Borstel (Neustadt am Rübenberge)

Neustadt am Rübenberge, Region Hannover, Niedersachsen, Deutschland

Über Borstel (Neustadt am Rübenberge)

Die nahe gelegenen Städte sind: Steimbke (7.4km), Linsburg (9.9km), Stöckse (8.0km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.5873 Breitengrad und 9.38936 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ) (36.6 km) und Flughafen Bremen (BRE) (84.2 km)

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Land:
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Kleinstadt / Dorf
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Fotos von Borstel (Neustadt am Rübenberge)

Über Borstel (Neustadt am Rübenberge)

Borstel ist ein Stadtteil von Neustadt am Rübenberge in der Region Hannover in Niedersachsen. Der Ort liegt ca. zwölf Kilometer nördlich der Kernstadt Neustadts.

Geographie

Borstel liegt landschaftlich am Rande des Grinderwaldes, im hügeligsten Teil der Stadt Neustadt. Es wird von Süden und Westen durch die Erhöhungen, die Namen von Bergen tragen: Eckberg, Hüttenberg, Lichtenberg, Rackerberg und Landratsberg.

Borstel liegt also nicht in einem Tal, sondern direkt im Ort erhebt sich der Grevelingsberg, dessen Name auf einer Zeichnung von 1774 wieder entdeckt wurde.

Die Eisenbahn trennt Borstel in zwei Teile. Die Bahntrasse ist tiefer gelegt und wird von zwei Brücken überspannt.

Geschichte

Otto I. als seinen Stellvertreter in Sachsen den Markgrafen Hermann Billung ein. Die Sippe der Billunger Krieg reich an Gütern und besaß die Lehnsherrschaft vieler Klöster und Kirchen. Sie stellen zwei Bischöfe im Bistum zur Verfügung und hatten als Verwandtschaft die Familie der Erps oder Erponen zur Seite. Die Billunger erwirkten, dass Markgraf Albertus Erp von Bremen im Jahre 976 Chr. ebenfalls Bischof in Verden wurde.

Die Familie der Erponen machte den Ort Borstel „hoffähig“. Die Erponen sind vermutlich Emporkömmlinge aus dem unteren Adel der Sachsen. Ihr Name taucht verstreut in Schenkungs- und Rechtsurkunden auf, die Sie als Grafen im Leinegau und im Grindergau bestätigen. Es gibt mehrere Linien der Erps, die alle Berührungen mit den Billungern haben und deshalb auch mit Kirchen und Bistümern.

Das Jahr 1240 ist das Geburtsjahr des Ortsnamens Erpingeborstold. Eine Urkunde dokumentiert, dass Borstel damals aus mehreren Häusern bestanden haben muss.

1974 wurde die Gemeinde Borstel, in der Stadt Neustadt a. Rbge. eingegliedert. Als eigenständige Vereinigungen sind noch vorhanden:

Verkopplungsinteressenten, Forstgenossenschaft, Jagdgenossenschaft, Freiwillige Feuerwehr, Schützenverein, Kriegerkameradschaft, Gemischter Chor, Musikfreunde, Dorf-Gemeinschaftsverein.

Ab 1967 befand sich im Grinderwald auf dem 106 m ü. NHN hohen Hüttenberg etwa 2 km südwestlich des Ortes einer Militäranlage der niederländischen Armee mit mobilen Hawk-Flugabwehrraketen. Die Zufahrt erfolgt über eine etwa 2,7 km lange Straße von der südlich verlaufenden Bundesstraße 6. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde die Stellung aufgegeben und die Einheit zog 1994 ab. Beim Ausbau der Bundesstraße 6 im Jahre 2006 diente das Gelände der Stellung als Ausgleichsfläche und wurde renaturiert.

Politik

Ortsrat

Durch die Gebietsreform im Jahre 1974 wurde Borstel ein Stadtteil von Neustadt a. Rbge. und macht seitdem mit Dudensen, Hagen und Nöpke ein Ort, der durch einen Ortsrat vertreten wird. Der Ortschaftsname lautet seit November 2011 Mühlenfelder Land. Der Ortsrat setzt sich aus einer Ratsfrau und zehn Ratsherren zusammen. Im Ortsrat befinden sich zusätzlich 17 beratende Mitglieder.

Aktuelle Sitzverteilung (Stand: Kommunalwahl 11. September 2016)

SPD: 5 Sitze

CDU: 5 Sitze

UWG-NRÜ: 1 Sitz

Ortsbürgermeister

Der Ortsbürgermeister ist seit 2016 Heinz-Günter Jaster (SPD). Sein Stellvertreter ist Norbert Schiller (CDU).

Der Vorgänger vom jetzigen Ortsbürgermeister war von 2006 bis 2016 Günther Falldorf (SPD).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Vor Borstel stehen zwei Windmühlen in Sichtweite, eine Bockwindmühle in Richtung Hagen und eine Galerieholländerwindmühle in Richtung Nöpke.

die alte Schule von Borstel

Bockwindmühle in Richtung Hagen

Galerieholländermühle in Richtung Nöpke

Baudenkmale

Liste der Baudenkmale in Neustadt am Rübenberge, Abschnitt Borstel

Die alte Volksschule mit Glockenturm, 1852 erbaut, 1912 erweitert, genießt Denkmalschutz.

Persönlichkeiten

Fritz Block († 1995), Ratsherr und Hauptchronist von Borstel

Friedrich Hulke († 1964), Altchronist

Irene Meyer († 2010), Chronistin

Siegmar Neumann, Chronik-Autor, Ortsrats-Preisträger

Rolf Otto, Goldmedaillen-Gewinner bei den Special Olympics 2004

Franz Schusser († 2007), Bürgermeister und Gemeindedirektor in einer Person, Ortsrats-Preisträger

Herbert Voß (* 1949), Ingenieur und Fachbuchautor

Web-Links

Webseite der Stadt Neustadt am Rübenberge

Einzelnachweise

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Borstel_%28Neustadt_am_R%C3%BCbenberge%29