Gohlis

Leipzig, Kreisfreie Stadt Leipzig, Sachsen, Deutschland

Über Gohlis

Die nahe gelegenen Städte sind: Rackwitz (8.1km), Leipzig (3.8km), Krostitz (15.5km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 51.36667 Breitengrad und 12.35 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Leipzig/Halle (LEJ) (15.4 km) und Flughafen Dresden (DRS) (158.9 km)

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Über Gohlis

Gohlis ist ein Gebiet im Nordwesten der Stadt Leipzig. Erst 1890 wurde es in die Stadt aufgenommen. Es ist als der Ort bekannt, an dem Friedrich Schiller den zweiten Akt von Don Carlos arbeitete und seine erste Ausgabe der berühmten Ode an die Freude schrieb.

Erdkunde

Die ursprüngliche Siedlung befand sich am nordöstlichen Rand der Flüsse Elster-Luppen-Aue, nördlich davon, wo der Nördliche Rietzschke von Nordosten in die Parthe mündet, und südlich der alten Schkeuditzer Landstraße (heute Georg-Schumann-Straße) dazwischen die Stadt Leipzig im Südosten und das Dorf Möckern im Nordwesten.

Geschichte

Das Dorf Gohlis wurde wahrscheinlich im 7. Jahrhundert von slawischen Sorben gegründet. Frühe Formen des Namens waren Golitz, Goliz oder Golis. Der alte sorbische Wurzelgol bedeutete nacktes, unfruchtbares und ist möglicherweise eine Beschreibung des unberührten unmittelbaren Hinterlandes des Dorfes. Die Endung -its / -itz ist typisch für slawische Dörfer.

Im Zuge der deutschen Expansion nach Osten siedelten sich flämische Siedler in der Region an. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1317, in der die Dorfbewilligung des Zisterzienserklosters St. George erwähnt wird.

Die Herrscher von Gohlis waren die Markgrafen von Meißen bzw. Landsberg und später die Kurfürsten von Sachsen (1423–1485), die Herzöge von Albertine, Kurfürsten und Könige von Sachsen. In Sachsen gehörte der Ort Gohlis zur Stadtgemeinde Leipzig.

Das Dorf Gohlis gehörte zum Herrenhaus des Gutshofes Gohlis, nach dem es dem Patrimonialgesetz unterlag. 1659 erwarb der Leipziger Professor für Medizin Michael Heinrich Horn († 1681) das Landgut und den Amtssitz von Gohlis. Seit 1973, als die Stadt Leipzig Eigentümer des Herrenhauses wurde, verbleibt das zugrunde liegende Herrenhaus bei der Stadt, da es bei dem Verkauf des Herrenhauses im Jahr 1832 nicht erhalten blieb.

Schiller arbeitete am zweiten Akt seines Schauspiels Don Carlos in Gohlis mit, redigierte das "Fiesco" und schrieb die erste Version von Ode to Joy. Das Bauernhaus, in dem Schiller lebte, ist das älteste Haus in Gohlis. Es wurde 1700 erbaut und hat sich seit dem 18. Jahrhundert kaum verändert. 1841 errichtete die Leipziger Schiller-Gesellschaft eine Gedenkstätte, die heute das "Schillerhaus" ist.

1755/1756 errichtete der Leipziger Johann Sebastian Caspar Richter (1708–1770) in Gohlis eine Sommerresidenz im Rokoko-Stil. Das sogenannte Gohliser Palace wird heute als Restaurant und für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Gohlis

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