Merxheim

Merxheim, Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Über Merxheim

Stadt Merxheim hat eine Bevölkerung von 1 514

Die nahe gelegenen Städte sind: Monzingen (2.6km), Martinstein (4.1km), Kirschroth (1.8km)

Die geographischen Koordinaten des Ortszentrums sind: 49.78333 Breitengrad und 7.56667 Längengrad.

Nächste Flughäfen, die internationale Passagier- oder Nahflüge anbieten sind: Flughafen Frankfurt-Hahn (HHN) (38.1 km) und Flughafen Saarbrücken (SCN) (79.9 km)

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Land:
Gemeinde:
Standort-status:
Stadtgemeinde
Bevölkerung:
1 514
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Fotos von Merxheim

Über Merxheim

Merxheim ist eine kleine Stadt und Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Kreuznach. Es gehört zur Verbandsgemeinde von Bad Sobernheim. Die Wirtschaft der Stadt basiert traditionell auf der Weinherstellung. Die Stadt ist Partner von Merxheim, Haut-Rhin in Frankreich. Die Stadt liegt rund 100 km entfernt. östlich der Stadt Luxemburg und etwa 90 km südwestlich von Frankfurt. Merxheim liegt an der Grenze von Moselfränkischen und hessischen Dialekten.

Der französische Komponist und Organist Jules Bentz (1873–1962) wurde in Merwheim geboren.

Erdkunde

Ort

Merxheim liegt am Südufer der Nahe zwischen der Edelsteinstadt Idar-Oberstein und der Kur- und Kreisstadt Bad Kreuznach.

Nachbargemeinden

Im Norden von Merxheim befinden sich die Gemeinden Martinstein, Weiler bei Monzingen, Monzingen, Meddersheim, Kirschroth, Limbach, Heimweiler, Meckenbach, Hochstetten-Dhaun und Simmertal, die ebenfalls im Stadtteil Bad Kreuznach liegen.

Konstituierende Gemeinschaften

Zu Merxheim gehören auch die abgelegenen Gehöfte Gänsmühle, Kornsmühle und Weinelsmühle. Die deutsche Wikipedia listet auch frühere Namen für Kornsmühle (Eltgesmühle oder Iltismühle) und Weinelsmühle (Franzenmühle) sowie ein weiteres, außerhalb des Statistischen Landesamts nicht aufgeführtes Gehöft, nämlich Estrella, zusammen mit einem früheren Namen (Kauzenmühle).

Geschichte

In dem bisher ältesten Dokument, das sich mit Merxheim befasste, spendete Erzbischof von Trier Eberhard ab 1061 das Gut von Merkedesheim der Stiftung Saint Simeon in Trier. Im Bestätigungsdokument von Erzbischof Adalbert von Mainz (gest. 1137) erscheint der Name Merxheim zum ersten Mal. Im Jahr 1350 wurde ein Ritter, Sir Conrad von Merxheim, erwähnt. Seine beiden Kinder, Rorich und Adelheid, teilten die Allodialbesitzungen (in Leichenbesitz) ihres Vaters in Merxheim miteinander. Nach Rorichs Tod beteiligten sich Hunolstein und Hohenburg jeweils am Schloss und am Dorf. So ging ein halber Anteil von Merxheim als allodialer und kaiserlich unmittelbarer Besitz an das Haus der Vögte von Hunolstein über, während der andere halbe Anteil an Weyrich von Hohenburg gelangte. Im Erbfolgekrieg von Landshut (1504-1505) plünderte die Armee des Herzogs Alexander von Zweibrücken das Dorf. Im Jahr 1504 wurde Merxheim niedergebrannt. Der Ausbruch der Pest im September 1612 forderte in nur vier Monaten 228 Todesopfer. Die Französische Revolution beendete die Herrschaften, die Merxheim beherrschten. Das Schloss wurde von der katholischen Kirche erworben und diente danach als Haus Gottes. Von 1798 bis 1814 war Merxheim Franzose und befand sich im Kanton Meisenheim, im Arrondissement Birkenfeld und im Departement Sarre. Nach der revolutionären und napoleonischen Herrschaft von Frankreich ging Merxheim 1815 unter den Bedingungen des Wiener Kongresses an das Königreich Preußen über, um im nächsten Jahr an die Landgrafschaft Hessen-Homburg zu gehen, unter deren Oberhoheit sie bis zu Österreich-Preußen blieb Krieg im Jahre 1866, als das Königreich Preußen, das in diesem Krieg eine Hegemonie über viele deutsche Staaten errungen hatte, unter anderem Merxheim annektierte und es seiner neuen Rheinprovinz und damit dem Bezirk Meisenheim zuordnete. Fünf Jahre später befand sich Merxheim im Deutschen Reich, blieb aber in Preußen, einem Bundesstaat des Bundesstaats Weimar und des Nationalsozialismus, bis 1945, als Preußen als eigenständige Einheit mit der Auflösung der Alliierten in die Geschichte einging. Andere Katastrophen prägten auch die Geschichte von Merxheim, wie die Wolkenbrüche von 1778 und 1788, deren Schlammlawinen Häuser zerstörten. Die größte Katastrophe, die das Dorf jemals erlebt hat, ist immer noch die am 24. Juli 1870. Einige Kinder, die in einer Scheune spielten, konnten ein Feuer auslösen, das zu einem so großen Brand führte, dass innerhalb von drei Stunden 107 Häuser und die dazugehörigen Geschäftsgebäude gingen in Flammen aufgehen. Der alte Nürnberger Turm, der seit Jahrhunderten als Wahrzeichen von Merxheim galt, wurde gründlich ausgerottet und später abgerissen. Auch die evangelische Kirche wurde in dem großen Feuer verschlungen, obwohl innerhalb weniger Jahre eine neue an derselben Stelle errichtet wurde. 1935 kam es zu einer weiteren Verschiebung der lokalen Verwaltungsstruktur. Das Amt Meddersheim wurde unter die gleiche Verwaltung gestellt wie das Amt Sobernheim - eine Art "Personalunion" - und wurde 1940 schließlich in dieses Amt zusammengeführt. Im Zuge der Verwaltungsumstrukturierung in Rheinland-Pfalz wurde Merxheim 1970 in der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim zusammengefasst.

Jüdische Geschichte

Quelle: Wikipedia
Weiterlesen: en.wikipedia.org/wiki/Merxheim