Berlin-Tempelhof

Berlin, Berlin, Stadt, Deutschland

Über Berlin-Tempelhof

Abschnitt des besiedelten Ort Berlin-Tempelhof hat eine Bevölkerung von 56 669

Die nahe gelegenen Städte sind: Berlin (6.4km), Schönefeld (15.8km), Großbeeren (15.4km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.46667 Breitengrad und 13.4 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Berlin-Tegel (TXL) (15.3 km) und Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (15.7 km)

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56 669

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Fotos von Berlin-Tempelhof

Über Berlin-Tempelhof

Tempelhof (help · info) ist ein Ortsteil von Berlin im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Hier befindet sich der ehemalige Flughafen Tempelhof, einer der ältesten Verkehrsflughäfen der Welt. Es ist jetzt verlassen und erscheint als leerer Punkt auf Karten von Berlin. Es werden Versuche unternommen, die noch vorhandenen Gebäude zu retten.

Die Ortschaft Tempelhof liegt im südlich gelegenen Teil der Stadt. Vor der Berliner Verwaltungsreform von 2001 bildete das Gebiet von Tempelhof zusammen mit den Ortschaften Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade einen eigenen Bezirk, auch Tempelhof genannt. Diese Ortschaften sind aus historischen Dörfern auf dem Teltow-Plateau entstanden, das im frühen 13. Jahrhundert im Zuge der deutschen Ostsiedlung gegründet wurde.

Geschichte

Tempelhove wurde erstmals im Jahre 1247 in der Abtei Walkenried als Komturhof (Kommandanthof, kleinste militärische Einheit) der Templer erwähnt, deren Führung und viele andere Ritter nach dem Untergang aus dem Königreich Jerusalem vertrieben worden waren Das Zentrum der Siedlung, bestehend aus der Kirche und dem ursprünglichen Gut, war befestigt und ursprünglich vollständig von Wasser umgeben. Zu den Templern kamen fünfzehn Familien landloser Bauernsöhne aus dem Rhein, die wegen Überzersplitterung dieser Güter keinen Besitz von ihren Eltern erben konnten. Legaten der Templer boten ihnen fruchtbaren Boden und den Schutz der Festung Tempelhove.

Nachdem Papst Clemens V. 1312 den Tempelorden offiziell abgeschafft hatte, übernahmen die Ritter von Johanniter (Johanniter), unterstützt von Markgraf Waldemar von Brandenburg, die Dörfer Tempelhof, Mariendorf und Marienfelde. 1435 verkauften sie ihre Güter an die Stadt Berlin.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Tempelhof noch ein Dorf außerhalb Berlins und war ein Ort für Landausflüge für die Berliner. Die nördlichen Teile Tempelhofs wurden 1861 als Berliner Tempelhofer Vorstadt eingemeindet und wurden 1920 Teil des Kreuzberger Bezirks.

Heute ist die ehemalige Kommandantei (deutsch: Komturei) eine Parkkette, die Bosepark, Kleiner Park, Alter Park und Franckepark heißt. Einige von ihnen haben noch Teiche, die Teil des künstlichen Wassergrabens waren, der das Dorfzentrum umgibt. Der Krummer Pfuhl, der sich im Franckepark befindet, nachdem er im 19. Jahrhundert in öffentliche Schwimmbäder umgewandelt worden war, ist völlig ausgetrocknet und ist jetzt ein geschlossener Wildpark.

Die ursprüngliche, aus Gletscherblöcken errichtete Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und durch eine aus Quader oder Steinen errichtete Kirche mit einem Fachwerkturm ersetzt.

Die Tempelhof-Studios wurden 1912 gegründet und fungierten als Film- und später Fernsehstudios.

Galerie

Lehnepfuhl im Kleinen Park

Tempelhof Flugplatz 1935

Der Hirschpark, der einst der Krummer Pfuhl war

Die Dorfkirche, wie sie heute aussieht, geht auf die Kommandanten zurück.

Naturdenkmal "Blanke Helle"

Partnerstädte

Charleston, South Carolina, Vereinigte Staaten

Nahariya, Israel

London Borough of Barnet, England, Vereinigtes Königreich

Amstelveen, Niederlande

Söhne und Töchter Tempelhof

Manny Marc (* 1980), DJ und Rapper

Klaus Wowereit (* 1953 in Altbezirk Tempelhof), SPD-Politiker, 1984-1995 Ratsvorsitzender von Tempelhof, 2001-2014 Regierender Bürgermeister von Berlin

Michael Müller (* 1964 in Altbezirk Tempelhof), SPD-Politiker, von 1989 bis 1996 Mitglied des Borough Council (BVV) Tempelhof, seit 2014 Bürgermeister, Nachfolger von Klaus Wowereit

Marta Hillers (1911-2001), deutsche Journalistin, lebte bis nach dem Krieg in einer Wohnung in der Manfred-von-Richthofen-Straße 13 (damals Nummer 31). Sie hat ihre Erlebnisse während der Eroberung der Stadt und der anschließenden Besetzung der Roten Armee in Tagebüchern festgehalten, die 1959 in Deutschland unter dem deutschen Titel Eine Frau in Berlin veröffentlicht wurden. 2008 wurde mit Nina Hoss als Hauptdarstellerin unter dem deutschen Titel ein Film gedreht: Anonyma eine Frau in Berlin

Siehe auch

Rauenberg

Flughafen Tempelhof

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Tempelhof

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