Mermuth

Mermuth, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Über Mermuth

Stadt Mermuth hat eine Bevölkerung von 313

Die nahe gelegenen Städte sind: Gondershausen (2.6km), Beulich (4.1km), Nörtershausen (5.5km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 50.16667 Breitengrad und 7.48333 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Köln/Bonn (CGN) (88.1 km) und Flughafen Frankfurt-Hahn (HHN) (34.2 km)

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Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Stadtgemeinde
Bevölkerung:
313
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Fotos von Mermuth

Über Mermuth

Mermuth ist eine Ortsgemeinde - eine Gemeinde, die zu einer Verbandsgemeinde gehört - einer Art Sammelgemeinde - im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Es gehört zur Verbandsgemeinde von Emmelshausen, deren Sitz sich in der gleichnamigen Stadt befindet.

Erdkunde

Ort

Die Gemeinde liegt im Hunsrück. Mermuth zeichnet sich durch seine ruhige Lage abseits jeder Durchgangsstraße aus; Es ist nur über eine kurze Nebenstraße zu erreichen, die nirgendwo anders führt. Das Gemeindegebiet wird von den beiden Flusstälern auf beiden Seiten, den Ehrbach- und Baybachtälern, eingerahmt, die beide über Wege vom Dorf aus erreichbar sind. Besonders reizvoll sind die beiden Eingänge in die Ehrbachklamm. In einem Waldgebiet nördlich des Dorfes steht die mittelalterliche Rauschenburg, eine Burgruine.

Mermuth liegt etwa 9,5 km südwestlich des Rheins bei Boppard und 6 km südsüdöstlich der Mosel bei Brodenbach. Das Gemeindegebiet misst 490 ha und die Höhe der Gemeinde liegt 340 m über dem Meeresspiegel.

Geschichte

Mermuth ist wohl eine der ältesten Siedlungen des Hunsrücks. Der Name ist auf die keltischen Wörter "merre" ("Wasser") und "Munt" ("Loch") zurückzuführen. archäologische Funde belegen eine frühe Besiedlung.

Seit 1794 stand Mermuth unter französischer Herrschaft. 1815 wurde es auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 gehört es zum damals neu gegründeten Bundesland Rheinland-Pfalz.

Erwähnenswert ist auch der Mermuther Feiertag. Es wird seit vielen Generationen zu Ehren der Jungfrau Maria gehalten. Nach mündlicher Überlieferung wurde ein Versprechen abgegeben, nachdem das Dorf in kurzer Zeit - einige von Truppen im Dreißigjährigen Krieg - von einer ganzen Reihe von Bränden heimgesucht worden war, um diesen Tag für den Schutz der „Mutter von Gott".

Politik

Gemeinderat

Der Rat besteht aus 6 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 mit Stimmenmehrheit gewählt wurden, und der Ehrenbürgermeisterin als Vorsitzende.

Bürgermeister

Mermuths Bürgermeister ist Loni Piechaczek.

Wappen

Das deutsche Wappenschild lautet: Schild durch eingeschweifte grüne Spitze, darin eine goldene Kapelle, gespalten, vorne in silber ein rotes Balkenkreuz, hinten in Silber drei rote Schnallen schrägrechts aneinandergereiht.

Die Arme der Stadtverwaltung könnten in englischer heraldischer Sprache so beschrieben werden: In Mantle Dexter argent a cross gules, unheimlich argent drei Armierungsschnallen, die in der zweiten Kurve verbogen sind, und in base vert eine Kapelle-Affrontie.

Das rote Kreuz des Dexter (rechte Seite des Armträgers, linke Seite des Betrachters) bezieht sich auf das Bistum Trier. Die Ladung auf der unheimlichen Seite (linke Seite des Armträgers, rechte Seite des Betrachters), die Schnallen, erinnert an die Herrschaft der Familie Boos von Waldeck, auch wenn die Tinkturen hier umgekehrt sind, wie sie in den Armen der Familie erscheinen. Auf dem grünen Feld zwischen den beiden Seiten der "Mantle" -Apartition steht eine goldene Kapelle, die auf die örtliche Besonderheit des Mermuther Feiertags zu Ehren der Jungfrau Maria hinweisen soll. Die 1735 erbaute Kapelle befindet sich im Besitz der Gemeinde. Das grüne Feld symbolisiert die grünen Wiesen, Äcker und Wälder innerhalb der Grenzen von Mermuth.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Gebäude

Die folgenden Gebäude oder Stätten sind im rheinland-pfälzischen Kulturdenkmalsverzeichnis aufgeführt:

Marienkatholische Kapelle (Filialkapelle St. Marien), Kiefernweg / Ecke Lindenstraße - aisleless-Kirche, um 1770

Hauptstraße 15 - Fachwerkhaus Quereinhaus (ein Wohn- und Geschäftshaus, das zu diesen beiden Zwecken in der Mitte senkrecht zur Straße geteilt ist), teils massiv, einseitig oder schieferförmig, 19. Jahrhundert

Kiefernweg 5 - Immobilienkomplex, ganzer Gebäudekomplex; Fachwerkhaus, teils massiv, Halbhochdach, 18. Jahrhundert, Bruchsteinscheune, 19. Jahrhundert

Kiefernweg 7 - Gebäude mit halbem Walmdach, umrahmt von Fachwerk, Anfang des 19. Jahrhunderts

Rauschenburg Schlossruine nördlich des Dorfes - 1332 von Erzbischof Baldwin von Trier als Gegenwehr gegen die nahe gelegenen Schlösser Schöneck, Waldeck und Ehrenburg erbaut, die bereits 1456 zerstört wurden; typisches Berufsschloss mit konzentrischer Wandanlage (fünfseitige Außenmauer und keilförmige, vorstehende Innenmauer), an der Westseite ein runder Bergfried und an der Ostseite Reste eines dreistöckigen Wohnhauses

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Mermuth