Göttingen

Landkreis Göttingen, Niedersachsen, Deutschland

Über Göttingen

Stadt Göttingen hat eine Bevölkerung von 122 149

Die nahe gelegenen Städte sind: Gemeinde Friedland (12.9km), Rosdorf (5.2km), Waake (14.0km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 51.53443 Breitengrad und 9.93228 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ) (104.8 km) und https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Erfurt-Weimar (ERF) (129.2 km)

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Land:
Staat:
Standort-status:
Zentrum des Bezirks
Bevölkerung:
122 149
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Fotos von Göttingen

Über Göttingen

Göttingen (deutsche Aussprache: [ˈɡœt listenn] listen (Hilfe · Info); Niederdeutsch: Chöttingen) ist eine Universitätsstadt in Niedersachsen. Es ist die Hauptstadt des Landkreises Göttingen. Die Leine fließt durch die Stadt. Anfang 2017 betrug die Einwohnerzahl 134.212.

Allgemeine Information

Die Ursprünge Göttingens lagen in einem Dorf namens Gutingi, das 953 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Stadt wurde zwischen 1150 und 1200 n. Chr. Nordwestlich dieses Dorfes gegründet und nahm ihren Namen an. Im Mittelalter war die Stadt Mitglied der Hanse und somit eine wohlhabende Stadt.

Heute ist Göttingen berühmt für seine alte Universität (Georgia Augusta oder "Georg-August-Universität"), die 1734 gegründet wurde (erster Unterricht 1737) und zur meistbesuchten Universität Europas wurde. Im Jahr 1837 protestierten sieben Professoren gegen die absolute Souveränität der Könige von Hannover. Sie verloren ihre Ämter, wurden aber als "Göttinger Sieben" bekannt. Zu den Alumni zählen bekannte Persönlichkeiten aus der Geschichte: die Brüder Grimm, Heinrich Ewald, Wilhelm Eduard Weber und Georg Gervinus. Die deutschen Kanzler Otto von Bismarck und Gerhard Schröder besuchten auch ein Jurastudium an der Universität Göttingen. Karl Barth hatte hier seine erste Professur inne. Einige der berühmtesten Mathematiker der Geschichte, Carl Friedrich Gauß, Bernhard Riemann und David Hilbert, waren Professoren in Göttingen.

Wie andere Universitätsstädte hat Göttingen seine eigenen urigen Traditionen entwickelt. Am Tag der Promotion werden die Schüler in Handkarren vom Großen Saal bis zum Gänseliesel-Brunnen vor dem Alten Rathaus gezogen. Dort müssen sie den Brunnen besteigen und die Statue des Gänseliesel küssen. Diese Praxis ist eigentlich verboten, aber das Gesetz wird nicht durchgesetzt. Sie gilt als das am meisten geküsste Mädchen der Welt.

Von den Bombenangriffen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg kaum berührt, ist die Innenstadt von Göttingen jetzt ein attraktiver Wohnort mit vielen Geschäften, Cafés und Bars. Aus diesem Grund leben viele Studenten in der Innenstadt und geben Göttingen ein jugendliches Gefühl. Im Jahr 2003 waren 45% der innerstädtischen Bevölkerung nur zwischen 18 und 30 Jahren alt.

Göttingen ist kommerziell für seine Produktion von optischen und präzisionsgefertigten Maschinen bekannt, die den Sitz des Geschäftsbereiches Lichtmikroskopie der Carl Zeiss, Inc. und einen Hauptstandort der Sartorius AG, die auf Biotechnologie und Messgeräte spezialisiert ist, aus der Region rund um Göttingen wirbt sich als "Messtal".

Die Arbeitslosigkeit in Göttingen betrug 2003 12,6% und liegt nun bei 7% (März 2014). Der Stadtbahnhof westlich der Innenstadt liegt an der Nord-Süd-Eisenbahnlinie Deutschlands.

Göttingen hat zwei professionelle Basketballmannschaften; Sowohl die Herren- als auch die Frauenmannschaften spielen in der Basketball-Bundesliga. Für die Saison 2007/08 werden beide Mannschaften in der 1. Liga spielen.

Geschichte

Frühe Geschichte

Die Ursprünge von Göttingen lassen sich auf ein Dorf namens Gutingi im unmittelbaren Südosten der späteren Stadt zurückführen. Der Name des Dorfes stammt wahrscheinlich von einem kleinen Bach, genannt Gote, der einst durch ihn floss. Seit der Endung als "Vorbeigehen" bezeichnet, kann der Name als "entlang des Gote" verstanden werden. Archäologische Zeugnisse deuten auf eine Besiedlung bereits im 7. Jahrhundert hin. Es wird erstmals in einem Dokument des Heiligen Römischen Kaisers Otto I. im Jahr 953 n. Chr. Erwähnt, in dem der Kaiser einige seiner Habseligkeiten im Dorf dem Moritzkloster Magdeburg gibt. Archäologische Funde deuten auf umfangreiche Handelsbeziehungen mit anderen Regionen und auf ein entwickeltes Handwerk in dieser frühen Zeit hin.

Kaiserpalast von Grona

Gutingi wurde in den Anfängen von Grona überschattet, die historisch aus dem Jahr 915 n. Chr. Als neu errichtete Festung dokumentiert wurde und gegenüber Gutingi auf einem Hügel westlich der Leine liegt. Es wurde später als ottonischer Kaiserpalast genutzt. 18 Besuche von Königen und Kaisern wurden zwischen 941 und 1025 dokumentiert. Der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, der die Festung von Grona (angeblich der Standort) genutzt hat, Heinrich II. (1002–1024), ließ im benachbarten Gutingi eine Kirche errichten, die dem Heiligen Alban geweiht ist. Das heutige Kirchengebäude, die sich an diesem Ort befindet, die St. Albani-Kirche, wurde 1423 erbaut.

Die Festung verlor 1025 ihre Funktion als Palast, nachdem Heinrich II. Dort gestorben war und sich krankhaft zurückgezogen hatte. Es wurde später von den Herren von Grone benutzt. Die Festung wurde von den Göttinger Bürgern zwischen 1323 und 1329 zerstört und schließlich von Herzog Otto I. während seiner Fehden mit der Stadt Göttingen im Jahre 1387 dem Erdboden gleichgemacht.

Gründung der Stadt

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6ttingen

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