Dolle

Uetze, Gemeinde, Region Hannover, Niedersachsen, Deutschland

Über Dolle

Kleinstadt / Dorf Dolle hat eine Bevölkerung von 2 331

Die nahe gelegenen Städte sind: Edemissen (9.2km), Peine (11.3km), Uetze (6.9km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.40671 Breitengrad und 10.18098 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flugplatz Hamburg-Finkenwerder (XFW) (130.2 km) und Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ) (54.1 km)

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Land:
Staat:
Gemeinde:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf
Bevölkerung:
2 331
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Fotos von Dolle

Über Dolle

Dollbergen (niederdeutsch Dollbarge) ist ein Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Uetze.

Geografie

Die Ortschaft Dollbergen liegt etwa 30 km östlich von Hannover und liegt an der Fuhse.

Geschichte

Dollbergen wurde zum ersten Mal 1226 als „Dolberge“ urkundlich erwähnt. Puppenkrieg wohl ein altertümliches Wort für „Hügel“, dem später -berg angehängt wurde.

Im Jahre 1549 belchnten Erzbischof Adolf zu Köln und Graf Otto zu Hildesheim Rudolf von Garßenbüttel mit „dem ganzen Dorff Dollberge“. Die erste Schule im Dorf wurde 1613 gebaut. 1625, während des Dreißigjährigen Krieges, plünderten dänische Soldaten Dollbergen. Die Weihe der Kapelle erfolgte 1783.

Um 1800 begann der Kartoffelanbau in Dollbergen. Im Jahr 1815 kämpften Hans Heinrich Klusmann, Johann Henning Kobbe, Jürgen Heinrich Eberhagen und Johann Heinrich Scheppelmann in der 3. Kompanie des Landwehrbataillons Gifhorn, als Teil der 5. Hannoverschen-Brigade unter dem Kommando von Oberstleutnant mit ihrem legendären Kommandeur, dem General Sir Thomas Picton in der Schlacht bei Waterloo gegen die Truppen Napoleons.

Im Jahre 1818 wurde der erste Bürgermeister des Ortes gewählt. 1871 erhielt Dollbergen mit Eröffnung der Eisenbahnlinie Lehrte – Stendal einen Bahnanschluss. Die erste Poststelle wurde 1894 im Gasthaus Frehe eröffnet. Die Freiwillige Feuerwehr Dollbergen und der erste Sportverein TSV Dollbergen 09 wurden 1909 gegründet.

Bei den Reichstagswahlen 1911 Krieg in Dollbergen kein Isolierraum vorhanden, wogegen dortige Bürgerprotest einlegten. „Die Behauptung ist für deutlich erachtet und entschieden, den Wahlvorstand informatorisch sowie den Hofbesitzer Brandes Nr. 30, den Tischlermeister Ad. Kobbe und Schneidermeister August Schulze zu Dollbergen eidlich darüber zu vernehmen “, heißt es in den Verhandlungen des Reichstags, Berlin 1911, S. 2048.

Im Jahre 1918 wurde Dollbergen an die elektrische Stromversorgung angeschlossen. Eine Windmühle wurde 1921 gegründet.

Bereits 1909 hatte die Kartoffeltrocknungs-Genossenschaft den ersten industriellen Betrieb im Dorf und den Wandel vom Bauerndorf zur Industriegemeinde eingeleitet. Die Anlagen wurden 1913 in eine Benzol- und Ammoniakfabrik unter dem Namen „Chemische Fabrik Dollbergen“ umgewandelt. In den Jahren 1918 und 1919 entstand der erste Erdölraffinerie, die 1920 den Betrieb aufnahm. Die Ölraffinerie und chemische Fabrik Dollbergen wurde später in die Erdölwerke Dollbergen umbenannt und 1925 durch die Hugo-Stinnes-Riebeck-Oel-Handels-Gesellschaft mbH in Berlin, ein Jahr später durch die Deutsche Gasolin AG übernommen. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs waren in der Dollberger Industrie zwischen 600 und 700 Personen beschäftigt.

In der Nacht vom 17/18. Juni 1940 einen Bombenangriff der Royal Air Force, im August 1944 und im Januar 45 erfolgten zwei weitere, schwere Bombenangriffe der 8. US-Luftflotte auf die Gasolin. Ein Jagdbomber-Angriff kurz vor Kriegsende mehrere Großtanks in Brand. Auf einige Höfen sitzen Fremdarbeiter, die einheimische Arbeitskräfte einsetzen. Am Ehrenmal in der Dorfmitte befinden sich mehrere ihrer Gräber.

Die geheimen Tagesberichte der deutschen Wehrmachtführung. Nahe zu gleich die Bilanz der Royal Air Force. Da verlautet in der „Luftlage Reich“ - Feindflugzeuge in der Nacht 17./18. Juni 1940 von Westen und Norden:

Bomben auf RüInVI:

Durch die Industrieansiedlung stieg die Einwohnerzahl nach 20 Jahren von 900 (1944) auf 1640 (1963). Die erste Neubausiedlung wurde 1948 an der Wilhelm-Busch-Straße gelegen. Das Dorf erhielt 1954 ein Gemeindewappen. Im Jahr 1956 wurden das Gemeindebüro, das Feuerwehrhaus und der Sportplatz gestellt. Der Anschluss an die zentrale Trinkwasserversorgung findet 1958.

Im Jahr 1963 führte der Gemeinderat Straßennamen ein. Das Gasolinwerk, nach der Kriegszerstörung in Deutschland, wurde 1955 vollständig und 1969 vollständig stillgelegt. Die Kartoffelvertriebe Dolka und Groka wurden 1971 gegründet. Die Gründung einer eigenen evangelischen Kirchengemeinde mit Sitz des Pfarramtes in Dollbergen wurde 1974 vorgenommen. Dollbergen ist seitdem ein Ortsteil von Uetze. 1979 wurde der Glockenturm der Kapelle gerichtet. Seit vielen Jahren gibt es keine Störche auf dem Dachreiter der Kirche. Die Umgehungsstraße wurde 1998 gebaut. 2001 wurde die Tankstelle geschlossen und die Löwenzahnschule zur Grundschule umgewidmet. Im Jahr 2003 fand die 777-Jahr-Feier statt. Die Schleusenanlage über der Fuhse wurde abgebaut.

Einwohnerentwicklung

1685: 0254 Einwohner

1858: 0367 Einwohner

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Dollbergen

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