Kettwig

Essen, Kreisfreie Stadt Essen, Regierungsbezirk Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Über Kettwig

Die nahe gelegenen Städte sind: Mettmann (13.6km), Essen (12.3km), Oberhausen (13.5km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 51.36908 Breitengrad und 6.94416 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Düsseldorf (DUS) (22.2 km) und Flughafen Köln/Bonn (CGN) (57.7 km)

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Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Kleinstadt / Dorf
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Fotos von Kettwig

Über Kettwig

Kettwig ist der südlichste Stadtteil der westfälischen Stadt Essen und war bis 1975 eine eigene Stadt. Kettwig liegt an der Ruhr in einer mittleren Höhe von 53 Metern über dem Meeresspiegel. Es ist der jüngst eingemeindete Stadtteil von Essen und mit 15,3 km² der größte der Gegend. Es gehört zum Stadtteil Stadtbezirk IX Werden / Kettwig / Bredeney und hat 17.760 Einwohner (Stand Juni 2006).

Geschichte

Kettwigs erste Erwähnung war in einem Brief von Papst Innozenz III. An Heribert II. Von Werden vom 19. Mai 1199.

Eine Brücke über das Ruhrgebiet wurde 1282 erstmals erwähnt und wurde im Dreißigjährigen Krieg stark umkämpft.

Der nördliche Teil der Kettwiger Gemeinde gehörte bis 1802 zum Kloster Werden, dann von 1802 bis 1806 an Preußen. Von 1806 bis 1814 gehörte Kettwig zur Grafschaft Berg und war bis 1929 wieder unter preußischer Verwaltung.

Kettwig erlangte 1857 die Stadtrechte und gehörte zunächst dem Stadtteil Duisburg, dann dem Stadtteil Essen an. Als Kettwig 1929 aufgelöst wurde, fiel Kettwig in den Bezirk

Düsseldorf-Mettmann.

Der Teil Kettwigs südlich des Ruhrgebiets, Kettwig vor der Brücke, gehörte bis 1814 zur Grafschaft Berg und fiel bis zum 15. Mai 1930 in den Düsseldorfer Stadtteil, bis er mit Kettwig verschmolzen wurde.

Oefte wurde im April 1936 von Heiligenhaus nach Kettwig verschmolzen.

Am 1. Januar 1975 trat die Bezirksreform in Nordrhein-Westfalen in Kraft, und Kettwig wurde vom in Mettmann umbenannten Düsseldorfer Stadtteil Mettmann getrennt und in die Stadt Essen eingegliedert. Der westlichste Teil Kettwigs, Mintard, verschmolz mit Mülheim an der Ruhr.

Ein öffentliches Quorum forderte 1996, Kettwig von der Stadt Essen abzuspalten und wieder in den Landkreis Mettmann zu verschmelzen. Die Landesregierung entschied jedoch, den Status Quo nicht zu ändern.

Sehenswürdigkeiten

Dank der Tatsache, dass es keine wichtigen Industriezweige gab, ging Kettwig weitgehend unversehrt aus dem Zweiten Weltkrieg hervor und der größte Teil der mittelalterlichen Altstadt ist noch intakt. Der Turm der Marktkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert mit Ergänzungen aus dem Jahr 1720. Die katholische Kirche St. Peter wurde 1830 getauft.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Hugenpoet, das zu einem Hotel umgebaut wurde, das Schloss Oefte und der Kattenturm, ein Wachturm aus dem 14. Jahrhundert, der zum ehemaligen Schloss Luttelnau gehörte.

Der Kettwiger Stausee wurde zwischen 1940 und 1950 vom Ruhrverband gebaut. Er ist der kleinste der fünf Ruhrstauseen. Er fasst bis zu 1,42 Mio. m³ Wasser und treibt ein Wasserkraftwerk mit einer maximalen Leistung von 5,3 MW an, das von RWE gebaut und betrieben wird.

Liste der Bürgermeister

1813 - 1819: Franz Arnold Alexander Freiherr von dem Bottlenberg gen. von Schirp

1819 - 1843: Theodor Märcker

1843 - 1844: Heinrich von Rosenthal

1844 - 1858: Johann Wilhelm Kron

1859 - 1871: Carl Zoensch

1871 - 1877: Emil Phalke

1877 - 1884: Carl Haverkamp

1885 - 1902: Karl Eduard Göring

1902 - 1905: Friedrich Bleek

1906 - 1910: Alexander Bleymüller

1910 - 1914: Wilhelm Thiemann

1917 - 1931: Andreas Hopmann

1931 - 1933: Friedrich Ulrich

1933 - 1940: Wilhelm Klemm

1940: Hans Karl Wernicke

1940 - 1941: Friedrich Wilhelm Hermann Messerschmidt

1942 - 1943: Hans Karl Wernicke

1943 - 1945: Fritz Dietzel

1946 - 1949: Lambert Soesters

1949 - 1952: Dr. Heinrich Berns

1952 - 1953: Peter Stürznickel

1953 - 1954: Heinrich Körner

1954 - 1960: Wilhelm Kemper

1960 - 1961: Albert Fiedler

1961 - 1964: Georg Schriever

1964 - 1974: Albert Fiedler

Transport

Kettwig liegt in der Nähe der Bundesautobahn 52, die den Stadtteil mit anderen Teilen von Essen und mit Düsseldorf sowie mit dem nationalen Autobahnnetz verbindet. Auf Kettwig gibt es zwei Haltestellen, von denen beide seit Mai 1968 von der S-Bahnlinie Rhein-Ruhr (S6) bedient werden. Der Bahnhof Kettwig liegt an der Nordseite der Ruhr und stammt aus den 1870er Jahren, während Kettwig Stausee während der letzten zwei Jahre des letzten Jahrhunderts in Kettwig liegt Der Bahnhof wurde 1945 nach der Zerstörung der Eisenbahnbrücken über die Ruhr nach Kettwig vor der Brücke eröffnet. Letztere verband sich mit Verbindungen nach Mülheim an der Ruhr und Velbert, die jedoch in den 1960er Jahren geschlossen wurden.

Lokale Buslinien werden von der Ruhrbahn betrieben. Die Rheinbahn betreibt nun die ehemaligen Bahnbuslinien nach Mülheim an der Ruhr und Düsseldorf.

Trivia

Da Kettwig erst kürzlich in Essen integriert wurde, gibt es ein paar Macken:

Die Telefonvorwahl ist 02054, obwohl der Rest von Essen den Code 0201 hat.

Den Bahnhöfen ist nicht wie bei allen anderen Essener Stationen Essen- vorangestellt.

Kettwig gehört zur Diözese Köln, was dazu führt, dass die Ruhr-Diözese nicht von der Kettwiger Kirchensteuer profitiert.

Die evangelische Bevölkerung (ca. 58%) gehört ebenfalls zur Kirchengemeinde Mülheim an der Ruhr.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Kettwig

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