaust-Mahnmal mit den Namen und Adressen von 1700 Juden in der Gegend von Steglitz, die in Nazi-Konzentrationslagern deportiert und ermordet wurden. Mit der U-Bahn oder S-Bahn fahren Sie bis Rathaus-Steglitz. Das Memorial befindet sich direkt gegenüber der Station.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Steglitz

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