Fuhrberg

Burgwedel, Region Hannover, Niedersachsen, Deutschland

Über Fuhrberg

Die nahe gelegenen Städte sind: Winsen (Aller) (14.9km), Wietze (9.6km), Winsen (15.0km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.56329 Breitengrad und 9.84806 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flugplatz Hamburg-Finkenwerder (XFW) (107.0 km) und Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ) (20.4 km)

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Kleinstadt / Dorf
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Fotos von Fuhrberg

Über Fuhrberg

Fuhrberg (niederdeutsch Fuhrbarch) ist ein Dorf und Stadtteil im Norden der Stadt Burgwedel, die zur Region Hannover gehört.

Geschichte

Fuhrberg, dessen Ortsname bis heute nicht klar ist, wird 1323 als Fährberge schriftlich erwähnt (niederdeutsch Fuhre = „Föhre“). Die Urkunde aus den Jahren 1223 berichtet, dass die Edelleute Hugo und Johannes von Escherde mit Einverständnis des Klosters zu Walsrode für 20 Mark Bremischen Silbers ihr Landgut (verkaufte. Das Dokument aus dem Jahre 1377 ist eine Auflistung der Schäden, die die Soldaten des Herzogs Otto von Braunschweig dem Herzog Albrecht von Lüneburg zufügen.

Die geringe Anzahl zur Verfügung stehender historischer Daten liegt in Fuhrbergs geographischer Lage im Kirchspiel und Amt Großburgwedel liegen. Schon immer von Wäldern umgeben, ist es ein Grenzort zwischen dem hildesheimischen Gau und dem mindischen Loingau, der durch die Westen des Ortes fließende Wietze getrennt wurden.

Am 6. April 1945 trafen in Fuhrberg drei „Todesmärsche“ aus KZ-Außenstellen Hannovers ein. Die entkräfteten Gefangenen „übernachteten“ in Fuhrberg in mehreren Scheunen und wurden am nächsten Tag zum Konzentrationslager Bergen-Belsen weitergetrieben.

Bis zum Jahre 1939 zählte der Ort 707 Einwohner. Diese Zahl steigt nach dem Zweiten Weltkrieg. Durch die Zuzüge von Heimatvertriebenen aus einer Entfernung von 1952 eine Einwohnerzahl von 1476.

Am 1. März 1974 wurde Fuhrberg in die neue Gemeinde Burgwedel eingegliedert.

Religion

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat von Fuhrberg setzt sich aus einer Ratsfrau und vier Ratsherren Fällen zusammen:

CDU: 3 Sitze

SPD: 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl 11. September 2016)

Ortsbürgermeister

Der Ortsbürgermeister ist Heinrich Neddermeyer (CDU). Sein Stellvertreter ist Torsten Allert (SPD).

Wappen

Der Entwurf des Wappens von Fuhrberg stammt von dem in Gadenstedt geborenen und später in Hannover lebenden Heraldiker und Grafiker Alfred Brecht. Das Wappen wurde am 9. Juni 1966 vom Rat beschlossen und am 4. August 1966 durch den Regierungspräsidenten in Lüneburg genehmigt.

Baudenkmale

→ Siehe: Liste der Baudenkmale in Fuhrberg

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Ort befinden sich drei Bäckereien und zwei Tankstellenshops.

Eine Bürgerinitiative hat eine Gesellschaft zur Errichtung eines Supermarktes gegründet. Die Gesellschaft hat in Zusammenarbeit mit dem Ortsrat das Projekt geplant. Der Frischmarkt wurde 2012 erbaut und eröffnet.

Fuhrberg ist landwirtschaftlich geprägt und ein bekanntes Spargelanbaugebiet. Im 19. Jahrhundert betrieben die Imker der Gegend intensiv die Heideimkerei. Nach dem Verschwinden der Heideflächen ist ein letztes Zeugnis dieser Zeit in einem Wäldchen nahe dem Ort. Der ehemalige Bienenstand wurde zum Kulturdenkmal erklärt. In Fuhrberg gibt es noch einen Erwerbsimker und mehrere Hobby-Imker.

Bei Fuhrberg befindet sich mit dem Fuhrberger Feld das größte Wasserschutzgebiet Niedersachsens (ca. 300 km²). Das Wasserwerk Fuhrberg förderte 2001 20.900.000 m³ Wasser und deckte somit 45,7% des Wasserbedarfs der Region Hannover.

Bildung

In Fuhrberg gibt es die staatliche Maria-Sibylla-Merian-Grundschule. Weiterführende allgemeinbildende Schulen befinden sich im Hauptort der Stadt Burgwedel: Großburgwedel. Berufsbildende Schulen befinden sich in Burgdorf und Celle.

Verkehr

Fuhrberg ist über die Anschlussstelle 52 (Mellendorf) der A 7, die westlich von Fuhrberg verläuft. Durch die Fuhrberg führen die Landesstraßen L 310 und L 381.

Des Weiteren verbindet eine Buslinie Fuhrberg direkt mit Kleinburgwedel und Großburgwedel. Die Busse haben in Großburgwedel am Bahnhof Anschluss an den Metronom-Zug nach Hannover oder Celle.

Literatur

Bischöfliches Generalvikariat Hildesheim: Handbuch des Bistums Hildesheim. 2. Teil, Hildesheim 1995, S. 104–107.

Landkreis Hannover: Wappenbuch des Landkreises Hannover. 1985, S. 108–111.

Web-Links

Webseite der Stadt Burgwedel

Einzelnachweise

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Fuhrberg