Berlin-Wedding

Berlin, Berlin, Stadt, Deutschland

Über Berlin-Wedding

Abschnitt des besiedelten Ort Berlin-Wedding hat eine Bevölkerung von 78 290

Die nahe gelegenen Städte sind: Berlin (6.5km), Birkenwerder (16.8km), Kleinmachnow (20.9km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.54734 Breitengrad und 13.35594 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (25.5 km) und Flughafen Berlin-Tegel (TXL) (7.1 km)

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Abschnitt des besiedelten Ort
Bevölkerung:
78 290

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Fotos von Berlin-Wedding

Über Berlin-Wedding

Wedding (ausgesprochen [Mittev prondɪŋ]) ist eine Ortschaft im Berliner Stadtteil Mitte und war bis zur Fusion mit Tiergarten und Mitte in der Berliner Verwaltungsreform 2001 ein eigenständiger Bezirk in der nordwestlichen Innenstadt. Gleichzeitig wurde die östliche Hälfte des ehemaligen Kreises Wedding - auf der anderen Seite der Reinickendorfer Straße - als neuer Ort Gesundbrunnen getrennt.

Geschichte

Im 12. Jahrhundert befand sich das Herrenhaus des Adligen Rudolf de Weddinge an der kleinen Panke in unmittelbarer Nähe des heutigen Nettelbeckplatzes. Der Hof, der mehr als einmal abgebrannt war, blieb bis zum 18. Jahrhundert im Wald liegen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts, als Gesundbrunnen als Kur- und Kurort errichtet wurde, zogen Glücksspiele und Prostitution in Wedding ein und verwandelten es in ein Vergnügungsviertel. 1864 gründete Ernst Christian Friedrich Schering das Schering-Pharmaunternehmen in der Müllerstraße. Seit 2006 gehört das Unternehmen zu Bayer. Zwischen 1898 und 1906 wurde auf Initiative von Rudolf Virchow ein großes Krankenhaus am westlichen Rand der Ortschaft errichtet. Das Rotaprint-Werk wurde 1904 in Wedding gegründet und entwickelte sich vor Ort mit rund 1.000 Mitarbeitern zu einem der größten Arbeitgeber.

Die ständige Einwanderung der Landbewohner in die Stadt am Ende des 19. Jahrhunderts machte aus Wedding ein Arbeiterviertel. Die Arbeiter lebten in engen Wohnblöcken, viele im wilhelminischen Ring. Nach dem Ersten Weltkrieg war Wedding als "Rote Hochzeit" bekannt, da es für seine militante, weitgehend kommunistische Arbeiterklasse bekannt war. Es war der Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen kommunistischen und nationalsozialistischen Sympathisanten Ende der 1920er Jahre.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten Wedding und Reinickendorf zusammen den französischen Sektor von Berlin. Die Gebäude an der Nordseite der Bernauer Straße von Wedding und die Straße, einschließlich der Bürgersteige, befanden sich im französischen Sektor, während sich die Gebäude an der Südseite auf sowjetischem Gebiet befanden. Beim Bau der Berliner Mauer im August 1961 sprangen viele, die in diesen Gebäuden lebten, verzweifelt aus ihren Fenstern, bevor die Gebäude evakuiert und ihre Fenster zugemauert werden konnten.

Die Hochzeit war auch der westliche Endpunkt eines der ersten unter der Berliner Mauer gegrabenen Fluchttunnel. Es erstreckte sich vom Keller einer verlassenen Fabrik in der Schönholzer Straße im sowjetischen Sektor unterhalb der Bernauer Straße bis zu einem anderen Gebäude im Westen. Obwohl er wunderbar gut gebaut und geheim gehalten wurde, wurde der Tunnel von Wasser undichten Rohren geplagt und musste nach wenigen Tagen stillgelegt werden.

Ein Teil der Mauer wurde in der Nähe der Stelle in der Bernauer Straße (seit 2001 Teil der Ortschaft Gesundbrunnen) rekonstruiert, an der der Tunnel endete. Zwei Wandabschnitte verlaufen parallel entlang der Straße mit einem "Todesstreifen" in der Mitte. Ein nahe gelegenes Museum dokumentiert die Geschichte der Mauer.

Hochzeit heute

Wedding ist heute eine der ärmsten Gegenden Berlins mit einer hohen Arbeitslosenquote (fast 26%). Fast 17% der Bevölkerung lebt von sozialer Wohlfahrt. 27% leben unterhalb der Armutsgrenze. Ausländer machen 30% der Bevölkerung aus. Niedrige Mietkosten begleiten die Armut in Wedding. Wie viele preiswerte Gegenden in großen Städten beherbergt es daher eine lebendige Künstlergemeinschaft. Viele Galerien wurden von Künstlern gegründet, um sich und ihren Kollegen die Möglichkeit zu geben, ihre Werke zu präsentieren.

Den Boom und die Entwicklung der 1990er Jahre in Berlin hat Wedding bisher nicht erlebt. Im Gegensatz zu vielen anderen Arbeiterbezirken des 19. Jahrhunderts wie dem Prenzlauer Berg ist der ursprüngliche Charakter von Wedding weitgehend erhalten geblieben. In letzter Zeit sind jedoch immer mehr Studenten und Künstler wegen höherer Mietkosten und relativ hoher Lebensqualität zu Wedding gezogen. Infolgedessen wurden viele neue böhmische Cafés, Restaurants und Clubs, Bioläden und -märkte gegründet, ein Art-House-Kino und ein städtisches Gartenprojekt wurden erfolgreich gestartet, und Galerien mit hohem Durchblick haben dieses Gebiet entdeckt. [6 ] Man sagt immer noch, es sei ein Ort, an dem man die Schnauze mit Herz der Berliner Arbeiterklasse finden kann.

Demografie

Wedding ist neben Kreuzberg eine der ethnisch vielfältigsten Gegenden Berlins. Die multikulturelle Atmosphäre zeigt sich in den zweisprachigen Ladenschildern (überwiegend Deutsch und Türkisch oder Deutsch und Arabisch).

In den letzten Jahren verzeichnete Wedding einen bedeutenden Zustrom von Afrikanern, von denen sich viele im Afrikanischen Viertel niederließen. Hochzeit ist auch die Heimat einer ostasiatischen Gemeinschaft, hauptsächlich aus China, die sich in vielen asiatischen und afrikanischen Geschäften und Restaurants widerspiegelt. Ab 2011 bestand die ethnische Zusammensetzung von Wedding zu 52% aus Deutschland, 18% aus Türken, 6% aus Afrika südlich der Sahara, 6% aus Arabern, 6% aus Polen, 5% aus dem ehemaligen Jugoslawien und 4,5% aus Asien.

Stadtbild

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Wedding_%28Berlin%29

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