Ludwigsburg

Ludwigsburg, Landkreis Ludwigsburg, Regierungsbezirk Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland

Über Ludwigsburg

Stadt Ludwigsburg hat eine Bevölkerung von 87 603

Die nahe gelegenen Städte sind: Benningen am Neckar (7.8km), Pleidelsheim (6.9km), Möglingen (7.2km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 48.89731 Breitengrad und 9.19161 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flugplatz Mannheim (MHG) (97.8 km) und Flughafen Stuttgart (STR) (22.7 km)

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Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Zentrum des Bezirks
Bevölkerung:
87 603

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Fotos von Ludwigsburg

Über Ludwigsburg

Ludwigsburg (deutsche Aussprache: [ˈlʊtv 12çsˌbʊɐ̯k]) ist eine Stadt in Baden-Württemberg, etwa 12 Kilometer nördlich der Stuttgarter Innenstadt, nahe dem Neckar. Sie ist mit rund 88.000 Einwohnern die größte und wichtigste Stadt des Kreises Ludwigsburg. Es liegt in der Region Stuttgart und der Landkreis ist Teil des Regierungsbezirkes Stuttgart.

Gründung

Das Gebiet um Ludwigsburg war vor Generationen vor der Gründung Ludwigsburgs ein beliebtes Jagdrevier der württembergischen Familie. Obwohl es sich um eine Wildnis in der Region handelt, ist sie mit dem Neckar leicht mit dem Boot erreichbar. 1704 veranlasste der Ludwigsburger Gründer, Eberhard Louis, Herzog von Württemberg, den Grundstein für das Schloss Ludwigsburg. Ludwigsburg ist nach dem zweiten Vornamen des Herzogs Eberhard Louis benannt, Ludwig ist der deutsche Name für Louis. Bis zu seinem Tod arbeiteten Bauarbeiter und Handwerker an einem der größten Barockschlossensembles Europas. Unter Eberhard Louis und seinem Nachfolger Charles Eugene diente der Palast insgesamt 28 Jahre als Residenzstadt von Württemberg. Mit dem Palast als ihrem Gesamtkunstwerk und den von ihnen organisierten opulenten Festivals stellten die Herzöge ihre unbegrenzte Macht ohne Rücksicht auf die württembergischen Finanzen zur Schau. Für sie war es ihre wichtigste Aufgabe, den württembergischen Hof berühmt und berühmt zu machen und diesbezüglich mit anderen europäischen Machthabern zu konkurrieren.

Herzog Eberhard Louis plante, neben dem Schloss Ludwigsburg eine ideale Barockstadt zu gründen. Ab 1709 versuchte er mit einer Reihe von Anreizen, neue Einwohner in die Stadt zu locken: Zuerst versprach er kostenlose Grundstücke und Baumaterial sowie 15 Jahre lang steuerfrei, später erweiterte er die Freiheit, seinen Beruf auszuüben und Religion zur Liste. Die Stadt begann jedoch erst zu wachsen, als sie 1718 den Status einer Stadt erhielt und in diesem Jahr zur Residenzstadt und Landeshauptstadt des Landes Württemberg wurde. Zum Zeitpunkt des Todes von Eberhard Louis im Jahr 1733 war die Bevölkerung auf rund 6.000 Menschen angewachsen, was mehr als halb so groß war wie die ehemalige Hauptstadt Stuttgart. Trotzdem war die neue Hauptstadt Ludwigsburg immer noch eine Großbaustelle mit vielen unbefestigten Straßen und halbfertigen Gebäuden.

Eberhard Louis (1676-1733) hielt über zwei Jahrzehnte mit seiner Geliebten Wilhilmine von Grävenitz (1684-1744) in Ludwigsburg Hof, während die Herzogin Johanna Elisabeth (1680-1757) in Stuttgart blieb. Die kluge, ehrgeizige Herrin machte das Beste aus ihrer Zeit, beeinflusste die württembergische Politik und förderte ihren Status in der Gesellschaft. Als klar wurde, dass der schwerkranke Thronfolger nicht an die Macht kommen würde, hatte Eberhard Louis eine Herzensänderung, mit seinem Geliebten gespalten und sich mit seiner Frau in der Hoffnung versöhnt, dass er einen anderen Sohn haben würde. Dies bereitete vielen Württembergern große Freude, da die protestantische Bevölkerung befürchtete, dass die Macht in die Hände der katholischen Seite des Königshauses geraten könnte. Zur Versöhnung veröffentlichte die Ludwigsburger Bürger ein Flugblatt mit Kupferradierung, das auf den allgemeinen Wunsch nach einem neuen Thronerben verwies. Die Radierung zeigt die Personifikation Ludwigsburgs, der eine Perle, ein Symbol der Fruchtbarkeit, aus der Hand Gottes erhält. Die Hoffnungen der Menschen auf ein anderes Kind erfüllten sich jedoch nicht, als Eberhard Louis 1733 starb und sein katholischer Cousin Charles Alexander, Herzog von Württemberg, auf den Thron stieg. Als Charles Alexander die württembergische Hauptstadt sofort nach Stuttgart verlegte, sank die Einwohnerzahl Ludwigsburgs innerhalb eines Jahres plötzlich um mehr als die Hälfte.

Geschichte

Die Mitte des Neckarlandes, in der Ludwigsburg liegt, wurde in der Stein- und Bronzezeit besiedelt. Zahlreiche archäologische Stätten aus der Hallstattzeit befinden sich in der Stadt und im Umland.

Gegen Ende des 1. Jahrhunderts wurde das Gebiet von den Römern besetzt. Sie trieben den Limes um 150 weiter nach Osten und kontrollierten die Region bis 260, als die Alamannen das Neckarland besetzten. Beweise für die Alamannen-Siedlung sind heute in Grabstätten der Stadt zu finden.

Die Ursprünge Ludwigsburgs liegen am Anfang des 18. Jahrhunderts (1718–1723), als das größte Barockschloss Deutschlands, das Schloss Ludwigsburg, von Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg erbaut wurde. Ursprünglich plante der Herzog, nur ein Landhaus (wenn auch ein Palast) zu errichten, das er 1704 mit dem Bau begann. Die Vorbilder anderer Fürsten ließen jedoch den Wunsch wecken, seine absolutistische Macht durch die Errichtung einer Stadt zu verbreiten. Zum Barockschloss fügte er ein Jagdschloss und Landsitz namens Schloss Favorite (1713–1728) und das Seeschloss Monrepos (1764–1768) hinzu.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Ludwigsburg

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