Dachtmissen

Burgdorf, Region Hannover, Niedersachsen, Deutschland

Über Dachtmissen

Die nahe gelegenen Städte sind: Lehrte (12.6km), Adelheidsdorf (11.1km), Nienhagen (Landkreis Celle) (11.8km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.46384 Breitengrad und 10.04791 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flugplatz Hamburg-Finkenwerder (XFW) (120.4 km) und Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ) (39.1 km)

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Land:
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Gemeinde:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf

Wo in Dachtmissen bleiben

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Fotos von Dachtmissen

Über Dachtmissen

Dachtmissen ist ein Dorf und ein Stadtteil von Burgdorf in der Region Hannover in Niedersachsen.

Geografie

L311 vom Stadtzentrum über Sorgensen in nordöstlicher Richtung zum Uetzer Nachbarort Hänigsen. Westlich des Ortes fließt die Burgdorfer Aue.

Geschichte

Im Ort gemachte Fundstücke aus der Steinzeit, die sich im Niedersächsischen Landesmuseum befinden, weisen auf die frühe Anwesenheit von Menschen in der Gegend hin. Erste urkundliche Erwähnung findet Dachtmissen um das Jahr 1274.

Im Verlauf der Hildesheimer Stiftsfehde (1519–1523) wurden im Lüneburger Land über 50 Dörfer vollständig niedergebrannt. Keine Kirche war geschont worden. Anton Scholand schrieb in seinen „Beiträgen zur Geschichte der Stadt und des vormaligen Amtes Burgdorf“:

Bis zur Auflösung der Domäne im Jahr 1840 war der Ort durch sein herrschaftliches Vorwerk ein bedeutender Mittelpunkt für die umliegenden Ortschaften. Dachtmissen wurde im Dreißigjährigen Krieg vollständig zerstört. Im Jahr 1641 wurden hier 200 Bauern aus der Umgebung von kaiserlichen Truppen getötet.

Im Kirchenbuch von Obershagen findet sich das Dreißigjährige Krieges, 1640, folgende Notiz:

Anno 1700 brannte durch die Unvorsichtigkeit eines Magd im Vorwerk eines Wohnhauses mit Nebengebäuden nieder.

In der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober 1897 löschte die Gemeindelöschmannschaft von Dachtmissen eine Marke der Getreide- und Sägemühle von Herrn Kleine, die nur aus Holz und Fachwerk bestand und bis zu den Umfassungsmauern niederbrannte. Über die Löscharbeiten im Burgdorfer Kreisblatt: „Der erste eingetroffene Löschzug, die Gemeindespritze aus Sorgensen, die nicht viel anfangen kann. Die Dachtmisser Spritze mit ihrer Bedienungsmannschaft hatte die Aufgabe, die isoliert stehende Scheune zu schützen, um auch ein Vordringen der Flammengluht nach dieser Seite zu verhüten. “

Am 1. März 1974 wurde Dachtmissen in die Stadt Burgdorf eingegliedert.

1961: 214 Einwohner

1970: 287 Einwohner

2005: 416 Einwohner

2011: 403 Einwohner

2016: 418 Einwohner

Politik

Stadtrat und Bürgermeister

Dachtmissen wird auf kommunaler Ebene vom Rat der Stadt Burgdorf vertreten.

Ortsvorsteher

Der Ortsvorsteher von Dachtmissen ist Jörg Neitzel.

Wappen

Der Entwurf des Wappens von Dachtmissen stammt von dem in Gadenstedt geborenen und später in Hannover lebenden Heraldiker und Grafiker Alfred Brecht, auch die Wappen von Aligse, Bantorf, Barrigsen und vielen anderen Ortschaften im Landkreis Hannover. Die Genehmigung des Wappens wurde am 30. Mai 1967 durch die Regierungspräsidenten in Lüneburg erteilt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Im Gebäude der früheren Mühle befindet sich heute ein Antiquitätenhandel

In der Mitte von Dachtmissen befindet sich ein 1649 als Fachwerk erstelltes Bauernhaus

Baudenkmale

Naturdenkmale

Eine Besonderheit des Ortes ist ein kleiner Eichenwald, der „Hesterkamp“, der zum Naturdenkmal erklärt wurde.

Fotogalerie

Gebäude der ehemaligen Mühle

Mühlstein der Mühle

Vierständerhaus von 1818

Literatur

Harry Mönnig, Kathrin Menzel, Horst Wesche, Norbert Langen: Festschrift zum 100. Jubiläum der Feuerwehr Dachtmissen. Burgdorf 1989

Web-Links

Dachtmissen auf der Homepage von Burgdorf

Einzelnachweise

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Dachtmissen_%28Burgdorf%29

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