Berlin-Wannsee

Berlin, Berlin, Stadt, Deutschland

Über Berlin-Wannsee

Abschnitt des besiedelten Ort Berlin-Wannsee hat eine Bevölkerung von 9 437

Die nahe gelegenen Städte sind: Potsdam (10.2km), Kleinmachnow (7.8km), Stahnsdorf (7.8km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.41915 Breitengrad und 13.15531 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Berlin-Tegel (TXL) (21.0 km) und Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (38.9 km)

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9 437

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Über Berlin-Wannsee

Wannsee (deutsch: [ˈvan Berlinzeː] (hören)) ist eine Ortschaft im südwestlichen Berliner Stadtteil Steglitz-Zehlendorf. Es ist der westlichste Ort von Berlin. Im Stadtteil gibt es zwei Seen, den größeren Großen Wannsee und den Kleinen Wannsee, die an der Havel liegen und nur durch die Wannseebrücke getrennt sind. Der größere der beiden Seen erstreckt sich über eine Fläche von 2,7 km2 und hat eine maximale Tiefe von 9 m.

Erdkunde

Überblick

Am westlichen Rand der Wannseesiedlung verbindet die Glienicker Brücke sie mit der Stadt Potsdam. Das spätklassizistische Glienicker Schloss sowie die Pfaueninsel liegen in der Nähe. Seit 1990 gehören diese Paläste und Parks zu den UNESCO-Welterbestätten Potsdam und Berlin.

Die Ortschaft konzentriert sich auf das antike Dorf Stolpe, das 1299 bekannt war. Die Ortschaft umfasst auch die Stadtteile Kohlhasenbrück, die nach der 1811er Novelle Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist benannt wurden, und Steinstücken, die in den Tagen des Kalten Krieges berühmt wurden eine winzige Exklave von Westberlin in der DDR.

Großer und Kleiner Wannsee

Der Wannsee ist als der Bade- und Erholungsort Nummer eins im Westen Berlins bekannt, vor allem aus dem 1951 von Teenager-Idol Cornelia Froboess geschlagenen Schlager. Das Strandbad Wannsee, ein Freiluft-Lido mit einem der längsten Binnenstrände Europas und einem beliebten FKK-Gebiet, wurde 1929–1930 nach einem Konzept des Architekten Richard Ermisch errichtet. Am östlichen Ufer des Sees gelegen, ist es offiziell Teil des Ortes Nikolassee.

Unterteilung

Wannsee ist in 5 Zonen (Ortslagen) unterteilt:

Bin Sandwerder

Heckeshorn

Kohlhasenbrück

Steinstücken

Stolpe

Geschichte

Die Geschichte des Wannsees als sublimer Vorort Berlins begann, als der "Große Kurfürst" Friedrich Wilhelm von Brandenburg den Bau eines Jagdschlosses, des Jagdschlosses Glienicke, anordnete. Die Burg blieb seit Generationen im Jagdschloss der Familie Hohenzollern und wurde in dieser Zeit mehrfach umgebaut und erweitert. Heute beherbergt das Schloss ein Institut für soziale Bildung.

1793 erwarb der preußische König Friedrich Wilhelm II., Ein Nachkomme Friedrich Wilhelms, die Insel Pfaueninsel in der Havel und ließ die Pfaueninsel 1794–1797 für sich und seine Geliebte Wilhelmina Enke errichten. Das Jagdschloss Glienicke und die Pfaueninsel sind beide Teil der UNESCO-Welterbestätten Schlösser und Parks in Potsdam und Berlin.

Am 21. November 1811 erschoss sich der deutsche Schriftsteller Heinrich von Kleist am Ufer des Kleinen Wannsees und auf seine Bitte seine Geliebte Henriette Vogel. Ein Denkmal markiert den Ort.

Das Schloss Glienicke wurde 1826 im neoklassizistischen Stil von Karl Friedrich Schinkel für Prinz Carl von Preußen entworfen. Es war einst der Sommerpalast des Fürsten. Zusammen mit dem russischen Ensemble Nikolskoe um die Kirche Ss. Peter und Paul (deutsch: St. Peter und Paul) Auf einem Hügel am Ufer der Havel gehört sie zu den UNESCO-Welterbestätten Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin.

Nikolskoe, bestehend aus der Kirche, einem Landhaus, einer Schule und einem Friedhof, wurde von 1813 bis 1837 auf Vorschlag der russischen Kaiserin Alexandra Feodorovna, der Tochter von König Friedrich Wilhelm III. Von Preußen, gegründet. Ihr Bruder Prinz Carl, Erbauer des Schlosses Glienicke, wurde nach seinem Tod in der Kirche begraben. Heute ist die Kirche besonders beliebt für Hochzeiten und das Cottage beherbergt ein Restaurant.

Der Verein Seglerhaus am Wannsee, der zweitälteste Yachtclub Deutschlands, wurde im Oktober 1867 auf einer kleinen Holzhütte am Fluss Havel gegründet. 1877 zog es an seinen jetzigen Standort am Ufer des Sees.

1909 ließ Max Liebermann, Chef der Berliner Secession, eine Villa am Westufer des Wannsees bauen. Seine Witwe musste sie 1940 an die Deutsche Reichspost verkaufen. Heute ist das Anwesen ein Museum zu Ehren des Malers. Besonders sehenswert ist der Garten, der ein beliebtes Liebermann-Motiv war.

1928 wurde in den Düppelwäldern nahe der Berliner Stadtgrenze ein großer Schießstand errichtet. Es war der Ort des Schießens der Schießereignisse der Olympischen Sommerspiele 1936. Ein Golfplatz war Austragungsort des modernen Pentathlons bei denselben Spielen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es von der US-Armee als "Rose Range" -Zündanlage verwendet.

Am 20. Januar 1942 trafen sich hochrangige Nazi-Funktionäre in der Wannsee-Villa (errichtet 1914–1915), um die Zusammenarbeit der großen Regierungsorganisationen bei der Endlösung der „jüdischen Frage“, der Vernichtung der Juden Europas, sicherzustellen. Die Veranstaltung, die von Reinhard Heydrich geleitet und von Adolf Eichmann geleitet wird, ist seitdem als Wannsee-Konferenz bekannt. Heute dient das Gebäude als Gedenkstätte und Bildungsstätte.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Wannsee

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