Kleinreuth bei Schweinau

Nürnberg, Kreisfreie Stadt Nürnberg, Mittelfranken, Bayern, Deutschland

Über Kleinreuth bei Schweinau

Die nahe gelegenen Städte sind: Zirndorf (6.2km), Seukendorf (14.7km), Schwabach (12.3km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 49.44179 Breitengrad und 11.00967 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen München (MUC) (146.9 km) und Flughafen Nürnberg (NUE) (9.4 km)

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Fotos von Kleinreuth bei Schweinau

Über Kleinreuth bei Schweinau

Kleinreuth bei Schweinau ist ein Teil von Nürnberg und gehört zum statistischen Bezirk 63 (Höfen). Der Ortsteil gehört zum PLZ-Bezirk 90431.

Lage

Kleinreuth bei Schweinau erstreckt sich zwischen Ipsheimer Straße, Ringbahn, Rothenburger Straße und Sigmundstraße. Der alte Ortskern liegt zwischen Rothenburger und Altenberger Straße.

Straßen

Geschichte

1303 übertrug der Nürnberger Burggraf Konrad II. († 1314) „Cleinen Reut“ als Jahrtagsstiftung mit elf weiteren Orten, darunter auch Gebersdorf und Großreuth, dem Domkapitel Bamberg. In beiden Markgrafenkriegen (1449–1450 und 1552–1555) wurde der Ort niedergebrannt, 1632 lag er mitten im Kriegsschauplatz der Dreißigjährigen Kriegs.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Kleinreuth 11 Haushalte (1 Hof, 6 Halbhöfe, 1 Höflein, 1 Gütlein, 2 Schenkstätten). Das Hochgericht übte die Reichsstadt Nürnberg aus, wurde aber vom brandenburg-ansbachischen Oberamt Cadolzburg bestritten. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft des bambergischen Dompropsteiamts Fürth inne.

1796 ging der Ort in preußischen Besitz über, 1806 gehörte Kleinreuth zu Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Kleinreuth dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Großreuth bei Schweinau zugeordnet. Es gehörte auch zum selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Großreuth bei Schweinau an.

Am 1. Januar 1899 wurde Kleinreuth nach Nürnberg eingemeindet. Von 1927 bis 1969 Krieg Kleinreuth Standort eines Rundfunksenders.

Einwohnerentwicklung

Religion

Der Ort ist seit der Reformation hauptsächlich protestantisch. Pfarrrechtlich gehörte Gebersdorf ursprünglich zu St. Michael (Fürth). Heute sind die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession nach St. Stephanus (Nürnberg) gepfarrt, die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Heilig Kreuz (Nürnberg) gepfarrt.

Baudenkmäler

Altenberger Str. 10: Eingeschossiges, teils zweigeschossiges verputztes Wohnhaus Mitte des 19. Jahrhunderts; rückwärtiger Giebel aus Fachwerk; weitgehend erneuert.

Altenberger Str. 20: Eingeschossiger Sandsteinbau mit dreigeschossigen Giebel aus dem 19. Jahrhundert.

Rothenburger Str. 482: Gasthof Weinländer

Rothenburger Str. 484: Ehemalige Schmiede

Rothenburger Str. 496: Wohnstallhaus

Literatur

Johann Kaspar Bundschuh: Kleinreuth bei Schweinau. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I – Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, sp. 159 (Digitalisat).

Günther P. Fehring, Anton Ress, Wilhelm Schwemmer: Die Stadt Nürnberg (Bayerische Kunstdenkmale. Band 10). 2. Auflage. Deutscher Kunstverlag, München 1977, ISBN 978-3-422-00550-1, S. 361–362.

Wiltrud Fischer-Pache: Kleinreuth bei Schweinau. In: Michael Diefenbacher, Rudolf Endres (Hrsg.): Stadtlexikon Nürnberg. 2. verbesserte Auflage. W. Tümmels Verlag, Nürnberg 2000, ISBN 3-921590-69-8, S. 546 (online).

Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 131 (Digitalisat). Ebd. S. 240 (Digitalisat).

Web-Links

Kleinreuth bei Schweinau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis der Vereins für Computergenealogie

Einzelnachweise

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: de.wikipedia.org/wiki/Kleinreuth_bei_Schweinau

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