Hofen

Stuttgart, Stadtkreis Stuttgart, Regierungsbezirk Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

Über Hofen

Die nahe gelegenen Städte sind: Stuttgart (8.0km), Waiblingen (10.1km), Ludwigsburg (7.7km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 48.836 Breitengrad und 9.22534 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flugplatz Mannheim (MHG) (105.0 km) und Flughafen Stuttgart (STR) (16.3 km)

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Fotos von Hofen

Über Hofen

Hofen ist ein am Neckar gelegener Stadtteil der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart im nördlichen Stadtbezirk Mühlhausen.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurden Hofen 1120, seit 1753 gehört es zu Württemberg, 1929 zur Eingemeindung nach Stuttgart. Danach wurde Hofen als Stadtteil geführt. Am 1. Februar 1952 wurde der bis dahin zum Stadtbezirk gehörende Stadtteil Hofen dem Stadtteil Mühlhausen zugeordnet. Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 wurde der Stadtteil Mühlhausen zum Stadtbezirk Mühlhausen vereinigt, zu dem 1964 noch Stadtteil Mönchfeld, 1973 der Stadtteil Freiberg und 1971 der Stadtteil Neugereut kam. Letzterer gehörte bereits früher zu Hofen. Der ebenfalls früher zu Hofen gehörige Stadtteil Steinhaldenfeld mit dem Stuttgarter Hauptfriedhof gehört jedoch zum Stadtbezirk Bad Cannstatt.

Da Hofen während der Reformation den Grafen von Neuhausen gehörten, blieb es zusammen mit den Nachbarländern Justingen und Ebersberg im Gegensatz zu den anderen württembergischen Gemeinden katholisch (gemäß 31 des Osnabrücker Friedens, "Normaljahr 1624") .

Eine kurze Blüte erlebte Hofen Ende des 18. Jahrhunderts unter Herzog Carl Eugen.

Sehenswürdigkeiten

Die Burgruine Hofen wurde vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut, zerstört wurde die Burg im Dreißigjährigen Krieg. Sie diente zur Sicherung der Neckarfurt nach Mühlhausen.

Die katholische Kirche St. Barbara wurde 1783/84 erbaut. Ein Großteil der Einrichtung kam 1810 aus den fünf Jahren zuvor aufgelösten Franziskanerkloster nach Hofen. Seit 1954 werden Wallfahrten zur Stuttgarter Madonna, welche vom letzten katholischen Pfarrer der Stuttgarter Stiftskirche 1535 nach Hofen gebracht wurde, veranstaltet. Der Legende nach der Kirche, die mit der Kirche verbunden war: "Nimm mich mit, und meinen göttlichen Sohn!"

Alte Ansicht der Burg Hofen am Neckar

St.-Barbara-Kirche von 1783

Blick auf den Max-Eyth-See

Max-Eyth-See

Der Max-Eyth-See entstand 1935 nachdem im Neckartal Kies abgebaut und darauf folgend der Neckarkanalisierung eine Staustufe gebaut worden war war. Bis 1942 wurde ein Teil der Seefläche als öffentliches Freibad genutzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der See mit Schutt der kriegszerstörten aufgefüllt. Mehrfach wurden Segelregatten durchgeführt, in den Jahren 1953 und 1954 auch Motorbootrennen. 1961 wurde der See zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, also haben sich viele Wasservogelarten angesiedelt. Das Gewässer und seine unmittelbare Umgebung wurden zum beliebten Naherholungsgebiet Stuttgarts.

Veranstaltungen

Veranstaltungen mit Bedeutung über den Stadtbezirk hinaus sind / waren:

Faschingsumzug durch die Straßen Hofens am Faschingsdienstag.

Sommerfest des Musikvereins Stuttgart-Hofen 1905 auf der Festwiese von Fronleichnam bis zum darauf folgenden Montag.

SWR3 Seefest am Max-Eyth-See, zur Unterstützung der Christoph Sonntag Umweltinitiative „Der Max-Eyth-See soll sauberer werden“. Dieses soll jedoch aufgrund von Organisationsproblemen nicht fortgeführt werden.

Bauwerke am Neckar bei Hofen

Im Neckar befindet sich seit der Schiffbarmachung des Flusses die Staustufe Hofen.

Ehrenbürger

1924 wurde Pfarrer Adolf Adis (1873–1963) zum Ehrenbürger ernannt.

Web-Links

www.stuttgart.de

Max-Eyth-See - einst Kiesgrube, heute Schutzgebiet

Stadtbezirkblog Nördliches-Stuttgart.DE für die Stadtbezirke Mühlhausen, Münster, Stammheim und Zuffenhausen

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Hofen_%28Stuttgart%29

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