Greding

Greding, Landkreis Roth, Mittelfranken, Bayern, Deutschland

Über Greding

Kleinstadt / Dorf Greding hat eine Bevölkerung von 7 238

Die nahe gelegenen Städte sind: Mühlhausen (16.6km), Walting (15.6km), Denkendorf (16.1km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 49.04699 Breitengrad und 11.35703 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Nürnberg (NUE) (57.8 km) und Flughafen München (MUC) (89.6 km)

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Land:
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Gemeinde:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf
Bevölkerung:
7 238
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Fotos von Greding

Über Greding

Greding ist eine Stadt im bayerischen Landkreis Roth. Es liegt 28 km südöstlich von Roth bei Nürnberg und 32 km nördlich von Ingolstadt.

Erdkunde

Greding liegt in der südöstlichen Ecke von Mittelfranken. Das Gemeindegebiet grenzt an zwei benachbarte bayerische Landkreise Eichstätt und Neumarkt sowie an die beiden Regionen Oberbayern und Oberpfalz. Greding liegt etwa 32 km nördlich der Stadt Ingolstadt an der Autobahn A9 (Anschlussstelle 57).

Greding steht an der Schwarzach im Naturpark Altmühltal. Zwei Hügel rund um die Stadt sind der Kalvarienberg und der Galgenberg.

Die Gemeinde Greding umfasst die Dörfer Attenhofen, Birkhof, Esselberg, Euerwang, Grafenberg, Großhöbing, Günzenhofen, Hausen, Heimbach, Herrnsberg, Hofberg, Kaising, Kleinnottersdorf, Kraftsbuch, Landerzhofen, Linden, Mettendorf, Obermässing, Österberg, Röckenhofen, Schutzendorf, Untermässing und Viehhausen.

Nachbargemeinden sind Beilngries, Berching, Dietfurt an der Altmühl, Freystadt, Hilpoltstein, Kinding und Thalmässing.

Geschichte

Es gibt Überreste von Tierkieferknochen und Holzkohlefeuer aus frühen Ansiedlungen zwischen 10000 v. Chr. Und 6000 v. Chr. Spuren einer keltischen Siedlung wurden zwischen 450 und 350 v. Chr. Gefunden.

Die erste bekannte Dokumentation eines Township stammt aus dem Jahr 1091. Im 11. Jahrhundert kam das Gut Greding in den Besitz der Bischöfe von Eichstätt und blieb bis 1803 in dessen Zuständigkeitsbereich.

Religion

Wie der Großteil Bayerns ist Greding überwiegend römisch-katholisch.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Architektur

Greding ist von einer 1,25 km langen Stadtmauer mit befestigten Torhäusern und Türmen umgeben. Die Mauer wurde unter Fürstbischof Friedrich IV., Graf von Öttingen (1383–1415) errichtet. Bei einem großen Brand im Jahr 1503 wurden zwei Torhäuser, ein Turm und ein Teil des Rathauses zerstört. Heute sind in der Stadt 20 Türme zu sehen, die fast alle als Privathäuser genutzt werden. Die großen Wehrtorhäuser sind das Fürstentor, das Eichstätter Tor und das Nürnberger Tor

Die zahlreichen historischen Türme der Stadt haben ihm den Spitznamen "Die Stadt der 21 Türme" eingebracht.

Rathaus

Das alte Rathaus stand bis zum Dreißigjährigen Krieg auf dem Marktplatz. 1633 wurde das Gebäude niedergebrannt, um 1000 Reichsthaler Lösegeld von den Bürgern zu erpressen. Das Gelände ist jetzt mit einem Brunnen belegt.

Das heutige Rathausgebäude wurde 1699 errichtet und gilt als Werk des Eichstätter Architekten Jakob Engel. Die Fassade ist mit den Wappen des Gutsherrn, Fürstbischof Johann Martin von Eyb (1697–1704), geschmückt.

Die Basilika von St. Martin

Diese vorwiegend aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirche steht auf einem Hügel über der Stadt und ist ein auffälliges Wahrzeichen der Stadt. St. Martins ist die größte romanische Basilika in der ehemaligen Diözese Eichstätt. Es wurde von Bischof Otto (1182–1196) geweiht. Der spätgotische Altar stammt aus dem Jahr 1480 und wird um 1780 von Rokokofiguren der Jungfrau Maria und des Hl. Johannes flankiert. Die Apsisdecke ist mit Christusbildern und Symbolen der Evangelisten bemalt, und die Kirchenschifffresken aus dem 15. Jahrhundert zeigen den Hl. Martin rittlings auf einem Pferd und teilte seinen Mantel mit einem Schwert für einen Bettler. Die Kirche enthält auch eine Reihe von Gemälden und Skulpturen der frühen Renaissance.

Links von der Martinskirche im Keller der ehemaligen Michaelskapelle aus dem frühen 12. Jahrhundert befindet sich ein sogenanntes Charnel-Haus. Diese wurde im 14. Jahrhundert zum ersten Mal benutzt, um die Knochen der Toten aufzubewahren, da der Friedhof selbst zu voll wurde. Die Knochen von etwa 2500 Leichen sind hinter einem Eisengitter zu sehen.

Andere bemerkenswerte Gebäude sind die katholische Kirche St. Jakob; der ehemalige Bischofspalast (1696) auf dem Marktplatz; und das bischöfliche Jagdschloss (1741), das jetzt von der Raiffeisenbank besetzt ist.

Museen

In Greding gibt es zwei Museen, das Museum Natur und Mensch und das Sparkassenmuseum.

Wirtschaft und Infrastruktur

Transport

Greding befindet sich in der Nähe der Anschlussstelle 57 der Autobahn A9.

Die Stadt wird von mehreren lokalen und regionalen Bussen bedient und bietet direkte Busverbindungen nach Nürnberg, München und Berlin.

Eine Buslinie verbindet die Stadt mit dem Bahnhof Kinding (Altmühltal), der an der Schnellfahrstrecke Nürnberg-München liegt, die durch den 7,7 km langen Euerwangtunnel verläuft.

Der Bahnhof Greding an der Eisenbahnlinie Roth-Greding wurde 1972 geschlossen.

Medien

Die Lokalzeitung ist der Hilpoltsteiner Kurier.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Greding

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