Gröditz

Brandenburg, Deutschland

Über Gröditz

Die nahe gelegenen Städte sind: Merzdorf (9.5km), Wülknitz (7.4km), Glaubitz (12.4km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 51.41405 Breitengrad und 13.44868 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Berlin Brandenburg (BER) (103.3 km) und Flughafen Dresden (DRS) (47.1 km)

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Land:
Staat:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf
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Fotos von Gröditz

Über Gröditz

Gröditz ist eine Stadt im Landkreis Meißen im Freistaat Sachsen. Die Stadt liegt 12 km nordöstlich von Riesa und 7 km südwestlich von Elsterwerda.

Erdkunde

Gröditz liegt auf einer 100 Meter hohen Ebene, die der Röder überquert. Die Stadt liegt auf der sächsischen Seite der heutigen sächsisch - brandenburgischen Grenze und der ehemaligen sächsisch - preußischen Grenze. Durch Gröditz führt der Floßgraben Elsterwerda-Grödel, der für die Versorgung des Elbe-Tals Dresden-Meißen mit Holz aus dem Schrade-Wald geschaffen wurde und später zu einem standortfördernden Verbund der eisenverarbeitenden Betriebe Riesa, Gröditz und Lauchhammer wurde (1947 Versandsatz).

Gröditz umfasst nicht nur die Stadtteile der Kernstadt, sondern auch Nauwalde, Nieska, Reppis, Spansberg und Schweinfurth.

Geschichte

Die Stadt wurde erstmals 1363 erwähnt, war aber zumindest seit dem späten 12. Jahrhundert besiedelt und war slawisch (die Röderaue ist seit dem 1. Jahrhundert bewohnt). Der 1748 errichtete Floßkanal Elsterwerda-Grödel, der von einer von Bomätscher (Treidler, Schiffszug) betriebenen Wasserstraße gebildet wurde, bildete die Grundlage für die spätere Industrialisierung. Graf Detlev Carl von Einsiedel kaufte 1779 eine Groditzer Mühle und gründete an diesem Standort Gröditzer Hüttenwerk (Lauchhammer-Werk), 1825 den Grundstein für den Bau eines Hochofens, der 1827 in Betrieb genommen wurde.

Während des Zweiten Weltkriegs gab es in den Lauchhammer-Werken der mitteldeutschen Stahlwerke der Flick Group ein Zwangsarbeitslager, in dem 4000 Kriegsgefangene, Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern Zwangsarbeit leisten mussten Waffenproduktion. Darüber hinaus gab es von Oktober 1944 bis April 1945 ein Außenlager von Flossenbürg mit mehr als 1000 KZ-Häftlingen, darunter 300 Juden. Die extrem unmenschlichen Lebensbedingungen führten zum Tod vieler Zwangsarbeiter.

Am 5. Oktober 1967 erhielt Groeditz Stadtrechte.

Am 25. Mai 2009 wurde der Stadt der Bundesregierung der Titel "Ort der Vielfalt" verliehen.

Incorporations

Am 1. Oktober 1928 wurde im Norden von Groeditz das Nachbardorf Reppis eingemeindet. Am 1. Januar 2013 erfolgte die Eingemeindung der Nachbargemeinde Nauwalde, die seit 2000 Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gröditz war.

Bevölkerungsentwicklung

Entwicklung der Bevölkerung (2013):

Religionen

Evangelisch-Lutherische Kirche

römischer Katholizismus

methodistische Kirche

Neuapostolische Kirche

Evangelische Kirche der Freien Kirche

Apostelamt Jesu Christi

Berühmte Menschen

Siegfried Richter (1922–2000), Unternehmer und Wohltäter, ausgezeichnet mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland und dem Verdienstorden von Sachsen

Klaus Sammer (* 1942), ehemaliger DDR-Fußballspieler und Trainer

Dieter Riedel (* 1947), ehemaliger DDR-Fußballspieler und Trainer

Gottfried Sembdner, Konzertpianist

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%B6ditz