Botnang

Stuttgart, Stadtkreis Stuttgart, Regierungsbezirk Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

Über Botnang

Die nahe gelegenen Städte sind: Möglingen (11.8km), Schwieberdingen (12.2km), Stuttgart (5.4km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 48.77991 Breitengrad und 9.12805 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Stuttgart (STR) (12.2 km) und Flugplatz Mannheim (MHG) (101.9 km)

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Über Botnang

Botnang (ehemals Bothnang) ist ein Stadtteil der Stadt Stuttgart und liegt zwischen Feuerbach, Stuttgart-West und Vaihingen.

Erdkunde

Botnang ist fast vollständig von Wald umgeben und liegt in den Hügeln westlich von Stuttgart. Das Zentrum von Botnang liegt 316 Meter über dem Meeresspiegel. Der höchste Punkt der Stadt liegt 479 Meter über dem Meeresspiegel in Wäldern in der Nähe des sogenannten Forest House. Vier Bäche, die alle aus natürlichen Quellen gespeist werden, fließen aus den umliegenden Wäldern aus dem Westen und Südwesten von Botnang in das Feuerbachtal und darüber hinaus.

Wappen

Das Botnang-Wappen zeigt ein Wildschwein zwischen zwei Bäumen (vermutlich Buchenholz). Das Emblem wurde 1919 geschaffen, nachdem in den Bezirksarchiven entdeckt wurde, dass die Stadt weder ein Wappen noch ein anderes Emblem hatte. Es wurde von Archivmanagern in Stuttgart entworfen und symbolisiert das Wildreservat, das König Friedrich 1815/16 in den Wäldern rund um die Stadt gegründet hatte. Das Wappen hat seit der Eingliederung Botnangs in die Stuttgarter Stadt im Jahr 1922 keinen offiziellen Status, ist aber auf Schildern, in örtlichen Gebäuden und in Publikationen noch immer prominent. Wildschweine durchstreifen immer noch die Wälder um Botnang, besonders während längerer Kälteperioden.

Das Emblem, das von vielen Einheimischen als Botnangs Symbol genauer bezeichnet wird, ist der Kuckuck. Es wird zur Hälfte liebevoll, halb spöttisch von Anwohnern bzw. umliegenden Gemeinden verwendet, um sich auf Botnang und seine Bewohner zu beziehen. Dies basiert auf einer Legende, nach der der Herzog von Württemberg die Botnangers gebeten hatte, ihm nach einem Spaziergang durch den nahegelegenen Wald einen Kuckuck zu kaufen. Nachdem er seine Bitte erfüllt hatte, wurden sie gebeten, ihm das "Zuhause des Kuckucks" zu bringen. Unfähig zu entscheiden, ob dies auf Unwissenheit beruhte oder tatsächlich ein Trick war (Kuckucke haben kein Nest; sie legen ihre Eier in andere Vogelnester), gaben die Botnangers dem Herzog ein Gebiet in ihrem Wald - sehr zum Spott anderer Einheimischer Gemeinschaften.

Geschichte

Vor fast 2000 Jahren führten zwei wichtige römische Straßen durch das Gebiet in der Nähe des modernen Waldhauses hinter dem heutigen Oberer Kirchhaldenweg. Dies könnte auf eine kleine Topfgemeinschaft zurückzuführen sein, die östlich der Siedlung stand.

Botnang wird erstmals im Jahr 1075 in offiziellen Aufzeichnungen erwähnt, als die örtlichen Grundbesitzer, die Grafen von Calw, ihr Eigentum und alle Einnahmen von Botnang an die Abtei Hirsau vermacht haben. Im Jahr 1281 verkaufte Hirsau seinen Besitz an Botnang an das Kloster Bebenhausen. Im Jahr 1418 wurde Botnang von Eberhard im Bart erworben und gelangte so in Württemberg. Bis 1631 fiel Botnang dann in den nahe gelegenen Stadtteil Feuerbach.

Der Dreißigjährige Krieg brachte der Region viel Leid und Zerstörung, und auch Botnang war davon betroffen. Im Jahr 1621 betrug die Gesamtbevölkerung von Botnang und der nahe gelegenen Stadt Heslach 645, im Jahr 1643 war diese Zahl auf 210 gesunken.

Im Jahr 1765 errichtete Karl Eugen, Herzog von Württemberg, das Schloss Solitude direkt hinter dem Wald um Botnang. Viele der am Bau beteiligten Handwerker wohnten in Botnang. Die Verbindungen zu Castle Solitude, das jetzt zum Stadtteil Stuttgart-West gehört, sind bis heute stark.

Vor dem Beginn der Industrialisierung war Botnang als eine kleine Stadt der Waschsalons und Tribünen bekannt. Die Wälder profitierten von reichlich Brennholz und Wasser. Botnang war also ideal, um die Bedürfnisse der wachsenden Stadt Stuttgart zu befriedigen. In den nach Süden ausgerichteten Hügeln befanden sich auch viele Weinberge.

Nachdem die industrielle Revolution die nahe gelegene Stadt Stuttgart in eine große Automobilstadt verwandelt hatte, verschmolz Botnang allmählich mit dem expandierenden Pendlergürtel von Stuttgart, der nur durch die umliegenden Wälder getrennt wurde, die bis heute unter Naturschutz stehen. Es ist daher unwahrscheinlich, dass die Stadt über ihre derzeitigen Grenzen hinaus wächst. Am 1. April 1922 wurde Botnang in die Stadt Stuttgart eingegliedert. Im Jahr 1925 hatte Botnang 4579 Einwohner. Im Jahr 2006 hatte die Stadt ungefähr 13.000 Einwohner.

Religion

Bis zum 15. Jahrhundert gehörte Botnang zur Pfarrei Feuerbach. Im Jahre 1483 wurde es autonom und gründete ein eigenes Pfarrhaus. 1530 wurde die Stadt von der Reformation umarmt. Das älteste Geburtenregister in Botnang stammt aus dem Jahr 1558.

Eingliederung in den Stadtteil Stuttgart

Botnang war bis 1483 der Pfarrei Feuerbach angeschlossen und blieb bis 1631 politisch mit Feuerbach verbunden.

Am 1. April 1922 wurde Botnang offiziell in Stuttgart eingemeindet.

Bis 1942 befanden sich die Burg Solitude und ihre gesamte Residenz unter der Gerichtsbarkeit des Bezirks Gerlingen (heute offiziell die Stadt Gerlingen). Am 1. April 1942 wurde das Schloss auch in den Stuttgarter Stadtbezirk eingegliedert und in den Bezirk Botnang umbenannt.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Botnang

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