Melsbach

Melsbach, Landkreis Neuwied, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Über Melsbach

Stadt Melsbach hat eine Bevölkerung von 2 139

Die nahe gelegenen Städte sind: Hardert (5.2km), Rengsdorf (2.6km), Ehlscheid (5.2km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 50.48333 Breitengrad und 7.48333 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Frankfurt-Hahn (HHN) (63.8 km) und Flughafen Köln/Bonn (CGN) (59.1 km)

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Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Stadtgemeinde
Bevölkerung:
2 139
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Fotos von Melsbach

Über Melsbach

Melsbach ist eine Gemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Neuwied. Es ist umgeben vom bekannten Luftkurort Rengsdorf.

Beschreibung

Melsbach liegt inmitten dichter, üppiger Wälder. Es liegt am südlichen Rand des Westerwaldes und wird daher oft als "Grenzdorf" bezeichnet. Zu den nahegelegenen Gemeinden gehören Rengsdorf, Niederbieber, Oberbieber und Altwied. Der aktuelle Bürgermeister von Melsbach ist Holger Klein.

Geschichte und besondere Ereignisse

Der erste Hinweis auf den Namen des Ortes kommt 1267 als "Melszbach" als Teil einer Grafschaft vor, die der Graf Gottfried von Eppstein, der Jüngere, verkaufen musste. Im Jahre 1396 wurde die "Kreuzkirche" -Kapelle errichtet und 1399 in kuratorischen Dokumenten erstmals erwähnt. Die Kapelle gehörte dem St.-Thomas-Kloster (einer Frauendozese) in Andernach und war von Anfang an ein berühmter Wallfahrtsort. Heute befinden sich die Ruinen der Kreuzkirche am südlichen Dorfeingang und sind zu einer Touristenattraktion und zu einem beliebten Panoramamotiv geworden.

Im Jahre 1789 wurden ausgedehnte Lehmfelder gefunden, die sowohl weißen als auch farbigen, sideritreichen Ton enthielten. Es wurde auch entdeckt, dass der Ton hohe Mengen an wertvollem Alaun enthielt. Der Alaunabbau dauerte bis 1880; Der Tonbergbau dauerte bis in die späten 1960er Jahre. Der heutige "Fußballhügel" am südlichen Eingang von Melsbach gegenüber der Kreuzkirche ist das Ergebnis einer riesigen Geröllhalde. Nur ein gewundener Turm markiert den Ort, an dem sich einst der Eingang der Minen befand. Der Turm ist zu einem lokalen Wahrzeichen geworden und kann noch besichtigt werden, obwohl er nicht bestiegen ist. Der Ton von Melsbach wird als "feuerfest" und "von bemerkenswerter Qualität, oft bevorzugt für Keramik" beschrieben.

Trotz seiner reichen Bodenschätze wurde Melsbach in kuratorischen Dokumenten als "arm" beschrieben. Im Gegensatz zur Stadtteilgemeinde Altwied musste Melsbach Steuern zahlen. Und selbst mit den Minen wuchs Melsbach überraschend langsam. So wurden zwischen 1753 und 1807 nur sechs neue Häuser gebaut, und von 1840 bis 1895 22. Im Jahre 1840 zählte Melsbach 399 Einwohner; 1895 hatte es 559 Bürger. Der Zuwachs an Häusern war zwar möglicherweise auf den Bergbau zurückzuführen, aber merkwürdigerweise war der Anwohnerzuwachs in Nachbarstädten wie Niederbieber, Oberbieber und Rengsdorf überproportional höher. Es ist möglich, dass die meisten Minenarbeiter aus den umliegenden Städten kamen.

Die Umgebung von Melsbach ist von geologischem und archäologischem Interesse. Lokale Untersuchungen führten zu Entdeckungen von Ammoniten und Pflanzenfossilien sowie zu einem Bronzeeimer aus der späten Bronzezeit, der auf 500 v. Chr. Datiert wurde. Das Gebiet hatte auch einige seismische Aktivitäten. Im April 1992 wurden die Bürger von Melsbach und der Rest von Rheinland-Pfalz von einem Erdbeben der Stärke 5,9 auf der Richterskala überrascht. Es trat um 3:40 Uhr vormittags auf. und dauerte 15 Sekunden. 2011 wurde Melsbach von einem weiteren Erdbeben mit einer Stärke von 4,8 auf der Richterskala erschüttert.

Zeitleiste

500 v.Chr .: Datum des von Archäologen entdeckten Bronzeeimers

1267: Erste Dokumente über das Dorf: Graf Gottfried von Eppstein, der Jüngere, verkauft sein Gut

1278: Melsbach wird Gemeinde in Rengsdorf

1357: Melsbach wird zu einer wichtigen Zollstelle

1399: Erster kuratorischer Dokumenteintrag über die Kreuzkirche als Pilgerziel

1692: Melsbach erhält eine eigene Schule

1747: Melsbach tritt in die Pfarrei Altwied ein

1789: Braunkohlen- und Tonablagerungen werden gefunden

1789–1880: Graben von Alaun in der ersten Alaunmine von Rheinland-Pfalz

1812-1815: Zerstörung größter Teile von Melsbach während des deutschen Feldzugs von 1813

1850: Am Laubacher Bach wird blauer Schiefer entdeckt

1863: Erster Kermis in Melsbach, erste Erwähnung des Regionalweins "Melsbacher Goldberg"

1865: Gründung des Burschenvereins Melsbach

1907: Gründung der Hilfsfeuerwehr

Bevölkerungsstatistik

Die folgende Liste zeigt die Bevölkerungsveränderungen von 1815 bis 2014 gemäß dem statistischen Amt von Rheinland-Pfalz.

1815: 345

1835: 382

1871: 431

1905: 576

1939: 609

1950: 731

1961: 973

1970: 1391

1987: 2015

2005: 2017

2011: 1996

2014: 2007

Lokale Legenden

Eine selten bekannte Legende aus dem 14. Jahrhundert erzählt, wie und warum die Kreuzkirche gebaut wurde:

Die Umgebung der heutigen Höhe von Melsbach und Rengsdorf war einst von dichten Wäldern bedeckt. In diesen Wäldern gab es so viele wilde Tiere, dass reiche Ritter und Grafen die Jagd in diesen Wäldern sehr genossen haben. Einer dieser Ritter, der aus dem Tal der Wied stammte, war in den hohen Wäldern häufig für die Jagd bekannt.

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Melsbach