Loschwitz

Dresden, Kreisfreie Stadt Dresden, Sachsen, Deutschland

Über Loschwitz

Die nahe gelegenen Städte sind: Bannewitz (12.6km), Dresden (8.4km), Kreischa (13.4km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 51.05386 Breitengrad und 13.81393 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Dresden (DRS) (9.3 km) und Flughafen Berlin-Schönefeld (SXF) (146.0 km)

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Über Loschwitz

Loschwitz ist ein Ortsamtsbereich von Dresden, der 1921 gegründet wurde. Er besteht aus zehn Stadtteilen (Stadtteile):

Loschwitz ist ein Villenviertel an den Hängen nördlich der Elbe. An der Spitze des Hügels befindet sich das Viertel Weißer Hirsch, benannt nach einem ehemaligen Gasthaus, das 1685 vom sächsischen Kapellmeister Christoph Bernhard errichtet wurde. 1888 eröffnete der Naturheilkundler Heinrich Lahmann ein Sanatorium. Die Viertel Wachwitz und Pillnitz liegen im Osten und der Rosengarten im Westen. Loschwitz ist durch die Blaues Wunder-Brücke mit dem Bezirk Blasewitz südlich der Elbe verbunden. Darüber hinaus umfasst der Bezirk weite Teile der Dresdner Heide, dem Stadtwald.

Das alte Dorf Loschwitz, seit dem 11. Jahrhundert ein Weinbaugebiet, wurde 1227 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1660 ließ der Kurfürst Johannes Georg II. Von Sachsen mehrere Weinberge am Hang anlegen, aus denen der Dresdner Adel und wohlhabende Bürger wie der Komponist Heinrich Schütz oder der Goldschmied Johann Melchior Dinglinger bald ein modisches Erholungs- und Wohngebiet wurden. Der Autor Christian Gottfried Körner hatte ein Landhaus in den Weinbergen, in dem sein Gast Friedrich Schiller 1785 die Ode an die Freude schrieb. Um 1800 kaufte James Ogilvy, 7. Earl of Findlater, große Ländereien, in denen ab 1850 die Elbschlösser errichtet wurden: Schloss Albrechtsberg und Villa Stockhausen (Lingnerschloss) von Prinz Albert von Preußen sowie Schloss Eckberg, 1861 fertiggestellt.

Die Kirche ist von besonderem architektonischem und historischem Interesse, ebenso wie der Friedhof, für die vielen Bestattungen namhafter Menschen. Es war um 1800 voll und wurde durch den Loschwitzer Friedhof ersetzt.

Ein beliebter Ort ist das 1895 erbaute Restaurant Luisenhof, benannt nach Kronprinzessin Luise von Sachsen. Der "Dresdner Balkon" bietet einen Panoramablick auf die Stadt und das Elbtal. In der Nähe befinden sich die Standseilbahn und die Schwebebahn Dresden, die älteste Schwebebahn der Welt, die beide noch in Betrieb sind.

In Loschwitz lebten Adelige und reiche Dresdner wie Theodor Körner, Carl Maria von Weber und Gerhard von Kügelgen. Ein berühmter Einwohner von Weißer Hirsch war der Erfinder Manfred von Ardenne mit seinem Institut für wissenschaftliche Forschung. Einer seiner Nachbarn war der pensionierte Offizier Friedrich Paulus, Kommandant in der Schlacht von Stalingrad, der hier 1957 starb. Auch einige berühmte Personen blieben für kurze Zeit in Loschwitz: Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich von Kleist, Ernst Moritz Arndt , Novalis, Ludwig Tieck, Alexander und Wilhelm von Humboldt, Wolfgang Amadeus Mozart, Leopold Auer und Anton Graff. In den Jahren 1920-1930 war Loschwitz der teuerste Lebensraum in ganz Europa.

Dies zeigt sich in der überlebenden Standseilbahn, die ursprünglich nur den Bewohnern als Hilfe beim Aufstieg der steilen Hänge des Flusstals diente und erst vor kurzem als kleine Touristenattraktion eine Neuheit erlangte. Vor kurzem restauriert und von der örtlichen öffentlichen Verkehrsbehörde betrieben.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Loschwitz

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