Gräfenroda

Gräfenroda, Ilm-Kreis, Thüringen, Deutschland

Über Gräfenroda

Stadt Gräfenroda hat eine Bevölkerung von 3 615

Die nahe gelegenen Städte sind: Crawinkel (4.1km), Geschwenda (3.4km), Frankenhain (1.8km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 50.75 Breitengrad und 10.8 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Nürnberg (NUE) (140.7 km) und https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Erfurt-Weimar (ERF) (30.4 km)

Auf unseren Seiten finden Sie auch viele nützliche Informationen zu Gräfenroda. Dazu gehören Fotos von verschiedenen Orten der Siedlung und der Umgebung, eine Karte und eine detaillierte Wettervorhersage für die kommenden Tage. Für Sie eine Liste der beliebtesten Cafés, Bars und Restaurants, sortiert nach Art der Küche, mit Bewertungen von Besuchern und einer ausführlichen Beschreibung mit Fotos. Mit Hilfe unserer Website finden Sie eine anständige Übernachtungsmöglichkeit in Gräfenroda. Wählen Sie aus vielen Angeboten von Hotels, Motels, Hostels und Apartments. Und für eine bequemere Bewegung und einen Überblick über die abgelegenen Attraktionen von Gräfenroda und Thüringen können Sie ein Auto bei unseren Partnern mieten.

Land:
Staat:
Kreis:
Gemeinde:
Standort-status:
Stadtgemeinde
Bevölkerung:
3 615

Wo in Gräfenroda bleiben

Booking.com

Fotos von Gräfenroda

Über Gräfenroda

Gräfenroda ist eine Gemeinde im Ilm-Kreis in Thüringen. Es ist der Verwaltungssitz der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Geratal.

Erdkunde

Das Gemeindegebiet erstreckt sich entlang des Flusstales der Wilde Gera und seines Nebenflusses Lütsche, nordöstlich des Thüringer Waldes und des Rennsteigkamms. Der Lütsche-Stausee, erbaut 1935-38, befindet sich westlich der Siedlung. Die Gemeinde hat Zugang zur Bundesautobahn 71 in der Nähe des Rennsteig-Tunnels an der Kreuzung Gräfenroda, etwa 3 km südöstlich.

Gräfenroda ist mit rund 3200 Einwohnern die viertgrößte Gemeinde des Landkreises, allerdings ohne Stadtprivilegien.

Geschichte

Gräfenroda wurde erstmals 1290 urkundlich erwähnt und liegt an einer wichtigen Handelsstraße von Arnstadt nach Suhl. Seit dem frühen 14. Jahrhundert befanden sich die Landgüter im Besitz des Thüringer Adelshauses Schwarzburg. Ab 1640 befanden sich die Hälfte der Stände im Besitz der Ernestiner Herzöge von Sachsen-Gotha, während die restlichen Teile der Schwarzenburger von 1716 im Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen regierten. Die lokale Bevölkerung war hauptsächlich in der Land- und Forstwirtschaft, aber auch im Kupfer-, Silber- und Bleibergbau sowie in der Glasproduktion tätig.

Während in der Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Menschen aus den abgelegenen Gebieten in die USA auswanderten, entwickelte sich die lokale Wirtschaft im Zuge der Industrialisierung. Der Bahnhof Gräfenroda an der Neudietendorf – Ritschenhausenbahn wurde 1884 von der Thüringer Eisenbahngesellschaft eingeweiht, 1892 folgte eine Eisenbahnlinie nach Gotha. In den 1870er Jahren begannen zwei lokale Unternehmen mit der Gartenzwerge (Gartenzwerge). Nach ihrem ersten Auftritt auf der Leipziger Messe 1898 wurden diese Figuren in ganz Deutschland immer beliebter, mit Gräfenroda als Produktionsstätte. Heute untersucht ein Museum die Geschichte der Gartenzwerge.

Ab 1858 wurde Gräfenroda im Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha in den Bezirk Ohrdruf eingegliedert. Es wurde 1920 Teil des Freistaates Thüringen.

Politik

Sitze im Gemeinderat bei den Kommunalwahlen 2014:

Christlich-Demokratische Union Deutschlands (CDU): 7

Die Linke: 4

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD): 3

Freie Wähler: 2

Bemerkenswerte Leute

Johann Peter Kellner (1705–1772), Komponist und Organist

Johann Christoph Kellner (1736–1803), Komponist und Organist

Hermann Brill (1895–1959), Politiker

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%A4fenroda

X