Großbottwar

Großbottwar, Landkreis Ludwigsburg, Regierungsbezirk Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

Über Großbottwar

Kleinstadt / Dorf Großbottwar hat eine Bevölkerung von 8 294

Die nahe gelegenen Städte sind: Murr (5.8km), Abstatt (7.3km), Oberstenfeld (4.1km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 49.00147 Breitengrad und 9.29348 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Stuttgart (STR) (35.9 km) und Flugplatz Mannheim (MHG) (100.1 km)

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Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf
Bevölkerung:
8 294

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Fotos von Großbottwar

Über Großbottwar

Großbottwar (oder Großbottwar) ist eine Stadt im baden-württembergischen Landkreis Ludwigsburg. Es liegt im Einzugsgebiet des Neckars und liegt an einer touristischen Route durch die württembergische Weinregion. Die Großbottwar-Region ist seit mindestens der Steinzeit bewohnt und wurde von den Römern besetzt. Die Stadt selbst wurde irgendwann in der Mitte des 13. Jahrhunderts von einem Bündnis prominenter Familien gegründet. Im Jahr 1971 wurden in Großbottwar die ehemals selbständigen Gemeinden Hof und Lembach und Winzerhausen eingegliedert.

Im Gegensatz zu den meisten Städten der Region wurde Großbottwar weder durch Krieg noch durch Stadtbrände schwer beschädigt. Daher gibt es viele alte Gebäude aus dem 15. bis 17. Jahrhundert mit originaler und gut erhaltener Fachwerkkonstruktion. Das Rathaus aus dem 16. Jahrhundert zeichnet sich durch Fachwerkbauweise und dekorativ geschnitzte Fassade aus. Die Stadtschänke, ungefähr 1434 datiert, ist das älteste Fachwerkhaus im Stadtteil Ludwigsburg.

Erdkunde

Großbottwar ist Teil des Schwäbisch-Frankenwaldes und des Neckarbeckens. Die Stadt liegt im Bottwar-Flusstal im Nordosten von Ludwigsburg. Die Bottwar ist ein Nebenfluss des Neckars. Dreizehn Kilometer südöstlich liegt die Stadt Ludwigsburg, Heilbronn liegt sechzehn Kilometer nordöstlich. Die Hauptstadt der Region Baden-Württemberg, Stuttgart, liegt 26 km südwestlich.

In der Nähe befindet sich der Wunnenstein, der höchste Punkt des Großbottwar-Gebiets, auf 394 Metern über dem Meeresspiegel.

Geschichte

Erkenntnisse aus allen Kulturperioden stützen die Ansicht, dass das Großbottwar-Gebiet seit der Steinzeit kontinuierlich bewohnt ist.

Die Überreste dreier landwirtschaftlicher Betriebe aus der Zeit der Römerzeit (150–260 uZ) wurden entdeckt. Um 200 n. Chr. Befand sich in Großbottwar auch eine Ziegelei, Gaius Longinius Speratus. An dieser Stelle gebildete Ziegel wurden mit GLSP gestempelt, und in Weinsberg und Walheim wurden Beispiele gefunden.

Das Land, das als "Boteburon" dokumentiert ist, wurde 779 in einen Zuschuss zur Erweiterung der Domäne des Klosters Fulda einbezogen. Die Interpretation des Namens Boteburon ist unklar. Das ehemalige Dorf lag rund um die Kirche St. Martin und war, als es zum ersten Mal erwähnt wurde, Teil des Herzogtums Franken.

Die Stadt Großbottwar wurde wahrscheinlich in der Mitte des 13. Jahrhunderts in der Nähe des ehemaligen Dorfes gegründet und 1279 erstmals als Stadt bezeichnet. Ein Bündnis dreier Adelsfamilien der Region gründete die Stadt, die schwäbische Familie Herren von Heinriet ], die schwäbische und österreichische Familie Hoheneck und die Besitzer des nahe gelegenen Schlosses Lichtenberg, das seinen Namen trägt. Im Jahre 1357 verkauften die von Lichtenbergs die Burg und die dazugehörige Herrschaft, einschließlich der Stadt, an Eberhard II., Graf von Württemberg.

Etwa um 1490 wurde in der Stadt eine Lateinschule eingerichtet, die bis 1925 unterrichtete.

Im April 1525 wurde Großbottwar in den Aufstand des Deutschen Bauernkrieges verwickelt, als zweihundert Einwohner der Stadt auf den Wünnenstein zogen und Matern Feuerbacher zum Anführer des Bauernaufstandes wählten. Die Gruppe der Bauern, die sich der Rebellion anschlossen, nahm mit dem Marsch der Gruppe rasch zu und erhöhte Feuerbachers Verantwortung, aber die daraus resultierende Schlacht am 12. Mai in Böblingen war für die Bauern ein kritischer Verlust und eine der blutigsten des ganzen Aufstands. Großbottwar wurde wegen Teilnahme am Aufstand zu einer Geldstrafe verurteilt. Feuerbacher wurde wegen seiner Rolle als Anführer vor Gericht gestellt, aber er wurde freigesprochen und zog in die Schweiz. Eine weiterführende Schule in der Stadt ist nach ihm benannt.

Kunst und Kultur

Großbottwar liegt an der württembergischen Weinstraße, einer touristischen Route durch die württembergische Weinregion. Die Altstadt ist gut erhalten, da sie das Glück hatte, vor Krieg und Feuer größtenteils vor Schäden geschützt zu sein. Viele Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 17. Jahrhundert sind erhalten geblieben, ebenso wie einige der ursprünglichen mittelalterlichen Stadtmauern, die einst um die Stadt standen, obwohl große Teile zwischen 1820 und 1837 abgerissen wurden.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fbottwar

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