Haidhausen

München, Oberbayern, Bayern, Deutschland

Über Haidhausen

Die nahe gelegenen Städte sind: München (2.5km), Unterföhring (8.3km), Unterhaching (7.5km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 48.13226 Breitengrad und 11.59772 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen München (MUC) (32.1 km) und Flughafen Memmingen (FMM) (151.1 km)

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Über Haidhausen

Haidhausen ist ein Stadtteil von München. Es ist jetzt Teil des Stadtbezirks oder Stadtbezirk Nr. 5 Au-Haidhausen.

Ort

Haidhausen grenzt im Norden an Bogenhausen, im Osten an Berg am Laim, im Süden an Au, und die westliche Grenze des Landkreises wird von der Isar begrenzt.

Die Grenze der Zone verläuft nördlich entlang der Prinzregentenstraße, westlich des Platzes Vogelweideplatz zwischen der Bürgerstätte und dem Straßenbahndepot an der Eisenbahnlinie, die die östliche Grenze bildet, wo die gesamte Strecke noch Teil von Haidhausen ist. Im Süden bilden die Straßen Rosenheimer, Hoch, Rabl und Balanstraße die Grenze zu Au. Im Westen befinden sich die rechten Ufer der Isar.

Geschichte

Haidhausen wurde im Jahr 808 erstmals unter dem Namen Haidhusir erwähnt, der in den Dokumenten als Siedlung von kleinen Häusern und einer Kirche beschrieben wird. Von München aus erreichen Sie es über den "Gaachen Steig" (sehr steiler Weg), der im Laufe der Zeit zum Begriff "Gasteig" wurde. Das Wort steht auch für das bekannte Kulturzentrum, das heute die Grenze zu Haidhausen markiert. Der Salzweg führte durch Haidhausen nach München. Die Herstellung von Lehmziegeln aus Lehmboden war schon früh wirtschaftlich wichtig.

Im Hochmittelalter gehörte Haidhausen zur Domäne der Grafen von Wolfratshausen und nach ihrem Aussterben im Jahre 1157 den Grafen von Dießen, die sich in Andechs umbenannten. Noch vor dem Tod des letzten Grafen Andechs, Otto III. Im Jahre 1248, ging das Gebiet spätestens 1246 an das Herzogtum Bayern der Familie Wittelsbach über. Ab 1610 oder 1612 gehörten Haidhausen sowie die Nachbardörfer Au und Untergiesing zum Hof ob der Au.

In Haidhausen war vom 17. Jahrhundert bis 1827 der Landsitz der Grafen von Preysing-Hohenaschau. Ihr Schloss wurde später kirchliches Eigentum und an seiner Stelle wurden in der Preysingstraße die noch bestehenden Klostergebäude errichtet. Unweit des heutigen Wiener Platzes hatten sich schon früh Strukturen aus Kleinstädten mit Wohnheimen für ärmere Bevölkerungsschichten entwickelt, die beispielsweise in den Ziegelfabriken arbeiteten. Das letzte dieser Häuser ist noch heute zu sehen, beispielsweise auf der Kreppe.

Im Jahr 1835 lebten bereits 10.000 Menschen in Haidhausen. Insbesondere am Ende des 19. Jahrhunderts wuchs Haidhausen infolge der Industrialisierung stark. Zu dieser Zeit wurde hier das Klinikum rechts der Isar gegründet und das Maximilianeum als Endpunkt der Maximiliansstraße errichtet.

Am 1. Oktober 1854 erfolgte die Eingemeindung von Haidhausen zusammen mit Au und Giesing in die Stadt München, nachdem die Einwohner der Dörfer im Mai 1848 fast einstimmig ihre Unterstützung erklärt hatten.

Nach zweijähriger Bauzeit wurde 1871 der von Friedrich Bürklein, Architekt des Maximilianeum, errichtete Bahnhof Haidhaus eröffnet. Damals befand sich der Bereich "Auf den Lüften" zwischen dem Bahnhof (Ost), der Rosenheimer Straße (Süd), Milch- und Steinstraße (Westen), Preysingstraße (Norden) war noch nicht entwickelt. Im Jahr 1870 entwarf Arnold von Zenetti einen wilhelminischen Stadterweiterungsplan für den Bahnhof "Straßen nach Braunau" für die Entwicklung dieses Gebiets.

Der halbrunde Orleansplatz bildete die Grundlage für das symmetrische Dreibalkensystem des Ostbahnhofviertels, das wegen seiner nach französischen Städten benannten Straßen auch als "Französisches Viertel" bezeichnet wird: Die Wörthstraße wurde zur zentralen Achse - die Weißenburger Straße und die Belfortstraße die Diagonale. Im Jahre 1872 wurden die ersten Straßen angelegt und nach Orten der siegreichen Schlachten des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 benannt. Eine Ausnahme bildet der Bordeauxplatz, der später nach der Städtepartnerschaft zwischen München und Bordeaux benannt wurde. Das Gebiet wurde zwischen 1870 und 1900 von der Rosenheimer Straße in nördlicher Richtung erbaut - hauptsächlich im Stil der Neorenaissance der 1880er Jahre und des Neuen Barocks der 1890er Jahre.

Die Entwicklung wurde eng durchgeführt, um der ärmeren Bevölkerung bezahlbaren Wohnraum zu bieten. Um 1900 entwickelte sich eines der am dichtesten besiedelten Gebiete Münchens, das heute einen besonders hohen Anteil (66%) an älteren Gebäuden (vor 1914) aufweist.

Bei der Volkszählung von 1910 wurden in Haidhausen über 60.000 Einwohner gezählt. Am 5. Mai 1919, nach dem Zusammenbruch der Münchner Räterepublik, wurden die Wirte des Hofbräukellers von Mitgliedern des Freikorps erschossen, die zuvor die Bürger von Perlach angeprangert hatten . Am 16. Oktober 1919 hielt Adolf Hitler seine erste parteipolitische Rede vor 111 Besuchern im Hofbräukeller. Am Vorabend des Hitler-Putsches am 8. November 1923 proklamierte Hitler im Bürgerbräukeller in der Rosenheimer Straße die "nationale Revolution".

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Haidhausen_%28Munich%29

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