Meiningen

Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Thüringen, Deutschland

Über Meiningen

Stadt Meiningen hat eine Bevölkerung von 21 580

Die nahe gelegenen Städte sind: Obermaßfeld-Grimmenthal (5.0km), Utendorf (5.7km), Untermaßfeld (3.8km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 50.56787 Breitengrad und 10.41521 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Erfurt-Weimar (ERF) (75.0 km) und Flughafen Nürnberg (NUE) (138.4 km)

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Zentrum des Bezirks
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21 580
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Über Meiningen

Meiningen ist eine Stadt im Süden Thüringens. Es liegt in der Region Franken und hat eine Bevölkerung von rund 24.300 (2019). Meiningen ist die Hauptstadt und die größte Stadt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen. Meiningen war von 1680 bis 1920 die Hauptstadt des Herzogtums (und kurz des Freistaates) von Sachsen-Meiningen.

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Meiningen gilt als kulturelles, juristisches und finanzielles Zentrum Südthüringens und beherbergt Staatstheater, Justizzentrum, Staatsarchiv, Bankgebäude und viele Museen. Es ist wirtschaftlich abhängig vom Maschinenbau, der High-Tech-Industrie und dem Tourismus. Der Dialekt und die Sprache der Einwohner ist Ostfränkisch.

Geschichte

Im Mittelalter

Meiningen entstand während der Gründung des Fränkischen Reiches im 6. oder 7. Jahrhundert, wodurch Handelsrouten, Flussübergänge und Grenzmarkierungen geschaffen wurden. Am heutigen Südende der Altstadt in der Nähe der Werra befand sich eine Kreuzung von zwei Handelsstraßen und einer Furt.

Meiningen wurde erstmals im Jahr 982 erwähnt: 193 (Auszugszertifikat: "… in Meininga in Meiningermarca ..."). Das Dorf war zunächst ein Kronland im Herzogtum Franken und später ein Besitz des Königs. Um das Jahr 1000 wurde mit dem Bau der Stadtkirche begonnen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrmals ausgebaut und umgebaut. Der deutsche Kaiser Heinrich II. Schenkte Meiningen im Jahr 1008 der römisch-katholischen Diözese Würzburg und blieb 534 Jahre lang in Würzburg. Zum Schutz ihres Vermögens errichteten die Bischöfe von Würzburg im 11. Jahrhundert ein Wasserschloss (heute Schloss Elisabethenburg). Im Jahr 1153 tobte die Pest in Meiningen, dem im selben Jahr von den Herrschern auch richterliche Rechte verliehen wurden. Im Jahr 1222 kämpften Würzburg und das Haus Henneberg um den Besitz von Meiningen, während die Stadt großen Schaden erlitt. Meiningen wurde 1230 erstmals als Stadt erwähnt und erhielt 1344 weitreichende Autonomie. Während dieser Zeit bauten die Bürger eine mächtige Festung mit einer Doppelmauer und drei Wassergräben. Zwischen 1239 und 1242 errichteten die Minderbrüder des Franziskanerordens zwischen der Burg und dem Unteren Tor ein Kloster. Im Jahr 1380 zerstörte ein Feuer rund ein Viertel der Stadt, einschließlich der Archive des Stadtrats. Die Stadt schloss sich mit zehn weiteren Städten des Bistums Würzburg zusammen und beteiligte sich zwischen 1396 und 1399 am "Fränkischen Stadtkrieg" gegen die Diözese. Würzburger Truppen belagerten Meiningen, bis sie 1399 kapitulierten. Bei einem Aufstand am 10. August 1432 zerstörten die Bürger die Burg (Würzburger Burg oder Burg Meiningen). In den Jahren 1443-1455 wurde die Stadtkirche im gotischen Stil erweitert.

Frühe Neuzeit

Meiningen hatte 1450 etwa 2.000 Einwohner. Ende des 15. Jahrhunderts zerstörten zwei verheerende Brände fast die ganze Stadt. 26 Menschen wurden getötet. Die Stadtkirche wurde vom Feuer verschont. Bischof Lorenz von Bibra errichtete von 1509 bis 1511 ein neues Schloss. In der Stadt wurden Textilien, Metallverarbeitung und Handel immer wichtiger. 1542 wechselte Meiningen im Auftrag des Fürstbischofs von Würzburg, Conrad von Bibra, in die Familie Henneberg. Mit dem Aussterben der Familie Henneberg ging die Stadt 1583 an die Familie Wettin. Die Familie Wettin errichtete bis 1660 ihren Sitz der Übergangsregierung für die Region Henneberg in Meiningen. Die Stadt erlebte einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, der durch das Fustian- und Leinenweben, -färben und -geweben, das bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts bestand, geprägt wurde. Dies führt zu einer schnelleren Bevölkerungszunahme auf etwa 5.000. Im Jahr 1614 produzierten 234 Handwerker beispielsweise 37.312 Stück Stoff, die in ganz Europa gehandelt wurden. Diese Periode wurde abrupt durch den Dreißigjährigen Krieg 1634 beendet, als kroatische Truppen die Stadt plünderten. 1641 belagerten schwedische Truppen die Stadt. Meiningen verlor Tausende Einwohner durch Tod oder Vertreibung.

Wohnsitz des Herzogtums Sachsen-Meiningen

Meiningen war zwischen 1680 und 1918 die Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Meiningen. : 193 In den Jahren 1682-92 wurde das Herzogspalast Schloss Elisabethenburg erbaut und bis 1690 das Hoforchester gegründet. Ab 1782 wurde im Stadtzentrum der Englische Garten angelegt.

Im Jahr 1813 lagerte eine russische Armee von 70.000 Soldaten und 2.300 Offizieren unter Großherzog Alexander in seinem Feldzug gegen Napoleon in und um Meiningen. Der Zar hatte sein Quartier im Gasthaus Zum Braune Hirsch, das auch der mitgerissenen preußischen Armee als Hauptquartier diente. Im Jahr 1782 war Friedrich Schiller zu Gast im Gasthof.

Eine der Prinzessinnen von Sachsen-Meiningen, Adelheid Louise Theresa Caroline Amelia von Sachsen-Meiningen, wurde 1818 die Frau des zukünftigen Königs Wilhelm IV. Von Großbritannien. Die australische Stadt Adelaide ist nach ihr benannt.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Meiningen

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