Meckenbach

Meckenbach, Landkreis Birkenfeld, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Über Meckenbach

Die nahe gelegenen Städte sind: Abentheuer (3.7km), Brücken (2.6km), Achtelsbach (1.8km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 49.61667 Breitengrad und 7.1 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Frankfurt-Hahn (HHN) (40.9 km) und Flughafen Saarbrücken (SCN) (43.8 km)

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Fotos von Meckenbach

Über Meckenbach

Meckenbach ist eine Ortsgemeinde - eine Gemeinde, die zu einer Verbandsgemeinde gehört, einer Art Kollektivgemeinde - im rheinland-pfälzischen Landkreis Birkenfeld. Es gehört zur Verbandsgemeinde Birkenfeld, deren Sitz sich in der gleichnamigen Stadt befindet.

Erdkunde

Ort

Die Gemeinde liegt im westlichsten Teil des Bezirks Birkenfeld am gleichnamigen Fluss Meckenbach in einer Mulde am Rande des Schwarzwälder Hochwaldes im Hunsrück. Die Gemeindegrenze verläuft mehr als 5 km gleichzeitig mit der Grenze zum Saarland. Das Gemeindegebiet misst 378 ha, davon 220 ha bewaldet, vorwiegend mit Mischwald, und ist größtenteils in Privatbesitz.

Geschichte

Im Jahr 1334 wurde Meckenbach erstmals urkundlich erwähnt. Bei dieser Gelegenheit versprach ein gewisser „Cuno in den Gassen zu Birkenfeld“, dass er seinen Besitz auf dem Gut Meckenbach „verbessern“ werde und sich in Zukunft stärker bemühen werde, ihn in einem besseren Zustand zu halten . Schon der Name Meckenbach macht deutlich, dass der Ort einige Jahrhunderte früher besiedelt war, denn er ist typisch für Ortsnamen aus der Zeit, als die Franken zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert das Land übernahmen. Das Land war natürlich schon in prähistorischer Zeit besiedelt. Eine Ausgrabung von Prof. Dr. H. Baldes vor dem Ersten Weltkrieg in einem Hügel 500 m südwestlich des Dorfes im Katastergebiet "Auf dem Bühl in Sangbösch" brachte Gegenstände aus der frühen La Tène-Zeit (spätestens 225 v. Chr.) Hervor ).

Meckenbachs Geschichte ist eng mit der Pflege (wörtlich „Pflege“, aber eigentlich eine örtliche geopolitische Einheit) und der Pfarrei Achtelsbach verbunden, zu der auch die Dörfer Brücken gehörten (nur am rechten Ufer der Traun). Traunen, Eisen und Obersötern und ein Landgut zwischen Meckenbach und Obersötern, genannt Haupenthal.

Ab 1480 wurden Herrschaft und Hof vom Herzog von Pfalz-Zweibrücken inne. Die Pfalzgrafen von Birkenfeld hatten, obwohl sie die Verwandten des Herzogs waren, keinen Einfluss auf die Angelegenheiten des Dorfes. Die Herren von Sötern und damit das Herzogtum Lothringen hatten Steuerrechte in der Pflege von Achtelsbach und legten auch fest, wer der Pfarrer sein würde. Das ist oft kompliziert. Zum Beispiel wurde die Reformation 1523 im Herzogtum Zweibrücken eingeführt, aber zum Unmut des Herzogs predigte der Priester in Achtelsbach noch einige Jahre den katholischen Glauben, bis sich die Reformation auch in Sötern durchsetzte.

Was aus den Achtelsbacher Kirchenbüchern deutlich wird, ist, dass vor 400 Jahren ein milderes Klima in der Region herrschen muss. 1579 beispielsweise hielt es der Geistliche für erwähnenswert, dass "Mitte Oktober eine große Erkältung einsetzte und die Trauben am Rebstock erstarrten". Aus diesen Büchern ist auch bekannt, dass Meckenbach 1609 ein Weiler mit sieben Häusern und 29 Einwohnern war: 6 Ehepaare, 12 Kinder, 3 Witwen, 1 Diener und 1 Dienstmädchen.

Prof. Dr. H. Baldes berichtet, dass im 19. Jahrhundert in und um Meckenbach gelegentlich Geld gefunden wurde, das vermutlich im Dreißigjährigen Krieg versteckt wurde. Es mag sein, dass Meckenbach, seit Meckenbach etwas abseits der Militärstraße lag, die von Birkenfeld über Brücken, Achtelsbach und Sötern nach Tholey führte, als sicherer Zufluchtsort galt.

Als am 25. September 1635 die flüchtende schwedisch-französische Armee unter Herzog Bernard von Weimar die besagte Militärstraße benutzte, um sich nach Frankreich zurückzuziehen, entkam Meckenbach der Katastrophe. Brücken, Eisen und Haupenthal hatten nicht so viel Glück und wurden niedergebrannt. Es dauerte 30 Jahre, bis sie wieder angesiedelt waren. Im Juni 1639 wurde Meckenbach dagegen als einziges Dorf in der Umgebung von den Spaniern geplündert, die das Dorf glücklicherweise nicht niederbrannten.

Die Gemeinde Meckenbach hat von 1971 bis 1975 mit großem Erfolg an dem Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden teilgenommen, wie zahlreiche Auszeichnungen auf Landesebene gezeigt haben. Der Höhepunkt war am 23. November 1973, als Meckenbach die rheinland-pfälzische Goldmedaille im Wettbewerb gewann. Diese wurde im Mainzer Kurfürstlichen Palast im Rahmen einer großen Feier präsentiert, an der der Männergesangverein der Gemeinde Meckenbach (1896) teilnahm.

Seitdem wurden in der Gemeinde Infrastrukturverbesserungen vorgenommen, z. B. die Modernisierung der Fahrbahn, der Bau einer Feuerwache, eines Gemeindezentrums und einer Kanalisation. Ab 2004 hat die Wettbewerbskommission Meckenbach erneut begutachtet. Im Bezirkswettbewerb, jetzt als Unser Dorf hat Zukunft bekannt, belegte Meckenbach 2004 den dritten Platz und wird derzeit von der Regionalkommission als zweiter in der Hauptklasse eingestuft.

Politik

Gemeinderat

Der Rat besteht aus 6 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 mit Stimmenmehrheit gewählt wurden, und dem Ehrenbürgermeister als Vorsitzendem.

Bürgermeister

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Meckenbach%2C_Birkenfeld