Egestorf (Deister)

Barsinghausen, Region Hannover, Niedersachsen, Deutschland

Über Egestorf (Deister)

Kleinstadt / Dorf Egestorf (Deister) hat eine Bevölkerung von 7 959

Die nahe gelegenen Städte sind: Messenkamp (15.4km), Haste (17.3km), Basche (7.5km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.28568 Breitengrad und 9.51676 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ) (27.4 km) und Flughafen Bremen (BRE) (116.9 km)

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Land:
Staat:
Gemeinde:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf
Bevölkerung:
7 959
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Fotos von Egestorf (Deister)

Über Egestorf (Deister)

Egestorf (niederdeutsch estörp) ist ein Ortsteil der Stadt Barsinghausen in der Region Hannover in Niedersachsen.

Geografie

Der nördliche Rand des Deister und grenzt an den Ortsteil Wennigser Mark der Gemeinde Wennigsen. Zum Westen hin geht Egestorf in den Barsinghäusern Ortsteil Kirchdorf über. Nordöstlich befindet sich der Ortsteil Langreder.

Geschichte

Egestorf ist aus den drei Dörfern Hedestorp, Ammerke und Helmeringehusen entstanden. Das Flurstück Ammerke ist noch heute vorhanden - Helmeringehusen als großes Dorf mit einer eigenen Kapelle und katholischen Kaplan und die heutige Geibelstraße. Die drei Orte wurden während der Hildesheimer Stiftsfehde (1519 bis 1523) völlig verwüstet.

Eine erste urkundliche Erwähnung in einer Urkunde des Papstes Innozenz III. an das Kloster Barsinghausen im Jahre 1216, wo die Abgabe des Zehntens an das Kloster Barsinghausen festgelegt wurde.

Im Jahre 1966 fand eine Feier zum 750-jährigen Bestehen der damals noch selbständigen Gemeinde statt.

Dreißigjähriger Krieg

Auch der 1648 beendete Krieg an der Siedlung vorbei: Nur 39 Familien lebten noch dort; bis 1654 zogen allerdings wieder 15 Familien hinzu.

Steinkohlebergbau

Mitte des 19. Jahrhunderts beginnt im Gebiet der Deistererhebung „Hohe Warte“ südlich von Egestorf der Abbau von Steinkohle. Es entstand im Rahmen des Steinkohle-Bergbaus eine Reihe von Stollen im Bereich Egestorf.

Im Bereich „Hohe Warte“ wurden dabei mehrere Fachwerkgebäude gestellt. Nach Einstellung der Kohleförderung um 1935 als Lager für serbische Kriegsgefangene. Von 1947 bis 1989 befand sich das Kinderheim Hohe Warte der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Danach nutzte die Stadt Barsinghausen die Häuser bis 1994 als Asylbewerberunterkunft und Hausmeisterwohnung. Eine dauerhafte Nutzung als Reiterhof (von 1997 bis 2003), da eine Abrissverfügung erlassen wurde. Im Dezember 2007 wurden die inzwischen teils baufälligen Gebäude abgetragen. Das Areal der AWO befindet sich in einem Landschaftsschutzgebiet und wird wieder renaturiert.

Stadt Barsinghausen

Die räumliche Verbindung von Kirchdorf und Barsinghausen 1968 zu einem ersten kommunalen Zusammenschluss der drei Orte unter dem Namen Barsinghausen. In der Folge gesehen viele in Barsinghausen So wurde z. B. aus der Bahnhofstraße in Egestorf die Wennigser Straße. Seit der Verleihung der Stadtrechte für Barsinghausen im Jahr 1969 ist das Egestorf von der Einwohnerzahl ihr zweitgrößter Stadtteil von Barsinghausen.

Einwohnerzahlen

1853: ca. 600

1925: 1985 (Volkszählung 16. Juni 1925)

1933: 2052 (Volkszählung 16. Juni 1933)

1966: über 4000

1994: 7989

1998: 8064

2002: 8020

2006: 8992

Politik

Stadtrat und Bürgermeister

Egestorf wird auf kommunaler Ebene von der Stadt Barsinghausen vertreten.

Wappen

Der Entwurf des Wappens von Egestorf stammt von dem in Gadenstedt geborenen und später in Hannover lebenden Heraldiker und Grafiker Alfred Brecht. Die Genehmigung des Wappens wurde am 1. November 1962 durch den Regierungspräsidenten in Hannover erteilt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe Liste der Baudenkmale in Egestorf

Wirtschaft und Infrastruktur

Seit 1872 ist Egestorf durch die Deisterbahn mit Hannover verbunden. Nach einer kurzen Zeit des Betriebs mit Diesellokomotiven Mitte der 1960er Jahre wird der Zugverkehr ab 1969 elektrisch - die Beförderung von Stückgut setzt die Deutschen Bundesbahn Anfang der 1970er Jahre ein. Im Vorfeld der EXPO 2000 in Hannover wurden die Bahnsteiganlagen vom alten Gebäude weg nach Osten verlegt und gleichzeitig S-Bahn-gerecht ausgebaut. Der Bahnhof Egestorf (Deister) befindet sich direkt am Waldrand und ist gleichzeitig Umsteigepunkt für mehrere Buslinien.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde von der Straßenbahn Hannover AG (ab 1921: üstra) die Straßenbahnlinie 10 eröffnet, die 1898 zunächst von Hannover über Empelde, Benthe bis Gehrden verlief, im Jahr darauf über Leveste, Langsted, Egestorf bis Barsinghausen wurde und bis 1953 auch zur Güterbeförderung (Kartoffeln / Getreide / Rüben / Steine / Kohle) diente. Die Personenbeförderung war bereits 1952 durch die Buslinie O10 ersetzt worden. Mit der Straßenbahn kam auch der elektrische Strom in den Ort - die Stromversorgung des Landkreises Hannover - Egestorf bis 1932 zum Kreis Linden - wurde erst 1914 abgeschlossen. (siehe auch: Geschichte der Straßenbahn in Hannover)

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Egestorf_%28Deister%29