Burgdorf

Burgdorf, Region Hannover, Niedersachsen, Deutschland

Über Burgdorf

Kleinstadt / Dorf Burgdorf hat eine Bevölkerung von 30 218

Die nahe gelegenen Städte sind: Adelheidsdorf (14.2km), Sehnde (15.1km), Lehrte (8.7km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.44628 Breitengrad und 10.0064 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flugplatz Hamburg-Finkenwerder (XFW) (121.5 km) und Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ) (34.5 km)

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Land:
Staat:
Gemeinde:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf
Bevölkerung:
30 218
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Fotos von Burgdorf

Über Burgdorf

Burgdorf (niederdeutsch: Bortörp) ist eine Stadt in der Region Hannover in Niedersachsen. Es liegt etwa 22 km nordöstlich von Hannover. Burgdorf war bis 1974 die Hauptstadt des Bezirks Burgdorf. Die Stadt und ihre Umgebung sind bekannt für die Tradition des Anbauens von weißem Spargel und für die Zucht von Hannoveranern. In Burgdorf findet jedes Jahr von April bis September ein Pferdemarkt statt.

Erdkunde

Burgdorf liegt zwischen der Stadt Hannover und den Städten Celle und Peine. Es grenzt an Uetze, Lehrte, Isernhagen, Burgwedel und den Stadtteil Celle. Der Fluss Aue fließt durch die Stadt. Die Landschaft ist geprägt vom Burgdorf-Peine Geest, einer überwiegend flachen Landschaft mit niedrigen Hügeln und sandigem Boden. Wälder bestehen hauptsächlich aus schottischen Kiefern, Birken und englischen Eichen. Das Gemeindegebiet ist im Westen vom Altwarmbüchener und Oldhorster Moor und im Osten vom Burgdorfer Holz umgeben.

Burgdorf umfasst die Stadt und die Dörfer Beinhorn, Dachtmissen, Heeßel, Hülptingsen, Otze, Ramlingen-Ehlershausen, Schillerslage, Sorgensen und Weferlingsen. Ramlingen-Ehlershausen besteht aus den Dörfern Ramlingen und Ehlershausen. Heeßel umfasst auch den Weiler Ahrbeck südwestlich der eigentlichen Stadt.

Es gibt eine informelle Einteilung der Stadt in Weststadt (westlich der Eisenbahn), Nordstadt (östlich der Eisenbahn und nördlich der Gartenstraße) und Südstadt (westlich der Eisenbahn und südlich der Aue), einschließlich des ehemals verlassenen Dorfes Eseringen). Der Rest wird als Innenstadt (Innenstadt) oder Altstadt (Altstadt) bezeichnet. Weststadt wird auf Stadtschildern als "Burgdorf / Weststadt" bezeichnet, während der nördliche, südliche und mittlere Teil einfach "Burgdorf" genannt wird.

Geschichte

Burgdorf wurde 1279 erstmals erwähnt. Es war Teil der Diözese Hildesheim. Die Stadt war von einer Reihe von Siedlungen umgeben, die im Mittelalter verloren gingen. Die Siedlungsnamen waren Eseringen (jetzt Teil der Südstadt), Garvesse (zwischen Burgdorf, Steinwedel und Immensen), Hetelingen (jetzt in den Wäldern von Burgdorfer Holz), Rälingsen (südlich von Hängisen) und Oensingen. Nach der Diözesanfehde von Lesser Hildesheim (1420 bis 1422) wurde der Platz den Herzögen von Celle verliehen. Ihre Territorien wurden später Teil des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg und später des Regierungsbezirkes Lüneburg. 1433 wurde das Herrenhaus von Burgdorf umgebaut und mit einer Mauer, drei Toren und zwei Wassergräben befestigt. Burgdorf war damals nur ein Dorf.

Burgdorf hatte seit dem 16. Jahrhundert das Stadtsiegel und das Wappen mit einem Löwen zwischen zwei Eichen. Die Farben und die Flagge der Stadt, grün und gelb, sind von diesem Wappen abgeleitet.

Im Dreißigjährigen Krieg kam es in der Nähe von Dachtmissen zu einer Schlacht. 1637 riefen Bürger von Burgdorf gegen die ihnen auferlegten Ehrungen auf. Feuer zerstörten 1658 und 1809 große Teile der Stadt, wurden jedoch jedes Mal neu aufgebaut. Der Brandende-Platz in der Altstadt erinnert immer noch an den Ort, an dem die Flammen endgültig gedämpft wurden.

1811 wurde eine neue Synagoge für die jüdische Gemeinde in der Stadt errichtet. Sie mussten das Gebäude 1939 an die Stadt verkaufen. Hitlerjugend besetzte das Gebäude ab 1941. Von 1944 bis 1959 wurde es als öffentliche Bibliothek genutzt. 2007 kaufte ein Geschäftsmann das Gebäude und vermietete es an die Stadt. Seit 2008 wird es als Museum und Kulturzentrum genutzt.

Burgdorf wurde 1885 Sitz des gleichnamigen Bezirks. Trotz Widerstand der Bevölkerung wurde es 1974 mit der Neustadt am Rübenberge, Springe und den alten Bezirken von Hannover zum neuen Bezirk Hannover (Hannover) verschmolzen Lüneburg zu dem von Hannover. Es wurde Ende 2004 zusammen mit allen anderen niedersächsischen Verwaltungsgebieten aufgelöst. Die Stadt und der Landkreis Hannover fusionierten am 1. November 2001 zur Region Hannover.

Kultur

Sport

Der erfolgreichste Verein der Stadt ist der TSV Hannover-Burgdorf, der seit 2009 in der deutschen Handball-Bundesliga antritt.

Sprache

Burgdorf gehörte historisch zum ostdeutschen niederdeutschen Sprachraum. In den städtischen Gebieten um Hannover wurde ab dem 19. Jahrhundert das Niederdeutsche durch Niederdeutsch ersetzt, und heute spricht man, dass das gesamte Gebiet die reinste Form des Standarddeutschs ist. Es gibt jedoch einige Besonderheiten in der Umgangssprache, die teilweise durch ein niederdeutsches Substrat erklärt werden können.

/ l / wird oft in der Silbencoda vokalisiert, so dass "mal" wie "ma" und "solche" wie "Seuche" klingt. Kurze / ɪ / merges mit kurzen / ʏ / und lenition von intervokalen Konsonanten sind häufig, so dass das standardmäßige "bitte" wie "büdde" [bˈ.də] klingt. Leute aus der Gegend sagen oft "ebent" statt "eben". Adverbialmesis ist auch häufig ("Da kann ich nichts für" statt "Dafür kann ich nichts").

Transport

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Burgdorf%2C_Hanover

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