Groß Förste

Giesen, Landkreis Hildesheim, Niedersachsen, Deutschland

Über Groß Förste

Die nahe gelegenen Städte sind: Hildesheim (7.6km), Giesen (1.6km), Harsum (6.1km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 52.20674 Breitengrad und 9.9101 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flugplatz Hamburg-Finkenwerder (XFW) (146.4 km) und Flughafen Hannover-Langenhagen (HAJ) (36.5 km)

Auf unseren Seiten finden Sie auch viele nützliche Informationen zu Groß Förste. Dazu gehören Fotos von verschiedenen Orten der Siedlung und der Umgebung, eine Karte und eine detaillierte Wettervorhersage für die kommenden Tage. Für Sie eine Liste der beliebtesten Cafés, Bars und Restaurants, sortiert nach Art der Küche, mit Bewertungen von Besuchern und einer ausführlichen Beschreibung mit Fotos. Mit Hilfe unserer Website finden Sie eine anständige Übernachtungsmöglichkeit in Groß Förste. Wählen Sie aus vielen Angeboten von Hotels, Motels, Hostels und Apartments. Und für eine bequemere Bewegung und einen Überblick über die abgelegenen Attraktionen von Groß Förste und Niedersachsen können Sie ein Auto bei unseren Partnern mieten.

Land:
Staat:
Gemeinde:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf

Wo in Groß Förste bleiben

Booking.com

Fotos von Groß Förste

Über Groß Förste

Groß Förste ist ein Ortsteil der Gemeinde Giesen und liegt direkt an der Bundesstraße 6 (Messeschnellweg) zwischen Hildesheim und Hannover.

Geschichte

Im Jahre 1068 übertrug Bischof Hezilo von Hildesheim den Moritzstift mit Grundbesitz in Förste. Die Urkunde nennt den Anbau von landwirtschaftlichen Produkten wie Mohn und Flachs. Die ertragreiche Landwirtschaft und die Nutztierhaltung (ua Fisch) waren für die nächste Erwerbung des Försters „Meierdings“ durch Bischof Hartbert (Bischof von Hildesheim 1199–1216) im Jahre 1201 und zur zweiten Richtung einer bischöflichen Mühle vor Ort.

Wirtschaftlich und kirchlich hatte Groß Förste besondere Bedeutung. Eine Urkunde Bischof Konrads II. "Acta sunt hec in Caminata nostra aput Vorsatum". In der Nähe von Hildesheimer Bischof des Öfteren in seinem "festen Haus" in Förste auf.

Der Ort Groß Förste, der auch häufig in Urkunden als Vörste oder Vorsite überliefert ist, wird seit 1360 als Archidiakonatssitz urkundlich nachweisbar. Ende des 12. Jahrhunderts war bereits das Archidiakonat Hildesheim St. Andreas vorübergehend durch die Eingliederung des Bannes Förste erweitert worden; Dies ist Hinweis darauf, dass später der Hildesheimer Archidiakon zeitweilig Patron der Pfarrei im Förste-Krieg ist. An der Archidiakonatskirche St. Pankratius, deren Bestehen bereits um 1000 vermutet wird, lässt sich für die Jahre 1236, 1240 und 1241 ein Pfarrer nachweisen.

Während des Mittelalters zur Pfarrei gehörte die Filialgemeinde Hasede 1892 selbständige Pfarrei. Die Katholiken aus der Gemeinde Klein Giesen wurden jedoch nach dem 1. September 1940 aus der Pfarrei Groß Förste ausgegliedert, und die Kirchengemeinde St. Martin gebildet. Die St. Pankratius-Gemeinde, deren Patrozinium wird um 1360 genannt, wird sich im Hochmittelalter im Amt Steuerwald befinden. Das Amt hatte besonders für seinen evangelischen Inhaber entscheidenden Einfluss auf die Einführung der Reformation im Bistum Hildesheim.

Bereits während der Regierungszeit des Bischofs Friedrich von Holstein (1521–1556), eines Bruders des Herzogs, wurde unter dem Einfluss des welfischen Herzöges im Pfarrgebiet von Groß Förste die Reformationseinführung (siehe auch Hildesheimer Stiftsfehde) durchgeführt. Erst nach der Restitution des Hildesheimer Stiftgebietes 1643 - bzw. der „Normaljahrsbestimmung“ von 1624 im Westfälischen Frieden von 1648 - konnten die kath. Religionsverhältnisse in Groß Förste wieder gefestigt werden. Zuvor hatten sich über 70 Jahre lang abwechselnd kath. und ev. Geistliche um die Pfarrstelle in Groß Förste gestritten. Die konfessionellen Streitigkeiten resultierten aus der Sicht der väterlichen Arbeit des Amtes Steuerwald. oder ev. Kirche entschied Als Ende des 16. Jahrhunderts der ev. Amtmann Borgentreich im Hause Steuerwald, wurden die bischöflichen Erlasse zum Schutz der kath. Religion in Förste nicht ausgeführt. Nachdem die bischöfliche Regierung den Amtsinhaber zur Erledigung seiner Pflicht gebilligt hatte, mußten die Augsburger Religionsfrieden von 1555 die Lutheraner aufgefordert werden.

Der letzte lutherische Prädikant musste 1643 Groß Förste verlassen. Er folgte bei der Besetzung der Pfarrstelle der Jesuitenorden, seiner besonders zweijährigen Tätigkeit Pfarrer Arnold Spiegel. Die Bausubstanz des Gotteshauses war so beschädigt, dass von 1688 bis 1696 die Barocke Pankratiuskirche erbaut werden musste. Am 26. November 1661 ernannte das Hildesheimer Domkapitel Martin Bever zum Pfarrer in Groß Förste. Die Beverinische Stipendienstiftung und die gleichnamige Bibliothek, heute ein wichtiger Teil der Hildesheimer Dombibliothek, gehen auf die Gründung des Geistlichen aus Förste zurück.

Neben den politischen Veränderungen infolge der Säkularisierung haben auch die technischen Neuerungen in der Landwirtschaft ein Strukturwandel im Wirtschaftsleben ein. Die Ernteerträge von Zuckerrüben, Kartoffeln und Getreide sicherten den Förster Bauern ihren Lebensunterhalt. Das mit der Technisierung der Landwirtschaft in Groß Förste nur bedingt aus. Da aber eine geeignete Infrastruktur fehlte, können die richtigen Produkte gefunden werden. Dementsprechend blieb auch die Gründung von Industriebetrieben aus. Nur die ortsansässigen Handwerksbetriebe, die für die Landwirtschaft notwendig sind, können in Groß Förste verbleiben.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_F%C3%B6rste

X