Groß Buchholz

Hannover, Region Hannover, Niedersachsen, Deutschland

Über Groß Buchholz

Die nahe gelegenen Städte sind: Hannover (8.4km), Lehrte (19.4km), Langenhagen (9.5km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.39525 Breitengrad und 9.80528 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flugplatz Hamburg-Finkenwerder (XFW) (125.4 km) und Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ) (14.1 km)

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Fotos von Groß Buchholz

Über Groß Buchholz

Buchholz-Kleefeld ist der 4. Stadtbezirk in Hannover. Er hat 44.447 Einwohner und besteht aus den Stadtteilen Groß-Buchholz (26.877 Ew.), Kleefeld (12.480 Ew.) Und Heideviertel (5.090 Ew.) (Stand 2015).

Groß-Buchholz

Groß-Buchholz liegt im Norden durch die Podbielskistraße, im Osten durch den Misburger Wald, die Bollnäser Straße und Am Stadtrand, im Süden durch die Mecklenburger Straße, Helstorfer Straße und Baumschulenallee sowie im Westen durch die Eilenriede. Der höchste Punkt liegt an der Kreuzung Bussestraße / Groß-Buchholzer Kirchweg bei 57,2 m über NN, am tiefsten auf Gewässerhöhe gegenüber dem umgebenden Gelände mit etwa 5 m abgesenkten Mittellandkanal bei 50,3 m über NNEs dem Namen Buchholz.

Geschichte

Schon in Hannovers ältestem Bürgerbuch zum Jahr 1310 wird ein Bochum als neuer Bürger von Hannover erwähnt. Daraus wird geschlossen, also vor diesem Zeitpunkt eine Siedlung mit der Bezeichnung Bocholt gegründet. Ein Lehnsregister aus dem Jahr 1360 verwendet den Begriff bey den Bocholten. Die Bezeichnung Groß-Buchholz erscheint in einer Urkunde vom 2. Februar 1379, Im Jahre 1834 wird in einer Beschreibung des Königreichs Hannover über Groß-Buchholz angegeben: „Dorf des Amtes Langenhagen, 1 1/3 Stunde nordöstlich von Hannover, 40 Häuser, 323 Einwohner, Pfarre Bothfeld; 1830 durch eine Windsbraut zerstört. “ Das Dorf Groß-Buchholz wurde 1907 zusammen mit einer Reihe von Randgemeinden wie Bothfeld, Döhren, Kirchrode, Stöcken, Wülfel, nach Hannover eingemeindet.

Großer Buchholz gibt es in den Straßen Groß-Buchholzer Kirchweg, Groß-Buchholzer Straße, Pinkenburger Straße und Kapellenbrink eine Reihe bäuerlicher Gebäude, meist Fachwerkhäuser, die an den dörflichen Ursprünge des übrigen Stadtteils erinnern. Noch im 21. Jahrhundert prägen die acht Höfe der ersten Siedler von Groß-Buchholz den Kern des höheren Dorfes, wenn sie mit Bauten aus anderen Jahrhunderten übereinstimmen. Der 1619 erbaute Köritzhof gilt als das älteste datierte Bauernhaus in Hannover. Auffallend ist, dass zahlreiche Fachwerkbauten aus der Zeit nach 1831 datieren. Ein Orkan hatte am 17. September 1830 14 Wohnhäuser sowie 20 Scheunen und Stallgebäude fast vollständig vernichtet sowie zahlreiche Obstbäume und Eichen umgeknickt. Der hannoversche Maler Johann Heinrich Ramberg schrieb das zerstörte Dorf, in einer Grafik umgesetzt, wurde unter dem Titel „Grossen-Buchholz von Hannover nach der Windsbraut vom 17ten Septbr. 1830 “mit dem Zusatz„ Zum Besten der Armen “vertrieben. Namensgeber für die Straße Kapellenbrink ist die frühere St.-Antonius-Kapelle, das älteste Baudenkmal von Groß-Buchholz. Sie wurde 1484 (1784) als Schule genutzt. Die Pinkenburg, bis in die 2010er Jahre eine Gaststätte, Krieg im 14. Jahrhundert ein Warthaus der hannoverschen Landwehr. Im Jahr 1850 hatte das Dorf Groß-Buchholz etwa 300 Einwohner, nur um mit dem Fortgang der Industrialisierung zu kämpfen.

Das Klinikum Oststadt-Heidehaus in Groß-Buchholz wurde September 2014 durch das KRH Klinikum Siloah in Linden-Süd ersetzt. Das geräumige Klinikum wurde vorübergehend zum Wohnheim für Flüchtlinge umgenutzt.

Groß-Buchholz heute

Groß-Buchholz ist ein Schwerpunkt der medizinischen Forschung und Krankenbehandlung. Hier hat die Medizinische Hochschule Hannover ihre Kliniken, Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen. In ihrem Keimte das Internationale Neurowissenschaftliche Institut (INI), 1998 eine Neurochirurgische Privatklinik, die 1998 von dem Neurochirurgen Madjid Samii gegründet wurde. Wegen der außergewöhnlichen Architektur wird das INI auch „Hirn von Hannover“ genannt. Außerdem ist das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin.

Im Süden des Stadtteils liegt das Stadtviertel mit einem in den 1970er Jahren entstandenen Großwohnsiedlung. 1968 war mit der planmäßigen Bebauung des einstigen Sumpfgeländes begonnen worden. Im Norden dieses Stadtviertels hat u. ein. die Feuer- und Rettungswache 5 der hannoverschen Berufsfeuerwehr ihren Sitz. Hier liegt die Zentrale des Abfallwirtschaftsbetriebes Telemax, eines der höchsten Bauwerke Niedersachsens.

Die Concordia-Versicherung, die KKH-Versicherung, die Rückversicherungsgesellschaft Hannover Rück, eine große Niederlassung der Telekom Deutschland, die auf Medizininformatik spezialisierte Firma haben ihren Sitz im Stadtteil. An der Grenze zum Stadtteil Kleefeld liegt die Hauptwerkstatt der Hannoverschen Werkstätten.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F-Buchholz

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