Dedenhausen

Uetze, Gemeinde, Region Hannover, Niedersachsen, Deutschland

Über Dedenhausen

Die nahe gelegenen Städte sind: Uetze (4.6km), Edemissen (6.0km), Bröckel (9.4km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.43132 Breitengrad und 10.2293 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flugplatz Hamburg-Finkenwerder (XFW) (129.4 km) und Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ) (59.2 km)

Auf unseren Seiten finden Sie auch viele nützliche Informationen zu Dedenhausen. Dazu gehören Fotos von verschiedenen Orten der Siedlung und der Umgebung, eine Karte und eine detaillierte Wettervorhersage für die kommenden Tage. Für Sie eine Liste der beliebtesten Cafés, Bars und Restaurants, sortiert nach Art der Küche, mit Bewertungen von Besuchern und einer ausführlichen Beschreibung mit Fotos. Mit Hilfe unserer Website finden Sie eine anständige Übernachtungsmöglichkeit in Dedenhausen. Wählen Sie aus vielen Angeboten von Hotels, Motels, Hostels und Apartments. Und für eine bequemere Bewegung und einen Überblick über die abgelegenen Attraktionen von Dedenhausen und Niedersachsen können Sie ein Auto bei unseren Partnern mieten.

Land:
Staat:
Gemeinde:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf
Vielleicht interessiert es Sie zu sehen:

Über Nacht

Booking.com

Fotos von Dedenhausen

Über Dedenhausen

Dedenhausen (niederdeutsch Dannhüsen) liegt 34 km östlich von Hannover in Niedersachsen.

Geschichte

Das Dorf wurde zum ersten Mal anläßlich der Zusammenlegung der beiden bisher selbstständigen Kirchen von Eddesse und Dedenhausen im Jahre 1301 urkundlich erwähnt, damals noch unter dem alten Ortsnamen Dedingehusen. In den Jahren 919 bis 936 wurde die Dedenhausener Wallburg erbaut. Sie hatten einen Durchmesser von etwa 90 Meter, ein Teil des Walles ist heute noch erhalten.

Im Jahr 1701 gehörte das Dedenhäuser Gut dem dänischen Kammerherrn Oberst Georg Jochen von der Wense. Um 1700 wurde die Kirche abgerissen und eine gleiche Stelle bis 1703 die heutige Fachwerkkirche erbaut.

Im Jahr 1813 wurde die Friedenseiche gepflanzt. Bodo Georg von der Wense verkaufte sein Gut im Jahre 1849 und 27 Einwohner Dedenhausens.

Im Jahr 1932 fand die Errichtung der Gewerkschaft Phönix am Bahnhof, aus der später die Mineralöl- und Betonwerke Sengewald entstanden. Die Freiwillige Feuerwehr Dedenhausen wurde 1939 gegründet, welche seitdem für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe insbesondere für Ortsebene sorgt. Im Jahr 1946 wurde das Verfahren wegen Körperverletzung und Zwangsarbeitern der Mineralöl- und Betonwerke Sengewald eingestellt. Am 26. Juni 1949 fand in Dedenhausen ein Feuerwehrfest statt. 1958 wurde die Chorvereinigung als Zusammenschluss der älteren Gesellschaft gegründet und 1959 das 50-jährige Stiftungsfest der Kyffhäuser-Kameradschaft gefeiert.

Die Fischerei in der Fuhse wurde wegen großer Verschmutzung im Jahr 1962 aufgegeben. Der Gemeinderat beschloss 1968 den Anschluss an die Kläranlage Eltze. Im selben Jahr wurde der Wallberg unter Naturdenkmal-Schutz gestellt. 1970 wurde die neue Turnhalle eröffnet. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde am 1. März 1974 die Gemeinde Uetze im Landkreis Hannover (heute Region Hannover) zugeschnitten, vorher war sie ihre eigenständige Gemeinde und Mitglied der Samtgemeinde Eltze im Landkreis Peine.

Dedenhausen wurde 1984 Kreissieger im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden. Der ehemalige Dedenhäuser Bürgermeister Reinhard Brandes wurde 1997 Ehrenbürger der Gemeinde Uetze.

Anlässlich der 700-Jahr-Feier im Jahr 2001 wurde vor der ehemaligen Schule ein Gedenkstein aufgestellt. Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde 2002 entschärft. Die Molkerei Dedenhausen wurde im Jahr 2004 geschlossen. Im Jahr 2005 bestand der Posaunenchor Eddesse-Dedenhausen seit 111 Jahren.

1961: 720 Einwohner

1970: 703 Einwohner

2012: 892 Einwohner

2013: 910 Einwohner

2014: 916 Einwohner

2016: 925 Einwohner

2017: 924 Einwohner

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat von Dedenhausen setzt sich aus einer Ratsfrau und vier Ratsherren zusammen.

SPD: 3 Sitze

CDU: 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl 11. September 2016)

Ortsbürgermeister

Der Ortsbürgermeister von Dedenhausen ist seit 2013 Joachim Hutschenreuter (SPD).

Wappen

Ein silberner Taufstein vor einem blauen Hintergrund, im unteren Bereich ein goldener Zaun auf grünem Grund.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die evangelisch-lutherische St.-Urban-Kirche wurde 1703 als Saalbau in Fachwerkbauweise mit Satteldach gelegt. Der massive Turm wurde 1952 angefügt. Im Inneren befindet sich eine Taufe aus dem 13. Jahrhundert, ein Holzaltar von 1690 und eine geschnitzte Kanzel. Außerdem ist im Westen und in der Kirche eine Empore vorhanden. Die letzte Renovierung der Kirche erfolgte 1998–2000, dabei wurde das alte Lehmgefach wieder hergestellt. Der Glockenturm aus Holz wurde 1838 nach einem Entwurf von Ludwig Hellner erbaut.

Baudenkmale

→ Siehe: Liste der Baudenkmale in Dedenhausen

Fotogalerie

Gedenkstein 700 Jahre Dedenhausen

St.-Urban-Kirche (etwa 1700)

ehemaliger Glockenturm von 1838 am Wallberg der Burganlage

Eichenhof von 1665

Alte Schule

Alte Molkerei von 1903

Wirtschaft und Infrastruktur

Seit 1870/71 liegt Dedenhausen an der Bahnstrecke Hannover – Berlin. Vom eigenen Bahnhof, der seit 1895/96 besteht, gibt es Verbindungen nach Hannover und Wolfsburg. Das Empfangsgebäude von 1895 wurde 1969 abgerissen. Die Nebengleise sämtlicher Weichen wurden 1995/96 im Zuge der Schnellstraße Hannover – Berlin entfernt, bis dahin fand noch Wagenladungsverkehr am Freiladegleis statt. Seitdem ist der Bahnhof betrieblich nur noch ein Haltepunkt. Der Bahnhof ist die Grenze des Tarifgebietes des Großraum-Verkehrs in Braunschweig.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Dedenhausen